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AUS DER REGION / WIRTSCHAFT

Großer oö. Preisvergleich bei Backzutaten: Langzeitvergleich zeigt Preisexplosion – leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr

AMAG gewinnt ESG- Nachhaltigkeitspreis Die AMAG Austria Metall AG wurde bei Austria’s Lea- ding Companies (ALC) mit dem ESG-Award ausgezeich- net. Der Preis der „Presse“, des KSV1870 und PwC Österreich würdigt Unternehmen, die in den Bereichen Umwelt, Sozi- ales und verantwortungsvolle Unternehmensführung beson- ders stark abschneiden. Die Bewertung basiert auf 22 ESG-Kennzahlen der ver- gangenen drei Jahre. AMAG überzeugte unter anderem mit ambitionierten Klimazielen, einem umfassenden Dekar- bonisierungsplan, der Berück- sichtigung aller drei Emissi- onsbereiche (Scope 1–3) sowie einer hohen Recyclingquote. Hervorgehoben wurden auch die Leistungen in Ausbildung, Arbeitssicherheit und sozialen Indikatoren. Mit einer Schrotteinsatzrate von 75–80 Prozent zählt AMAG zu Europas führenden Alumini- umrecyclern. Die Nutzung von Sekundäraluminium reduziert den Energiebedarf um bis zu 95 Prozent gegenüber der Pri- märproduktion. Am Standort Ranshofen wurden die CO 2 - Emissionen dank 100 % erneu- erbarer Energie und einer Pho- tovoltaikfläche von 120.000 m 2 deutlich gesenkt. AMAG zählt 2025 bereits zum vierten Mal in Folge zu den Top 1 % der Aluminiumunterneh- men im EcoVadis-Ranking und ist seit 2014/15 durchgehend im VÖNIX-Nachhaltigkeitsindex der Wiener Börse vertreten.

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Oberösterreicher:innen die Zeit des großen Kekse-Backens. Der große Preisvergleich der ober- österreichischen Preisaufsicht zeigt: Mehl, Zucker und Butter ha- ben sich seit 2019 massiv verteu- ert — teilweise sogar verdoppelt. Gleichzeitig zeigen Vergleiche, dass es gegenüber dem Vorjahr leichte Preissenkungen oder sta- bile Preise gibt. Mit dem Beginn der Advents- zeit steigt bei vielen Haushalten die Nachfrage nach Backzutaten wie Mehl, Zucker und Butter. Die- sen wichtigen Waren widmet sich das oö. Preisradar: Die Preisauf- sicht erhebt die Preise regelmäßig (alle zwei Wochen) und macht die Ergebnisse für Konsument:innen zugänglich. „Gerade in der Vorweihnachts- zeit, wenn größere Mengen an Backzutaten gekauft werden, zahlt sich ein kurzer Preischeck aus. Mit dem oö. Preisradar ha- ben wir ein Werkzeug, das den Konsument:innen mehr Durch- blick verschafft – und das deutlich macht, wie groß die Preisspannen selbst bei alltäglichen Produkten sind“, so Konsument:innenschutz- Landesrat Stefan Kaineder. Kai- neder weiter: „Preise vergleichen lohnt sich.“

Konsument:innenschutz- Landesrat Stefan Kaineder empfiehlt den Preisvergleich beim oö. Preisradar. Foto: Land OÖ/Werner Dedl

nung der Preise. So kosteten 250 Gramm Butter 2024 beim billigs- ten Anbieter noch 2,79€, heute be- kommt man sie um 1,59€. Das ist eine Differenz von 43 Prozent. Ein Blick in das oö. Preisradar zeigt: Konsument:innen können beim Einkauf sparen: die Preis- spannen zwischen verschiedenen Händlern sind groß. Ein Preisver- gleich lohnt sich gerade bei stan- dardisierten Backzutaten, die in großen Mengen gekauft werden. Hier geht es zum oö. Preisra- dar: https://www.land-oberoes- terreich.gv.at/76014.htm

Im Langzeitvergleich seit 2019 sind bei manchen Artikeln deut- liche Preissteigerungen zu beob- achten; einzelne Produktkatego- rien weisen Preisniveaus auf, die sich etwa gegenüber 2019 teilwei- se verdoppelt haben. Ein Beispiel: kosteten 250 Gramm Butter im November 2019 im günstigsten Fall noch 1,49€, muss man im teu- ersten Fall heuer sogar 2,99€ be- rappen. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 zeigt sich hingegen in Teilen des Sortiments eine Stabilisie- rung oder sogar leichte Entspan-

Tipps für den sicheren Christbaumtransport Unzureichende Ladungssicherung kann bis zu 10.000 Euro Strafe kosten

Viele Österreicher:innen holen ihren Weihnachtsbaum mit dem Auto. Dabei ist Vorsicht geboten – sowohl aus Sicherheits- als auch aus rechtlicher Sicht. Wer den Baum transportiert, muss ihn ord- nungsgemäß sichern, sonst dro- hen Strafen von bis zu € 10.000,-. • Im Auto: Der Baum sollte gut verzurrt und möglichst quer zur Fahrt- richtung liegen. Wichtig ist freie Sicht nach vorne, zur Seite und über den Rückspiegel; bei ver- decktem Heckfenster müssen die Seitenspiegel ausreichen. Bedie- nelemente wie Handbremse und

Schalthebel müssen erreichbar bleiben. Ist die Heckklappe offen, dürfen Kennzeichen und Lichter nicht verdeckt sein. Der Koffer- raumdeckel wird mit Textilspann- gurten fixiert. Eine Unterlage schützt den Lack vor Kratzern. • Am Autodach: Die Baumspitze zeigt nach hin- ten, der Baum bleibt im Netz und wird vorne und hinten mit breiten Textilspanngurten am Gepäckträ- ger befestigt. Gummispanner sind ungeeig- net. Ragt der Baum mehr als einen Meter heraus, ist eine Warntafel vorgeschrieben. Eine Unterlage

schützt vor Harz und Nadeln. • Mit dem Fahrrad: Für kurze Strecken eignet sich ein Lastenrad oder Fahrradanhän- ger. Der Baum darf die Sicht nicht behindern und muss fest verzurrt sein. Schäden – etwa an gepark- ten Autos – sind meist durch eine Privathaftpflichtversicherung ab- gedeckt. • Öffentliche Verkehrsmittel: Vor Fahrtantritt sollte man die Beförderungsbedingungen prüfen oder bei den Verkehrsunterneh- men nachfragen, ob und wann Christbäume mitgenommen wer- den dürfen.

„Unsere oberste Prämisse lautet: Fußabdruck reduzie- ren und Mehrwert schaffen“, betont CEO Dr. Helmut Kauf- mann - im Bild mit Agatha Ka- landra von Clients & Marke- ting PwC Austria. Foto: Peroutka/DiePresse

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