AMERIKAS
USA Datenschutz wird strenger Zu Beginn des Jahres ist der Flickenteppich des US-Datenschutzrechts gewachsen: Mit dem Indiana Consumer Data Protection Act, dem Kentucky Consumer Data Protection Act und dem Rhode Island Data Transpa‑ rency and Privacy Protection Act traten drei weitere Datenschutzgesetze in Kraft. Damit gelten nun in 20 US-Bundesstaaten umfassende Datenschutzgesetze, die mehr als 50 Prozent der US-Be‑ völkerung (rund 184 Millionen Menschen) betreffen. Die Gesetze gewähren Betroffenen unter anderem Auskunfts-, Lösch- und Berichtigungsrechte sowie Widerspruchsrechte gegen Datenverkauf und zielgerichtete Werbung. 2026 verschärft sich zudem die Durchsetzung. In mehre‑ ren Staaten, darunter Kalifornien und Colorado, entfallen Nachbesserungsfristen, sodass Bußgelder sofort verhängt werden können. Darüber hinaus rücken sensible Daten und der Schutz Minderjähriger stärker in den Fokus: Änderungen in Oregon und Connecticut untersagen sowohl den Verkauf präziser Geolokalisierungsdaten sowie Daten von unter 16-Jährigen ohne ausdrückliche Einwilligung. Da die Regelungen stets angepasst oder erweitert werden können, sollten sich Unternehmen regelmäßig über die aktuellen Bestimmungen in jenen Bundesstaaten, in denen sie geschäftlich tätig sind, informieren. Der US State Privacy Legislation Tracker bietet hierbei einen ers‑ ten Überblick über bestehende und angekündigte Daten‑ schutzbestimmungen, deren Anwendungsbereiche und Einzelheiten. GTAI/IHK
Aktuelle Regeln im Blick behalten: Auch deutsche Firmen können in den Anwendungsbereich einzelstaatlicher Datenschutzgesetze fallen.
Den US State Privacy Legislation Tracker können Sie online abrufen: iapp.org/resources/article/us-state-privacy-legislation-tracker
WEBINAR
21. APRIL 2026 Zertifizierung und Zulassung von Maschinen für USA & Kanada
TERMIN UND UHRZEIT: Dienstag, 21. April 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr, online TEILNAHMEENTGELT: 120 Euro pro Person für IHK-Mitglieder 180 Euro pro Person für Nichtmitglieder PROGRAMM UND ANMELDUNG: ihk.de/rhein-neckar/usa-kanada-maschinen IHRE ANSPRECHPARTNERIN: Kathrin Fausel 0621 1709-226
Maschinen und Anlagen „Made in Germany“ sind in den USA und Kanada besonders begehrt.
Doch die Voraussetzungen hinsichtlich Einfuhr, Sicherheit und Inbetriebnahme von Maschinen unterscheiden sich in Nordamerika grundlegend von den in Deutschland und Europa bekannten Standards und Zulassungsverfahren. In unserem Webinar erfahren Sie, welche Normen, Zerti - fizierungen und Sicherheitsprüfungen bei der Lieferung von Maschinen und elektrischen Anlagen zu beachten sind. Unsere Experten zeigen anhand zahlreicher Praxisbeispiele auf, wie Zulassungsverfahren ablaufen, welche Behörden zu- ständig sind und wie Sie Fallstricke vermeiden. Sie erfahren zudem, wie Sie das Produkthaftungsrisiko durch die Einhal - tung gängiger Standards deutlich reduzieren können. Auch können individuelle Fragestellungen diskutiert werden.
kathrin.fausel@rhein-neckar.ihk24.de
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IHK Global Business 04/2026
ihk.de/rhein-neckar
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