MEET - JOIN - CONNECT! Digitale Tools ...

2.3 INHALTE VISUALISIEREN UND PRÄSENTIEREN Für die Vermittlung von Inhalten und die Präsentation von Arbeitsergebnissen – sei es durch Fachkräfte oder Jugendliche – gibt es verschiedene digitale Präsentations­ formen, die jederzeit und für alle Betreffenden auch im Nachgang noch zugänglich sind. Welche Art der Visualisierung gewählt wird, kann vom Ziel, vom Thema oder auch von den Teilnehmenden selbst abhängen. 2.4 KOLLABORATIVES ARBEITEN Die Gestaltung von sozialen und kollaborativen Arbeits- und Lernprozessen ist eine wichtige Aufgabe für die Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit. Digitale Tools unterstützen gemeinsames Arbeiten: angefangen beim kollaborativen Brainstorming, über die gemeinsame Recherche von Inhalten, das Sammeln und Sichtbarmachen dieser Inhalte bis hin zur Aufbereitung und Verbreitung von Inhalten und dem Wis - senstransfer. Die gemeinsame Recherche wird durch Wissens- und Bilddatenbanken mit Creative- Commons-Lizenzen sowie Open Educational Resources erleichtert. Übersetzungs - tools ermöglichen eine Quellenvielfalt durch die Recherche in eigener Sprache und die Übersetzung in die Arbeitssprache des Projekts. Für die Sichtbarmachung von Inhalten und Ergebnissen im Internet ist es heutzutage nicht mehr zwingend erforderlich, sich mit Programmierung oder technischen Details auszukennen. Es gibt zahlreiche Tools, die dabei helfen, Inhalte ansehnlich zu präsen - tieren, ob Text, Bild, Audio oder Video. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich für bestimmte Aktionen externe Unterstützung zu holen, die durch Expertise und Erfahrung das Projektteam entlastet. 2.5 MOBILES LERNEN Mobiles Lernen beschreibt den Ansatz, auf Lerninhalte über mobile Geräte zuzu - greifen. Mithilfe von mobilen Geräten erhalten Lernende auf diese Weise jederzeit Zugang zum Lernprozess. Das geschieht über mobile Endgeräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets, auf denen ein orts- und zeitungebundenes Lernen möglich ist. Damit einher geht die Loslösung von klassischen Lernorten wie der Schule, der Bibliothek oder dem Seminarraum. Viele Tools, Methoden und Formate des mobilen Lernens sind für die Internationale Jugendarbeit geeignet, weil sie den Anforderungen non-formaler Lernprozesse ent- sprechen, erlebnisorientiert und freiwillig sind. Sie sind anschlussfähig an viele Berei- che wie politische und historische Bildung sowie bei natur- und umweltbezogenen und geografischen Projekten. Diese Ansätze ermöglichen den Wissenserwerb vor Ort statt in geschlossenen Seminarräumen und fördern das selbstständige Entdecken. 2.6 DOKUMENTATION UND SICHTBARKEIT EINES PROJEKTS Die Dokumentation und vor allem auch Sichtbarkeit des Projekts und die Verbreitung der Projektergebnisse ( k siehe 3.2 ) verschaffen den Projektpartnern nicht nur Aner - kennung, sondern sind auch gängiges Anforderungskriterium bei Förderprogram- men. Für die Dokumentation digitaler oder hybrider Aktionen gibt es Audio- oder Video-Mitschnitte, die auch als Livestreams funktionieren. Zudem lassen sich Projekt - ergebnisse im digitalen Raum über Webseiten, Projektblog oder Berichterstattung über Social Media gestalten, in allen Fällen auch von Jugendlichen selbst gestaltet.

TOOLKATEGORIEN » Digitale Pinnwände: S. 39 » Social Media: S. 55 » Visualisierung & Gestaltung: S. 56 TOOLKATEGORIEN » Kollaboratives Schreiben: S. 38 » Digitale Pinnwände: S. 39 » Mindmaps: S. 40 » Whiteboards: S. 41 » Übersetzungstools: S. 58

TOOLKATEGORIEN » Kollaboratives Schreiben: S. 38 » Digitale Pinnwände: S. 39 » Mindmaps: S. 40 » Whiteboards: S. 41 » Spielerisches Lernen: S. 48 GOOD PRACTICE

» Digital Open Badges: S. 18

TOOLKATEGORIEN » Streaming: S. 52 » Social Media: S. 55 » Visualisierung & Gestaltung: S. 56

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Digitales Projektmanagement

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