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AQUA ARIVA Saubere Sache für Lkw und Umwelt Auch Lastwagen und Busse brauchen regelmäßige Pflege. Diese finden sie bei Aqua Ariva in Mannheim-Rheinau – inklusive Kaffee und Bockwurst für die Fahrer.
D er Empfang an der nem Neon-Schriftzug an ein amerikanisches Diner. Nicht von ungefähr. Denn hier wer- den nicht nur Kennzeichen, Fahrernamen und Firmen- zugehörigkeiten erfasst. Die Fahrer bekommen auch Kaffee und Snacks. Viele von ihnen sind Stammkunden und nutzen die Wartezeit gerne für eine kurze Pause und ein Gespräch, bis ihr Lkw oder ihr Bus wieder in neuem Glanz erstrahlt. Waschstraße von Aqua Ariva erinnert mit sei- 90 Prozent der Fahrzeuge, die die Waschanlage anfahren, ge- hören Speditionen oder Trans- portunternehmen mit festen Verträgen bei Aqua Ariva. Die- se nehmen den Service in der Waschstraße einmal monatlich in Anspruch – im Winter sogar zweimal. Mit gutem Grund: Salz, Reste von Insekten, Vogelkot und Straßenschmutz greifen den Lack an und be- schleunigen die Rostbildung. Zudem lassen sich an sauberen Fahrzeugen Lecks und Schä- den leichter erkennen. Und verschmutzte Scheinwerfer, Rückleuchten, Reflektoren und Kameras beeinträchtigen die Sicht und können die Funktion moderner Fahrerassistenz- systeme und Sensoren negativ beeinflussen. Eine gepflegte Fahrerkabine ist zudem von großer Bedeutung für die Tru- cker, die hier oft mehrere Tage verbringen.
Vier Meter hoch und 2,5 Meter breit ist die Waschstraße, die strenge Umweltauflagen einhält, wie Faiq Rasheed, ge- schäftsführender Gesellschaf- ter von Aqua Ariva, betont. „Eine Aufbereitungsanlage mit einer Wasserrückgewinnung von 85 bis 88 Prozent macht eine professionelle Lkw-Wä- sche auch in punkto Umwelt zu einer sauberen Sache.“ Ergänzt wird die automatische Wäsche durch manuelle Rei- nigungsschritte, insbesondere am Unterboden, den Fahrzeug- kabinen sowie im Laderaum von Fahrzeugen, die Lebens- mittel transportieren. Sechs Mitarbeiter beschäftigt Faiq Rasheed. Er packt bei
Bedarf im Tagesgeschäft auch selbst kräftig mit an. Nach- dem er 2014 aus Pakistan nach Deutschland gekommen war, verdiente Rasheed sein Geld zuerst als Lagerarbeiter, Auslieferungsfahrer und als Produktionshelfer. Im Jahr 2015 begann er bei dem da- maligen Inhaber der Wasch- anlage als Reinigungskraft und erweiterte seine Tätigkeit zunehmend durch administra- tive und betriebswirtschaftli- che Aufgaben, bevor der heute 37-Jährige den Betrieb 2022 schließlich übernahm. Trotz vieler langjähriger Stammkunden ist der wirt- schaftliche Erfolg keine Selbstverständlichkeit, so Rasheed. „Die Maut für Lkw steigt, ebenso wie der Preis für Diesel.“ Doch die Maut müsse bezahlt werden, eben- so der Treibstoff. „Da gehört die Fahrzeugwäsche oft zu den wenigen Bereichen, in denen Unternehmen Einspar- potenzial sehen. Insbesonde- re in den Sommermonaten, wenn die Lkw und Busse nicht dem Schneematsch ausgesetzt sind.“ Allerdings: „Ein gepflegter Lkw oder ein gepflegter Bus ist ein Aushän- geschild für jedes Transport- unternehmen.“ Und dass das Aushängeschild glänzt: Dafür sorgen Faiq Rasheed und sein Team. uc
18.250 WASCHANLAGEN gab es 2023 in Deutschland QUELLE: SPRIT-PLUS.DE
Faiq Rasheed übernahm 2022 die Waschanlage Aqua Ariva in Mannheim.
acqa-ariva.de
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IHK Magazin Rhein-Neckar 05 | 2026
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