IJAB Jahresbericht 2025

Teilnehmende an Youth4Peace stellen Bundeskanzler Friedrich Merz ihre Friedensagenda vor

und betonten die Bedeutung, junge Perspektiven ernst zu nehmen.

Deutschland und deren internationalen Partnern. Die erstmalige Zusammenarbeit in dieser Form machte die Stärke und Wirksamkeit des Arbeitsfeldes deut - lich. Die mehrmonatige gemeinsame Planung auf unterschiedlichen Ebenen führte zu einer Begegnung, die sowohl für die Teilnehmenden als auch für die beteiligten Organisationen von großer Bedeutung war. Gleichzeitig erzeugte das Projekt eine politi- sche Sichtbarkeit, die den Beitrag Internationaler Jugendarbeit zur Friedenssicherung, zur Stärkung transnationaler Beziehungen und zur Förderung von Demokratie unterstreicht. Spätestens am Tag der Abreise wurde deutlich, dass die gemeinsame Zeit und das aufrichtige Interesse an Begegnung die Teilnehmenden zusammenrücken lie- ßen. Aus Fremden wurden Kontakte, aus Kontakten wurden Beziehungen. Nach einer intensiven Woche kehrten die Teilnehmenden als Multiplikator*innen ihrer Erfahrungen in ihre jeweiligen Lebenskontexte zurück – mit dem Ziel, sich weiterhin für eine Kultur des Erinnerns, des Friedens und der Gemeinschaft einzusetzen.

Mit der fertigen Agenda, produzierten Videobeiträgen und einer vorbereiteten Performance mündete die Woche in die Abschlussveranstaltung im Kino des Centre Français de Berlin. Dort wurden Ergebnisse aus den Workshops präsentiert und die Friedens - agenda an Bundesjugendministerin Karin Prien über- reicht. Die künstlerischen Beiträge, insbesondere die Bühnenperformance, wurden mit großem Applaus aufgenommen. Die Einbindung politischer Ent - scheidungsträger ermöglichte vielen Teilnehmenden konkrete Erfahrungen politischer Teilhabe und machte demokratische Prozesse unmittelbar erfahrbar.

Youth4Peace: ein multilaterales Großprojekt der Internationalen Jugendarbeit

Ermöglicht wurde die Begegnung durch neun Orga - nisationen der Internationalen Jugendarbeit aus

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