Writing Workshop at Lisbon Congress

And now this. The company founded, the start-up financed, the gleaming top floor of a skyscraper rented to announce the leap into a new league, the takeover by a holding company whose fatherly boss Adriano Michael had always adored. All evening he had been anxiously waiting for Marian to show up, but he was used to her last-minute appearances. Only this time, all he got was a text message. “Sorry, can't come, I'm out. Good luck.” It was a slap in the face. Was it the courtship of Tim, the man with the golden complexion whom Marian had picked up at some point and who suddenly turned out to be a wealthy investor? Or had Marian's flirtations with right-wing politicians suddenly led to a change of heart? Had he ended up with Jessica, the psychotic woman with her compulsive washing? What did Wilfried have on Marian? It suddenly dawned on him that Marian hadn't signed yet, which meant the deal with all the people up here was off, and Angelina's wide eyes, the up-and-coming movie star, were obsolete.

Als er sich an die versammelten Gäste wenden wollte, versagte ihm die Stimme.

Babette Saebisch, DPG / German Psychoanalytic Society Als er sich an die versammelten Gäste wenden wollte, versagte ihm die Stimme. Im ersten Augenblick war ihm das peinlich. Er war weder sonderlich bewegt, noch gerührt, noch in sonst irgendeine intensive Stimmung geraten. Und dennoch bekam er kein Wort heraus. Wie konnte das sein? Und was mochten sie nun von ihm denken? Er überlegte fieberhaft, was ihm ungelegener käme – daß sie ihn für leicht anfaßbar halten könnten oder aber für lampenfiebrig. Und wie er die ihm weniger unangenehme Situation womöglich so simulieren könnte, daß er sie weiterzuspielen vermochte. Denn, wie gesagt, nichts davon war der Fall. Es war schlimmer, viel, viel schlimmer, und das mochte er um keinen Preis offenbaren. Was in diesem Moment seine gesamte Mundhöhle ausfüllte und ihn daran hinderte, Worte zu artikulieren oder auch nur Töne zu produzieren, das schien nicht von dieser Welt. Es war pelzig und metallen zugleich, süßlich-modrig und bitter in einem, morbid und tödlich gemeinsam – und es wollte aus ihm heraus. Und das einzige, was er noch tun konnte, um das in ihm rumorende Unheil von seinen Freunden noch einen Moment fernzuhalten, war, die Lippen zusammenzupressen, bis ihm die Tränen in die Augen stiegen.

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