IHK-Magazin Ausgabe 3/2026

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Rheinbrückengesellschaft gegründet Für betroffene Unternehmen und den Pendlerverkehr ist es eine Katastrophe: Beide Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen stehen aufgrund erheb - licher Schäden dem Straßenverkehr und dem ÖPNV noch jahrelang nur mit erheblichen Einschränkungen zur Verfügung. Nun haben die beiden Städte zum 1. Januar eine ge - meinsame „Rheinbrückengesellschaft Ludwigshafen- Mannheim“ gegründet, um die Sanierung der maroden Konrad-Adenauer-Brücke (Baujahr 1959) und der Kurt-Schumacher-Brücke (Baujahr 1972) effizienter zu gestalten. Die Gesellschaft mit Sitz in Ludwigshafen soll die bau - technische und kaufmännische Projektabwicklung sowie die Fördermittelakquise für die Sanierung dieser beiden Hauptschlagadern des rheinüberschreitenden Verkehrs bündeln. Mit weniger Schnittstellen und klaren Verant - wortlichkeiten sollen Sanierung und Ersatzneubau der Rheinbrücken schneller, verlässlicher und professioneller umgesetzt werden können. Ausbau Bahnstrecke Mannheim-Heidelberg: Die Finanzierung des viergleisigen Ausbaus der Bahn - strecke Mannheim-Heidelberg scheint derzeit nicht gesichert. Dabei wäre der Ausbau des Engpasses zwischen Heidelberg-Wieblingen und dem Heidelberger Hauptbahnhof aus Sicht der Unternehmen von zentraler Bedeutung. Die Strecke zählt zu den wichtigsten Schienenachsen in der Region und ist vor allem für Pendler wichtig.

Bei den Mitteln aus dem Sondervermögen für Infra - struktur müssten aus Sicht der IHK planerisch weit fortgeschrittene Projekte Priorität haben. Aktuell sind die Mittel für den Ausbau nicht eingeplant. Das sei keine gute Nachricht für die Wirtschaft, so IHK-Präsident Manfred Schnabel. Das Bundesverkehrs - ministerium müsse Verantwortung übernehmen, die Finanzierung sicherstellen und damit Planungssicherheit schaffen. „Ohne zusätzlichen Ausbau drohen weitere Verspätungen, Angebotskürzungen und ein Verlust an Zuverlässigkeit“, warnt Schnabel. Neues Angebot vom City Airport Mannheim: Viele Geschäftsreisende haben nach der Corona-Zeit das Angebot von Linienflügen vom Mannheimer City Airport aus nach Berlin oder Hamburg schmerzlich vermisst. Zwar gab es europaweite Chartermöglichkeiten sowie Flüge nach Sylt, Usedom und Elba – doch Geschäftsreisende mussten meist andere Flughäfen ansteuern. Das soll wieder anders werden: Im Februar wurde mit einer „Pionierflugwoche“ eruiert, ob ein neues, bedarfs - orientiertes Angebot Zuspruch bei den Kunden findet. Gemeinsam mit der Regionalfluggesellschaft FlyVini soll es neue Direktverbindungen zu wichtigen Zielen in Deutschland und Europa geben. Getestet wurde mit den Zielen Berlin (Schönhagen) und Hamburg. Basis des Angebots ist laut Unternehmen nicht ein fester Flugplan, sondern quasi eine Mitflug-Plattform nach dem Motto „Fly-on-Demand“. Mindestens eine Woche vor dem Abflugdatum müsse man gebucht haben – der Flug komme zustande ab einer bestimmten Mindestbuchungs - größe.

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