Hausbau
Gebäudehülle Rohbau
Boden und Gründung
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Grundwasser Wasser unter der Bodenoberfläche ist ein Problem, das möglichst früh zu berücksichtigen ist: das unter undurchlässigen Schichten stehen de bzw. fließende Grundwasser, drückendes Wasser vom Hang oder von der Oberfläche kommendes Regenwasser, das wegen bindigem Boden nur schwer versickert. Auch Hochwasser kann zum Grundwas- serproblem werden. Wenn Informationen, etwa durch vergleichbare Nachbarhäuser, feh len, muss ohnehin eine Baugrund untersuchung (durch einen Geo logen oder Geotechniker, Kosten EUR 1.000,– bis 5.000,–) gemacht werden, die auch die hydrologi sche Situation inkludiert. Drainagen Spundwände können nur seitlich einströmendes Wasser abhalten, nicht jedoch von unten durch die Baugrubensohle drückendes Was ser. Tritt dies ein, kann es bei ei nem feinsandigen Boden dadurch
Weicher Boden Im Prinzip ist mit der heute ver fügbaren Bautechnik jeder Boden bebaubar, die Frage ist nur, was es kostet. Bei felsigem Untergrund wird aus Kostengründen oft von einem Keller Abstand genommen und lediglich ein Plateau für das Fundament gestemmt. Streifenfun- damente reichen hier übrigens (außer bei Radonbelastung) aus. Umgekehrt, wenn kein Keller ge plant war, aber ein weicher Boden ein tiefes Abgraben erforderlich macht. Hier könnte ein (Wohn-)Kel ler – möglichst mit Kellerfenstern über der Geländeoberkante – zu- sätzlichen Wohnraum schaffen oder gar ein Obergeschoß ersetzen.
zur Lockerung und einem soge nannten hydraulischen Grundbruch kommen: Der Boden ist dann ohne zusätzliche Vorbehandlung für eine Fundamentierung nicht mehr ge eignet. Eindringendes Wasser ist daher abzuleiten/abzupumpen.
Bei Plattenfun- damenten ist eine nur Teil- unterkellerung nicht möglich, bei einer Tief- gründung schon.
FOTOS: SCHMIDLECHNER BAU
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