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AUS DER REGION

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15 Millionen Euro für den Hochwasserschutz in Uttendorf Mit dem Hochwasserschutz- projekt an Mattig und Schwemm- bach entsteht in Uttendorf eines der bedeutendsten Infrastruktur- vorhaben der Region. wertet und die Durchgängigkeit einer bestehenden Wehranlage wiederhergestellt – ein wichtiger Beitrag für Gewässerschutz und Biodiversität.

Bürgermeister und Obmann des Wasserverbandes Mattig, Johannes Manglberger, spricht von einem Meilenstein für die Ge- meinde: „Nach vielen Jahrzehn- ten des Bangens und Hoffens bei großen Niederschlagsereignissen dürfen wir endlich dieses Jahr- hundertprojekt für Uttendorf um- setzen. Mein Dank gilt allen För- dergebern, Grundbesitzern sowie den beteiligten Firmen und Pla- nern. Besonders freut mich, dass der Bund das Projekt mit rund 5,3 Millionen Euro unterstützt und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit unserer Bevölke- rung leistet.“ Auch Agrar-Landesrätin Mi- chaela Langer-Weninger unter- strich, dass das Projekt moder- nen Hochwasserschutz mit einer weiterhin möglichen landwirt- schaftlichen Nutzung verbindet.

Gemeinsam mit dem Was- serverband Mattig, der Marktge- meinde Helpfau-Uttendorf sowie Bund und Land Oberösterreich werden rund 15 Millionen Euro in- vestiert, um künftig 1.500 Einwoh- nerinnen und Einwohner sowie 367 Gebäude wirksam vor einem 100-jährlichen Hochwasser zu schützen.

V.l.: Guido Wölfle (Wölfle ZT GmbH), Andreas Siebenhofer und Domink Mayr (POOR OÖ), LAbg. Klaus Mühlbacher, LR Michaela Langer-We- ninger, Bgm. Johannes Manglberger (Obmann Wasserverband Mattig), LR Stefan Kaineder, Daniela König (Direktorin UWD und Leiterin WW), Gregor Riegler (Leiter Gewässerbezirk Braunau) und Christoph Stampfl (Gewässerbezirk Braunau Projektleiter) Foto: Land OÖ/ Denise Stinglmayr

Schutz mit Rücksicht auf die Kulturlandschaft

Kernstück des Projekts ist ein rund 9,2 Kilometer langes Damm- und Muldensystem entlang von Mattig und Schwemmbach. Die Schutzdämme werden bewusst flach ausgeführt und können wei- terhin landwirtschaftlich genutzt werden. Gleichzeitig wird ein Abschnitt der Mattig ökologisch aufge-

Die Finanzierung erfolgt zu 35 Prozent durch den Bund, 40 Prozent durch das Land Ober- österreich und 25 Prozent durch den Wasserverband Mattig. Die Fertigstellung des Hochwasser- schutzes ist für 2027 vorgesehen.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder verwies auf die zunehmenden Herausforderun- gen durch Starkregenereignisse und bezeichnete das Vorhaben als wichtiges Beispiel für die An- passung an den Klimawandel.

Kurz gemeldet

Mit dem Spatenstich in St. Georgen bei Obernberg hat die Umsetzung eines ge- meinsamen Bildungsprojekts der Gemeinden Weilbach, Mörschwang und St. Geor- gen begonnen. Rund 2,2 Millionen Euro werden in die Generalsanierung und Er- weiterung der Volksschule sowie die Modernisierung der Mehrzweckhalle inves- tiert. Der Kindergarten wird künftig zentral in Weilbach geführt. Die Volksschule er- hält unter anderem einen zu- sätzlichen Klassenraum, eine Bibliothek in Holzbauweise, barrierefreie Zugänge sowie neue Räume für die Nach- mittagsbetreuung. Ziel sind moderne Lernbedingungen und eine langfristig gesicher- te Bildungsversorgung. Spatenstich für Bildungsprojekt mit 2,2 Millionen Euro

Spatenstich für neues Bildungszentrum

Euro vom Land Oberösterreich gefördert. Die neue Bildungs- einrichtung ersetzt bestehende Kindergarten-Standorte in der Volksschule Handenberg und in Containerlösungen. Insgesamt stehen den drei Gemeinden künf- tig neun Gruppenräume für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Bürgermeister Gerhard Luger bezeichnete das Vorhaben als „Jahrhundertprojekt“, das die Bil- dungs- und Betreuungsqualität nachhaltig stärkt und die Zusam- menarbeit der drei Gemeinden weiter vertieft. Die Inbetriebnah- me ist pünktlich zum Schul- und Kindergartenstart im September 2027 vorgesehen.

Mit dem Spatenstich hat in St. Georgen am Fillmannsbach der Bau des neuen Bildungszen- trums begonnen – der größten Einzelinvestition in der Geschich- te der Gemeinde. Bis August 2027 entstehen eine moderne, zweiklassige Volksschule sowie ein dreigrup- piger Kindergarten, der künftig gemeinsam mit den Gemeinden Handenberg und Schwand im In- nkreis betrieben wird. Das vom Architekturbüro Ur- mann Radler geplante Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von 4,2 Millionen Euro und wird im Rahmen der Landesinitiative „Kinderland Nr. 1“ mit 3,1 Millionen

Beim feierlichen Spatenstich für das neue Volksschul- und Kinder- gartengebäude in St. Georgen am Fillmannsbach gaben (v.l.) LAbg. Klaus Mühlbacher, die Bgm. in Da- niela Probst, Bgm. Gerhard Luger und Bgm. Johannes Fankhauser gemeinsam den Startschuss für das Projekt. Die Kinder der Volksschule sorg- ten mit musikalischen Darbietun- gen für die festliche Umrahmung der Veranstaltung und durften beim Spatenstich auch selbst Hand anlegen. Fotos: BZ

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