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Auslandspraktikum: Ja, bitte!
Sophia hat ein einjähriges Praktikum in einem Camphill in Norwegen nach ihrem Bachelorstudium in Sonderpä- dagogik gemacht.
» Ein Camphill ist eine inklusive Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben und arbeiten. Sie versucht, eine gesunde und unterstützende Umgebung für alle zu schaffen. Ich habe das Gefühl, dass ich in dieser Zeit enorm gewachsen bin. Ich habe Verantwortung übernommen – für mich selbst und gleichzeitig auch für andere Menschen –, habe gelernt, mich in einer neuen Sprache (Norwe - gisch) zu verständigen, und habe so viele Dinge erlebt, die ich sonst nicht gemacht hätte. So bin ich beispielsweise zum ersten Mal auf Lang laufskiern gelaufen und dann damit gleich 12km einen Berg hinauf- und wieder hinuntergeklettert. Außerdem habe ich mich getraut, Theater zu spielen (einmal musste ich auch etwas vorsingen und vortanzen). Es war auch wunderschön, norwegische Feste wie den 17. Mai mitzufeiern und zu erleben, wie viel Schnee es hier zu Weihnachten gibt. Es war toll, auf gefrorenen Seen spazieren zu gehen, im Sommer oft zu schwimmen und Polarlichter und die norwegische Natur zu sehen. Was ich aber neben all diesen schönen Erinnerungen vor allem mitnehme, sind die vielen neuen Menschen, die ich hier kennengelernt und sehr ins Herz geschlossen habe. Gerade deswegen war mein Auslandspraktikum eine große Berei- cherung für mich, für die ich sehr dankbar bin. «
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