IHK-Magazin Ausgabe 6/2026

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len wie Liquidität und Rentabilität von Bedeutung. Denn er muss in der Regel die Finanzierung des Kaufpreises stemmen und vom Ertrag des Unternehmens leben können. Wie lässt sich ein realistischer Wert eines Unternehmens ermitteln? Schwöbel: Hierfür gibt es mehrere Verfahren. In der Regel wird heute ein Er- tragswertverfahren genommen. Vereinfacht gesagt heißt das, dass die nachhal- tigen Gewinne kapitalisiert werden und so ein Unternehmenswert festgesetzt wird. Weitere Möglichkeiten sind das Substanzwert- und das Multiplikatoren- verfahren. Unterstützt in diesen Fragen die IHK? Schwöbel: Das gehört zu unserem Angebot. Zusammen mit unserem Netzwerk- partner RKW Baden-Württemberg bieten wir Unternehmen rund um die Nach- folgeregelung eine geförderte Unternehmensbewertung an, um hier Klarheit zu bekommen. Wie wahrscheinlich ist denn eigentlich eine familieninterne Nachfolge? Dräger-Maier: Diese ist seit langem stark rückläufig. Nach DIHK-Umfragen verbleiben nur ein Drittel der Firmen in Familienbesitz. Die übrigen gehen in fremde Hände. Das kann ein Mitarbeiter sein, Stichwort Management-Buy-out, oder jemand Externes, also der Fall eines Management-Buy-in. Wo sucht man alternativ einen externen Nachfolger? Schwöbel: Zum Beispiel über die Unternehmensnachfolgebörse nexxt-change. org. In dieser bundesweit größten Unternehmensbörse werden alle regionalen Angebote und Nachfragen zusammengeführt und veröffentlicht. Der Service ist kostenlos. Der erste Kontakt kann über unsere IHK laufen. Wir beraten und unterstützen; ebenso wie beim Folgeprozess. Beispielsweise moderieren wir die Gespräche zwischen Verkäufer und Kaufinteressent. Und wenn sich niemand findet – intern oder extern? Schwöbel: Dann ist es zu spät und es bleibt nur noch der Schritt, den niemand gehen will: Das eigene Unternehmen zu schließen.

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Übergabe: So geht’s … nicht

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1. Zögern, und zwar richtig lange. Sie sind 50 Jahre und haben noch viele Jahre Zeit, um sich zu überlegen, was mit Ihrem Betrieb passiert, wenn Sie in Ruhestand gehen. Was soll schon schief gehen? (Spoiler: Alles ist möglich). 2. Pokern, Zocken oder wie auch immer Sie es nennen wollen, wenn Sie versuchen einen potentiellen Übernehmer bei den Preisverhandlungen über den Tisch zu ziehen. (Achtung Nummer 2: Auch Sie können den Kürzeren ziehen). 3. Beratung – ohne mich. Sie wissen, wie Sie Ihr Unternehmen richtig übergeben. Tipps brauchen Sie nicht. Zumindest so lange, bis Sie selbst über den Tisch gezogen werden … Sie wollen von anderen Unternehmerinnen und Unternehmen erfahren, wie Übergabe richtig funktioniert? Dann melden Sie sich zum IHK-Nachfolgefo- rum am 19. November an: ihk.de/rhein-neckar/nachfolgeforum

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Wolf System GmbH 94486 Osterhofen

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IHK Magazin Rhein-Neckar 06 | 2026

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