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BESSER LEBEN / AUS DER REGION WERBUNG
Langjährige Forderung der AK wird jetzt von Bundesregierung angepackt: Steuersenkung auf Grundnahrungsmittel
1.800 Euro Spende für die Sonneninsel Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des SPAR Marktes Lochen wurde kurz vor Weih- nachten ein Charity-Abend veranstaltet. Dabei sammelten Marktteam und Besucher frei- willige Spenden zugunsten der Sonneninsel. Insgesamt kamen 1.800 Euro zusammen, die nun die Arbeit der Sonneninsel als Kraft- und Erholungsort für Fa- milien in herausfordernden Le- benssituationen unterstützen. Das Kinderkrebs-Nach- sorgezentrum Sonneninsel in Seekirchen erhielt außerdem kürzlich den Anerkennungs- preis der Deutsche Kinder- krebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind. Ausgezeichnet wurden das familienorientierte Nachsorge- konzept und eine Studie der Universität Salzburg, die deut- liche psychosoziale Verbesse- rungen bei betroffenen Famili- en belegt.
massiv angezogen. Letztere zäh- len zu den stärksten Inflationstrei- bern und liegen deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate. Analysen von Statistik Aust- ria und dem Momentum-Institut zeigen, dass die Kosten für Nah- rungsmittel im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 33,7 Prozent gestiegen sind. Besonders stark fiel der An- stieg bei alkoholfreien Getränken aus, deren Preise um 52,7 Prozent zugelegt haben. Im selben Zeit- raum betrug die allgemeine Infla- tion 27,7 Prozent.
„Diese Maßnahme war längst überfällig. Wenn sich der Markt nicht selbst reguliert, ist politi- sches Eingreifen nicht nur legitim, sondern notwendig“, kommen- tiert AK-Präsident und ÖGB-Lan- desvorsitzender Peter Eder die von der Bundesregierung ange- kündigte Senkung der Mehrwert- steuer auf ausgewählte Grund- nahrungsmittel. „Was bei der Vorgängerregie- rung auf taube Ohren gestoßen ist, wird nun endlich angegangen. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Entscheidend sei nun, dass diese Entlastung auch tatsäch- lich bei den Menschen ankommt – insbesondere bei jenen, die oh- nehin jeden Cent zweimal umdre- hen müssen. Während Löhne und Gehälter nicht im selben Ausmaß gestie- gen sind, haben vor allem die Prei- se für Energie und Lebensmittel
ten mit niedrigem Einkommen ei- nen besonders großen Anteil am Warenkorb aus. „Eine Steuersenkung in diesem Bereich wirkt daher sozial treffsi- cher. „Relativ gesehen profitieren Menschen mit geringem Einkom- men stärker als finanziell besser gestellte Haushalte“, erklärt Eder. Gleichzeitig warnt er davor, dass die Maßnahme ohne Kont- rolle ins Leere laufen könnte: „Jetzt braucht es eine Preiskommission, die ganz genau hinschaut, ob sich diese Steuersenkung auch in den Geldbörsen der Beschäftigten be- merkbar macht – und wenn nicht, saftige Strafen verhängt werden.“ Abschließend hält Eder fest: „Diese Steuersenkung kann ein wichtiger Beitrag zur Entlastung sein. Damit sie ihre volle Wirkung entfaltet, braucht es Transparenz, Kontrolle und den politischen Wil- len, notfalls konsequent durchzu- greifen.“
Preisminderung muss an der Kassa sichtbar sein
Die überproportionalen Preis- steigerungen haben der Gewinn- maximierung mächtiger Konzerne Tür und Tor geöffnet – auf Kosten der KonsumentInnen. Grundnah- rungsmittel machen bei Haushal-
Weggefährtinnen - Neue Begleitgruppe für Frauen nach Gewalt und Missbrauch im Bezirk
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und ist nicht als Therapieersatz gedacht. Ein zentraler Grundsatz ist die Vertraulichkeit: Was in der Grup- pe besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Respekt, Vertrauen und Wertschätzung bilden die Basis. Initiiert und begleitet wird die Gruppe von Karin Mühlbacher, psychosoziale Beraterin, Supervi- sorin, Mediatorin und Obfrau der Beratungsstelle „Frau für Frau“. Ihr Zugang ist geprägt von Acht- samkeit und dem Bewusstsein, dass Heilung ein individueller, be- hutsamer Prozess ist, der Zeit und Sicherheit braucht. „Weggefährtinnen“ möchte Frauen auf ihrem Weg begleiten – Schritt für Schritt, gemeinsam, mit Mut, Verständnis und Kraft. Es wird um Anmeldung gebeten: office@fraufuerfrau-braunau.at Telefon: +43 7722 64601 Beratungsstelle Frau für Frau – Braunau
Gewalt zeigt sich in unter- schiedlichen Formen. Physische Gewalt umfasst etwa Schläge, Tritte, Würgen, Festhalten oder Einsperren. Psychische bezie- hungsweise emotionale Gewalt äußert sich unter anderem durch Beschimpfungen, Demütigungen, Drohungen, Kontrolle, Manipula- tion, Isolation oder Abwertung. Auch ohne sichtbare Verlet- zungen können diese Erfahrun- gen langfristig stark belasten und das Selbstwertgefühl sowie das Vertrauen in sich und andere be- einträchtigen. „Weggefährtinnen“ bietet ei- nen geschützten Rahmen, in dem persönliche Erfahrungen, Gefühle und Fragen Platz haben. Im Mit- telpunkt stehen Austausch, ge- genseitige Stärkung und das ge- meinsame Erarbeiten hilfreicher Bewältigungsstrategien. Die Gruppe versteht sich als ergänzende Unterstützung im in- dividuellen Verarbeitungsprozess
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