IHK-Magazin Ausgabe 7/2026

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im Frühjahr 2027 starten und zu- nächst sechs Monate dauern. Parallel zur Frage der Erreichbarkeit hat Wirtschaftsförderin Romey ein weiteres Thema der Innenstadtbe- ratung im Blick: das Leerstandsma- nagement. Dass die Vermittlung von Flächen mehr ist als eine Verwaltungs- aufgabe, zeigt sich direkt vor Christine Beils Ladentür: Das Geschäft neben ihrem Buchladen steht derzeit leer. „Wir würden uns in der Nachbarschaft weitere Fachgeschäfte wünschen“, sagt sie. Einen Friseur nebenan habe Beil beispielsweise als Bereicherung erlebt. Die Geschäfte hätten sich gegenseitig Kundschaft gebracht. Genau dieser Branchenmix ist auch ein Ziel der Schlüsselprojekte „Wirtschaft aktiv“. Die Innenstadt soll nicht nur einzelne Geschäfte stärken, sondern als Ganzes attraktiver und besser ver- marktet werden. Dazu gehört auch, dass die Akteure stärker miteinander ins Gespräch kommen. Mit dem Eppel- heimer Wirtschafts- und Unterneh- mensforum hat die Stadt dafür einen neuen Impuls gesetzt. Unternehme- rinnen und Unternehmer sollen sich regelmäßig austauschen, gemeinsame Themen erkennen und Probleme mög- lichst unkompliziert lösen. Im Septem- ber fand bereits die dritte Auflage statt. Für Beil ist diese Entwicklung wich- tig. Lange habe es im Rathaus kei-

nen festen Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden gegeben. Mit der neuen Wirtschaftsförderin hätten die Gewerbetreibenden nun eine zent- rale Ansprechpartnerin: „Wenn man gemeinsam etwas bewegen will, geht das nur, wenn man gut miteinander vernetzt ist“, sagt sie. Für die Buch- händlerin reicht Vernetzung zudem über den Handel hinaus. Auch Kultur könne eine wichtige Rolle bei der Innenstadtentwicklung spielen. Mit ihrem eigenen Buchladen zeigt sie, wie das funktionieren kann: Lesungen und Diskussionsrunden finden nicht nur im Laden statt, sondern auch an anderen Orten im Stadtgebiet. Beim „Eppelheimer SOMMerLesen“, einem neuen Format, das Christine Beil gemeinsam mit Stadtbibliothek und Verwaltung in Leben gerufen hat, wird Literatur etwa an der Babbelbank am Wasserturm oder im Foyer der Rudolf- Wild-Halle erlebbar. Damit wird aus einem Einzelhandels- angebot ein Anlass, in die Stadt zu kommen. Und genau darin liegt eine zentrale Erkenntnis der Eppelheimer Innenstadtentwicklung. „Eine attrak- tive Innenstadt entsteht nicht durch ein einzelnes Projekt. Sie braucht gute öffentliche Räume, einen vielfältigen Branchenmix, funktionierende Er- reichbarkeit und vor allem Akteure, die miteinander statt nebeneinander arbeiten“, fasst IHK-Innenstadtberate- rin Regina Ellenbracht zusammen. MB

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Beilagenhinweis: Diese Ausgabe enthält eine Beilage der Wortmann AG, Hüllhorst. Wir bitten unsere Leser um Beachtung! www.deutsche-industriebau.de Büro Süd-West/Schifferstadt 02942-9880-124 Herr Fabian Regnet Mobil 0172 - 5497670 E-Mail: Vertrieb@deu-bau.de

Unser Verlagsspecial im November/Dezember

INFO

Werkzeuge gegen Leerstände

Informationen zum gewerblichen Mietpreisspiegel: ihk.de/rhein-neckar/gewerbe mieten Weitere Impulse für Innenstadt- betriebe und Kommunen gibt es im IHK-Netzwerk „Innenstadt: und Wirtschaft“: ihk.de/rhein-neckar/netzwerk- innenstadt

Seit Juli setzt Eppelheim beim Leer- standsmanagement auf einen Leer- standsmelder und einen Flächen-Fin- der. Eigentümer können verfügbare Flächen melden, während Gründer und Unternehmen ihre Gesuche hinterlegen. Über die Wirtschafts- förderung sollen passende Angebote und Nachfragen zusammengeführt werden.

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Anzeigenschluss: 20.10.2026

Gerne lassen wir Ihnen weitere Informationen zukommen.

Kontakt: verlag@endriss-pruefer.com

ihk.de/rhein-neckar

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