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Erfolgreiches Ferienprogramm „Klima- und Energieheroes“ abgeschlossen Bürmoos/Lamprechtshausen. Die LEADER- Region Flachgau-Nord veranstaltete auch heuer gemeinsam mit akzente Salzburg das beliebte Ferienprogramm „Klima- und Ener- gieheroes“ mit Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Solartechnik. Besondere Höhepunkte waren die Workshops bei den Partnerbetrieben: Bei Sigmatek entstanden elektronische Würfel mit Zufallsgenerator sowie individuell gravier- te Kugelschreiber, während W&H Einblicke in moderne Technik sowie die Bedeutung er- neuerbarer Energien und eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen vermittelte. Krea- tivworkshops, Bewegung und Spiel sorgten für einen abwechslungsreichen Ausgleich. Auch die Projektpartner ziehen eine positive Bilanz. Peter Malata, Inhaber des W&H Dentalwerks Bürmoos, hob die wertvolle Ferienbetreuung und die Begeisterung der Kinder hervor. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek, zeigte sich erfreut über das große Interesse der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an moderner Technik.

Im Mittelpunkt standen Energieeffizienz, Res- sourcenschonung und nachhaltige Technolo- gien. Unterstützt wurde das Projekt von den Unternehmen W&H Dentalwerk Bürmoos und Sigmatek in Lamprechtshausen. Insgesamt nahmen 41 Kinder und Jugendli- che aus den neun Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region teil. Das ganztägige Ferien- programm fand von 13. bis 24. Juli in Bürmoos und Lamprechtshausen statt. Die acht- bis 14-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in Themen wie Energiesparen, künstliche Intelli- genz, 3D-Druck, Mikroskopie, Wasser als Res- source, nachhaltige Gebäudedämmung und

Zum Abschluss wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als „MINT-Expertinnen und MINT-Experten“ ausgezeichnet und erhielten ein Zertifikat. Landesrat Maximilian Aigner besuchte die Abschlussveranstaltung in Lamprechtshau- sen und betonte den hohen Stellenwert des Projekts: Kindgerecht vermittle es komplexe Themen wie Klimaschutz, Energie oder Kreis- laufwirtschaft und zeige den Mehrwert der LEADER-Regionen für die Menschen vor Ort.

LEADER-Obfrau Cornelia Ecker und Ge- schäftsführerin Cathrine Maislinger sehen das Projekt als gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Gemeinden, Betrieben und Bildungseinrichtungen. Die Fortsetzung ist bereits geplant: Im kommenden Jahr star- tet das Nachfolgeprojekt „MINKT – MINT und Kunstheroes“. Das Projekt wurde im Rahmen von LEADER durch die Europäische Union, den Bund und das Land Salzburg gefördert.

Kinder beim Zufallsgenerator programmieren bei der Firma Sigmatek

Jugendgemeinderat Grödig gegründet Die „Klima- und Energieheroes“ begeisterten heuer wieder zahlreiche Kinder und Ju- gendliche für Technik, Nachhaltigkeit und Innovation. Die Bilder zeigen die Abschluss- veranstaltungen bei Sigmatek in Lamprechtshausen (li.) und W&H Dentalwerk in Bür- moos (re.) sowie einen Workshop zum Thema erneuerbare Energien (re.). Foto: LEADER Flachgau-Nord

bis zur Realisierung erleben die Ju- gendlichen so, wie Mitbestimmung in der Praxis funktioniert. Gleichzeitig vermittelt das Pro- jekt demokratische Grundwerte. Die Jugendlichen lernen, ihre An- liegen zu formulieren, unterschied- liche Meinungen zu respektieren, gemeinsam Lösungen zu erarbei- ten und Verantwortung zu über- nehmen.

Ende Juni wurde in Grödig der erste Jugendge- meinderat gegründet. Zehn Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren engagieren sich künftig dafür, ihre Ideen, Anliegen und Sichtweisen aktiv in die Ge- meindepolitik einzubringen. Der Jugendgemeinderat ist ein neues Beteili- gungsprojekt, das jungen Menschen die Möglichkeit bietet, das Gemeindeleben mitzugestalten. Sie bera- ten die Gemeinde bei jugendrelevanten Themen, er- arbeiten Vorschläge und bringen ihre Perspektiven dort ein, wo Entscheidungen Jugendliche unmittel- bar betreffen. Dabei bleibt es nicht beim Mitreden: Die Mitglie- der können eigene Projekte, Veranstaltungen und Initiativen entwickeln und umsetzen. Dafür steht dem Jugendgemeinderat ein eigenes Budget zur Verfügung. Von der ersten Idee über die Planung

Mit der Gründung des Jugendgemeinderats setzt Grödig ein deutliches Zeichen für mehr Jugend- beteiligung. Junge Menschen erhalten eine starke Stimme und die Möglichkeit, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten und die Zukunft ihres Heimatortes mitzuprägen.

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