AUS DER REGION / AKTUELLES
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Nach schweren Unfällen : SPÖ und OÖVP fordern Verbesserungen für mehr Verkehrssicherheit
werde insbesondere von vielen ortsfremden Fahrzeuglenkern ge- nutzt. Besonders dringenden Hand- lungsbedarf sieht der Bürger- meister von St. Peter am Hart, Robert Wimmer, im Bereich der Moserkreuzung. Dort fordert die Gemeinde seit Längerem eine Entschärfung der Verkehrssitua- tion. Wimmer verweist zudem auf die hohe Belastung der Einsatz- kräfte, insbesondere der Feuer- wehr, die regelmäßig zu schwe- ren Verkehrsunfällen auf der B148 ausrücken müsse.
nete Gabriele Knauseder sieht darin einen weiteren Beleg für den dringenden Handlungsbedarf auf der B148. Sie fordert kurzfristig eine Radarkette entlang der Stre- cke, mehr mobile Geschwindig- keitskontrollen sowie zusätzliche Überholverbote. Darüber hinaus spricht sie sich erneut für eine rasche Umsetzung der Umfah- rung Elling aus und verweist auf einen von der SPÖ eingebrachten Maßnahmenkatalog zur Verbes- serung der Verkehrssicherheit, über den im September-Landtag beraten werden soll. Auch die OÖVP Braunau for- dert mehr Verkehrssicherheit auf der B148. Neben möglichen infrastrukturellen Verbesserun- gen müsse das Bewusstsein al- ler Verkehrsteilnehmer für ange- passtes Tempo, Rücksicht und Aufmerksamkeit gestärkt werden. Die stark frequentierte Straße
Schultaschen-Test: Gute Noten für die meisten Modelle Nach mehreren schweren Verkehrsunfällen auf der B148 wird der Ruf nach raschen Maß- nahmen zur Erhöhung der Ver- kehrssicherheit lauter. Sowohl die SPÖ als auch die OÖVP sehen Handlungsbedarf, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Ausgangspunkt der aktuel- len Diskussion sind die jüngs- ten Zahlen der Statistik Austria. Demnach wurden im ersten Vzbgm. Engelbert Bründl, LAbg. Klaus Mühlbacher und Bgm. Robert Wimmer an der B148 in St. Peter. Foto: OÖVP Braunau
Quartal 2026 in Oberösterreich 1.573 Menschen bei Verkehrs- unfällen verletzt – um elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Verkehrstoten stieg von zwölf auf 14. Die Sommermonate, in denen das Verkehrsaufkommen auf der B148 erfahrungsgemäß beson- ders hoch ist, sind in dieser Sta- tistik noch nicht enthalten. Die SPÖ-Landtagsabgeord-
Unabhängig von den unter- schiedlichen politischen Zugän- gen herrscht Einigkeit darüber, dass die Sicherheit auf der B148 verbessert werden muss. Welche Maßnahmen letztlich umgesetzt werden, wird Gegenstand wei- terer politischer Beratungen auf Landesebene sein. Sicherer Eisgenuss trotz Sommerhitze
Ob Stanitzel, Becher oder Fruchteis – an heißen Sommertagen gehört Eis für viele ein- fach dazu. Damit der Genuss unbeschwert bleibt, kontrolliert die Lebensmittelaufsicht regelmäßig Eisdielen und Speiseeisbetriebe. Die aktuellen Ergebnisse aus Oberösterreich stimmen dabei positiv: Von 67 untersuchten Eisproben aus 37 Betrieben war keine einzige für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Rund drei Viertel der Proben wurden sogar als einwandfrei bewertet. „Wir wollen, dass die Menschen ihr Eis unbeschwert genießen können. Deshalb kontrollieren wir von Beginn der Saison an konsequent“, betont Konsumentenschutz- Landesrat Stefan Kaineder. Ganz ohne Beanstandungen verlief die Kontrollaktion allerdings nicht. Bei 16 Proben aus zehn Betrieben wurden Mängel festge- stellt. Meist handelte es sich um Rückstände von Reinigungsmitteln, die durch unzurei- chendes Nachspülen der Geräte entstanden waren. Vereinzelt wurden auch erhöhte Keim- zahlen sowie ein nicht zugelassener Farbstoff nachgewiesen. Die betroffenen Betriebe müssen ihre Hygienemaßnahmen verbes- sern und werden erneut überprüft. Auch in Salzburg kontrollieren die Le- bensmittelaufsichtsbehörden regelmäßig
Speiseeisbetriebe. Überprüft werden unter anderem Hygiene, Kühlung und die Qualität des angebotenen Eises. Aktuelle landeswei- te Ergebnisse für die heurige Saison liegen bislang jedoch noch nicht vor. Für Konsumentinnen und Konsumenten sind die Kontrollergebnisse dennoch eine beruhigende Nachricht: Die überwiegende Mehrheit der Eisbetriebe arbeitet sorgfältig und hygienisch. Wer sein Eis in einem ge- pflegten Betrieb kauft, kann den sommerli- chen Genuss daher in der Regel ohne Be- denken genießen.
Pünktlich vor dem Schulstart hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 13 Schultaschen für Volksschulkin- der getestet. Das erfreuliche Ergebnis: Die Mehrheit der Modelle wurde mit der Note „gut“ bewertet, kein einziges schnitt schlechter als „durchschnittlich“ ab. Verbesserungspotenzial gibt es aller- dings bei der Sichtbarkeit im Straßenver- kehr. Sieben der 13 getesteten Schulta- schen zeigten hier Schwächen. Der VKI empfiehlt daher, bei Bedarf zusätzliche Reflektoren anzubringen, damit Schul- anfänger besonders in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter besser ge- sehen werden. Neben Haltbarkeit, Verarbeitung und Wasserdichtheit wurden auch Trage- komfort und Alltagstauglichkeit von Kin- dern im Alter von sechs bis acht Jahren bewertet. Empfehlenswert sind Schulta- schen, die gut am Rücken anliegen, über verstellbare Gurte verfügen und sich vom Kind leicht bedienen lassen. Die vollständigen Testergebnisse sind auf der Website des VKI abrufbar.
Landesrat Stefan Kaineder. Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ
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