Während wir online zu viert über den Themen brüte ten, mit denen wir diese Ausgabe füllen wollten, fiel mein Auge im Büro meines Vaters, wo ich ausnahms weise Homeoffice machte, auf obigen Vers. Abge druckt auf einer kleinen weissen Karte, lehnte er un scheinbar und halb versteckt hinter einem Bergkristall an der Wand. Es ist der einzige Vers im Büro. Hätten wir uns nicht bereits für das Thema «Frieden» ent schieden, hätte ich ihn wohl nicht weiter beachtet. Nun aber nahm ich ihn in die Finger, um ihn den ande ren zu zeigen. Etwas an diesem Vers bewegte mich. Wieso war er mir früher nie aufgefallen? Bestimmt stand er schon seit meiner Kindheit da und wartete . . . wartete auf diesen Moment. Auf den Moment, in wel chem er mich berühren würde. Kurz nach der Sitzung merke ich: Genau das habe ich gebraucht. Es gibt
momentan einige Dinge, die mir sehr nahe gehen. Drei mir nahestehende Menschen gehen durch schwierige Lebensphasen. Alle müssen auf ihre Art «aufräumen». Dieser Prozess wühlt auch mich auf. Wie gut ist es doch, dass Gottes Wort einfach zur pas senden Zeit in mein Leben spricht – danke, himm lischer Vater! Danke, dass du an mich denkst, selbst wenn ich dich manchmal aus den Augen verliere und mich dann umso leichter aus der Ruhe bringen lasse! So nimm du das Zepter wieder in die Hand und lehre mich, deinem Frieden Raum zu geben.
Mögest du etwas vom Frieden spüren, der in den Berichten mitschwingt.
Robert Steiner
sam-global.org
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