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AUS DER REGION/KLEINANZEIGEN WERBUNG

Gemeinsam die Versorgung bei ALS verbessern

Mehr als 100 Fachleute aus Me- dizin, Pflege, Therapie und sozia- len Diensten kamen beim ersten ALS-Forum Oberösterreich zu- sammen. Initiiert wurde die Veran- staltung vom ALS Netzwerk Ober- österreich, das von Hospiz Wels organisiert und getragen wird. Ziel ist es, die Versorgung von Menschen mit Amyotropher La- teralsklerose (ALS) und die Unter- stützung ihrer Angehörigen bes- ser zu koordinieren. ALS ist eine fortschreitende Er- krankung des Nervensystems, bei der zunehmend jene Nervenzel- len geschädigt werden, die für die Steuerung der Muskulatur verant- wortlich sind. Im Verlauf benötigen Betroffene daher häufig Unterstützung aus unterschiedlichen Bereichen – von medizinischer Behandlung und Pflege über Physio-, Ergo- und Logopädie bis hin zu Heilbehelfen und psychosozialer Begleitung. Gerade an den Übergängen

zwischen diesen Angeboten soll die Zusammenarbeit verbessert werden. Beim Forum tauschten sich deshalb neben medizinischen und therapeutischen Fachkräf- ten auch Vertreter von Alten- und Pflegeheimen, Mobilen Diensten, Krankenkassen, Sozialministerium und Behörden aus. Erfahrungen aus anderen Bundesländern so- wie von ALS-Initiativen in Bayern flossen ebenfalls ein. Das ALS Netzwerk Oberös- terreich versteht sich dabei als verbindende Stelle zwischen den verschiedenen Einrichtungen und Fachrichtungen. Neben dem fachlichen Aus- tausch geht es insbesondere darum, Informationen schneller weiterzugeben und Versorgungs- angebote besser aufeinander ab- zustimmen. Davon sollen sowohl Erkrankte als auch ihre Angehö- rigen profitieren. Finanziell un- terstützt wird das Netzwerk vom Land Oberösterreich.

Ein neues Zuhause für Altheims Senioren Rund 17,9 Millionen Euro kostete der Neubau des Bezirksseniorenzentrums. Er verbindet moderne Pflegeplätze mit Angeboten zur Entlastung von Angehörigen.

KI trifft Kreativität

Bewohnt wird das neue Bezirksseniorenzentrum Altheim bereits seit 15. Jänner, am 19. September folg- te die offizielle Eröffnung mit einem Fest und einem Tag der offenen Tür. Der im Spätsommer 2023 begon- nene Neubau bietet 99 barrierefreie Einzelzimmer mit eigenem Bad und WC, verteilt auf drei Wohnebenen. Neben der Langzeitpflege umfasst das Angebot Kurzzeitpflege und integrative Tagesbetreuung. Eine eigene Küche, Gemeinschaftsräume, ein geschützter Garten und eine Sozialberatungsstelle ergänzen das Angebot. Nach Angaben zur Eröffnung leben im Haus 81 Be- wohner, 97 Mitarbeiter sind beschäftigt. Bei der Eröffnung mit Vertretern mehrerer Partei- en hob Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner den Beitrag der Wohnbauförderung hervor: Rund sieben Millionen Euro steuert das Land auf diesem Weg bei. Sozial-Landesrat Christian Dörfel sieht das Haus als Beispiel für die Weiterentwicklung von Pflegehei- men zu regionalen Kompetenzzentren mit verschie- denen Betreuungsangeboten unter einem Dach. SHV-Obmann und Bezirkshauptmann Gerald Kronberger betonte die verbesserten Wohnbedin-

Ein Hufeisen als Glücksbrin- ger für das neue Haus: Sozial- LR Christian Dörfel (r.) über- reichte es SHV-Obmann und BH Gerald Kronberger (l.).

LENGAU. Wie aus einer Idee mithilfe von KI eine eigene App entsteht, lernten Schü- lerInnen beim Sommerferi- enprogramm der Gemeinde Lengau. Bürgermeister Oliver Wähner leitete den Workshop „Wir bauen eine App mit der KI“. Große Nachfrage führ- te zu einem Zusatztermin.Je zehn Kinder entwickelten in Zweierteams eigene Anwen- dungen und Spiele, testeten sie, erkannten Fehler und ver- besserten ihre Vorgaben an die KI Schritt für Schritt. Zum Abschluss stellten die jungen Entwicklerinnen und Entwickler ihren Eltern die selbst gestalteten Apps vor. Dabei zeigten sie, wie sich KI sinnvoll und verantwortungs- voll einsetzen lässt.

gungen durch barrierefreie Zimmer und helle Ge- meinschaftsbereiche. Den Menschen hinter der Infrastruktur rückte SPÖ- Pflegesprecherin und Landtagsabgeordnete Gabrie- le Knauseder in den Mittelpunkt. Sie überbrachte in Vertretung von Landesrat Martin Winkler Grußworte: „Ein Zuhause entsteht durch die Menschen, die darin leben und arbeiten.“ Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege- rin verwies sie auf den steigenden Betreuungsbedarf und fehlende Fachkräfte. Die betriebliche Kinderbe- treuung im Haus würdigte sie als konkreten Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: SHV Braunau

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