Über die Referentin Elżbieta Kosek ist stellvertretende
Geschäftsführerin und Bereichsleiterin Inklusion bei der Kreisau-Initiative e. V. Seit fast 20 Jahren ist sie als Trainerin und Projektleiterin in der internationalen Jugendarbeit tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf inklusiver und traumasensibler Pädagogik, diversitätssensiblen Lernräumen sowie internationalen Jugendbegegnungen und Fachkräfteformaten.
Bild 3: Elżbieta Kosek beim Fachtag
Kriegsgräberstätten als Lernorte und ihr Beitrag zur Friedensarbeit im internationalen Kontext?
Referent: Pawel Prokop, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Kriegsgräber pflegen = Friedensarbeit? Die Youth, Peace and Security-Agenda (YPS-Agenda) der Vereinten Nationen fordert, junge Menschen als politische Akteur*innen von Frieden ernst zu nehmen. In internationalen Jugendbegegnungen des Volksbundes treffen Jugendliche an Kriegsgräberstätten auf Geschichte, Fragen zur Schuld, Verantwortung und auf nationale Narrative – und sie müssen Position beziehen. Der Workshop fragte kritisch: Sind internationale Jugendbegegnungen „nur“ Erinnerungsarbeit und was braucht es, damit sie Frieden fördern?
Materialien & Hinweise Jugend & Bildung im Volksbund: www.volksbund.de/jugend-bildung
Diskussion & Leitfragen
Der Input ordnete den Volksbund ein und umriss seine drei Kernaufgaben: Kriegsgräberpflege, Angehörigenbetreuung und Vermittlungs-/Bildungsarbeit. Das Leitbild des Volksbund wird getragen vom Prinzip eines dialogischen Erinnerns, das unterschiedliche Perspektiven respektiert und Gemeinsamkeiten hervorhebt.
Vorgestellt wurden zudem der Funktionswandel der Kriegsgräberstätte – vom Ort individueller Trauer zum Ort kollektiven Erinnerns, ihr Alleinstellungsmerkmal als Lernort:
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