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BZ Ausgabe Nr. 03-04/2026 Österreichische Post AG Verlagspostamt 5111 Bürmoos RM91A511101K

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ORTSREPORTAGEN: Nussdorf am Haunsberg: Neuer Dorfplatz S. 13 Gilgenberg am Weilhart: Die neue GTS stellt sich vor. S. 14-16

4 Spalten

Moosdorf: Vereinszentrum wird am 26. April eröffnet S. 17-19

DER BALKON.

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Forst-, Holz- und Bauwirtschaft: Vom Stamm zum Lebensraum S. 5-9 Ausflugsziele S. 3-4 | Job & Karriere S. 9-11 | Pflege & Gesundheit S. 21-25

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BESSER LEBEN - GESUNDHEIT WERBUNG

Bienenstockluft - Inhalation Die Bienenstockluft-Inhalation ist eine naturheilkundliche Methode zur Verbesserung und Ausheilung der Atemwege und des Immunsystems. Dabei wird die Luft direkt aus Bienenstöcken über ein Ventilationssystem eingeatmet. Diese relativ neue Methode ist einfach in der Anwendung, dabei preisgünstig und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Infos: www.bienenluft.org

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Wellness für Lunge, Körper und Seele durch Bienenluftinhalation sind. Die BZ-Redaktion konnte sich vor Ort von der Wirkung der natur- heilkundlichen Methode überzeugen.

wie zum Beispiel chronisch obstruk- tive Bronchitis – umgangssprachlich auch als Raucherlunge bezeichnet - ist keine gänzliche Heilung sondern lediglich eine Linderung der Sympto- me zu erwarten. In diesem Fall wird geraten, die Bienenluftinhalation jährlich zu wiederholen. Fotos: BZt/Privat

Asthma oder Nebenhöhlenent- zündungen. Bei Störungen des Immunsystems wie z.B. Allergien, rheumatischen Erkrankungen oder Neurodermitis ließ sich in Studien ebenfalls eine massive Besserung des Leidensdruckes feststellen. Bei bestimmten Erkrankungen,

Die Bienenstockluft regt zur Schleimlösung an

Alleine schon das Einatmen des Duftes und das monotone Summen der Bienen sind eine schöne, aus- gleichende Erfahrung. Das Summen senkt die Herzfrequenz derart, dass sich der Körper beruhigt und sich voll auf die Atmung konzentriert. Jeder Stock riecht anders und die Gerüche wechseln durchs Jahr - je nachdem, welche Pflanzen gerade blühen.

Gemeindetag Munderfing im Rückblick

Rund 300 Besucherinnen und Besucher verfolgten am 20. März den Gemeindetag in Mun- derfing. Im Mittelpunkt stand erneut das Schulbauprojekt: Architekt Christian Fellinger präsentierte die Planungen für Außengestaltung und Vorplatz. Großes Interesse galt auch der Präsentation der Firma Sun- beam (Schöchl Werft): Der Se- gelyachtbauer treibt den Neu- bau in Munderfing planmäßig voran, der Betriebsstart ist für Sommer 2026 vorgesehen. KEM-Manager Fabian Wen- ger informierte über die Aktivi- täten der Klima- und Energie- modellregion sowie kommende Schwerpunkte.

Im feierlichen Rahmen wur- den verdiente Persönlichkeiten geehrt: Pfarrer Dr. Josef Poll- hammer erhielt die Ehrenbür- gerschaft, Frank Schleßmann die Ehrennadel in Gold und Gerhard Eder die Ehrennadel in Silber. Auch sportliche und junge Leistungen wurden gewürdigt: Die Jugendgruppe der Feu- erwehr Achenlohe wurde für ihren Bundessieg beim öster- reichweiten Umweltwettbewerb „BeeWild“ – der höchsten Aus- zeichnung auf nationaler Ebene und ein starkes Signal für das Engagement der Jugend. Ebenso mit „Best of Aust- ria“ geehrt wie Peter Huber mit

Für eine Zeitinvestition von rund einer Stunde pro Sitzung können Kinder, Jugendliche und Erwachse- ne die an Lungenkrankheiten, wie Bronchitis, Asthma, chronische Lun- generkrankung (COPD) oder Aller- gien leiden, unverdünnte Luft direkt aus Bienenstöcken über ein Ventila- tionssystem einatmen. Von Mai bis Mitte August ist es möglich, sich in der Bienenhütte der Familie Weiß in Feldkirchen bei Mat- tighofen dem besonderen Wellness für Lunge, Körper, Geist und Seele hinzugeben. Dann heißt es: Maske auf, einat- men - durchatmen - gesundatmen. Die fürsorglichen Bienen tragen den feuchten Honignektar in den Stock. Durch Luftaufwirbelung wird dieser getrocknet und der Stock dabei auf einer konstanten Tempe- ratur von 35,3°C gehalten. Die zirku- lierende Luft enthält ätherische Öle der Propolis und Pollen sowie des Wachses und Honigs, die für unsere Atemorgane besonders wohltuend

So funktioniert die Methode

Auf das oberste Bienenstockwerk wird zuerst ein Ventilator gesetzt, der die Luft vom Bienenkasten durch einen Schlauch in eine Maske bläst. Durch diesen Schlauch atmet der Klient anschließend ein. Nach etwa 20 Sitzungen zu je einer halben Stunde ist die maximale Wirkung erreicht. Wegen ihrer guten Verträglichkeit ist die Bienenluftinhalation für alte und junge Menschen gleichermaßen anzuwenden. Die Behandlung birgt dabei keine größeren Risiken. Lediglich Kindern unter drei Jah- ren wird von solch einer Behandlung abgeraten. Besondere Effizienz zeigt die Methode bei respiratorischen Er- krankungen wie COPD, Bronchitis,

seinem Team (Race around Austria) und Philipp Konrad für sei- nen dritten Platz bei einem internationalen Judo-Nachwuchstur- nier. © Gmde Munderfing

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AUSFLUGSZIELE IN DER REGION WERBUNG

Lange Nacht der Forschung 2026: Innovation zum Anfassen in Salzburg und im Innviertel

Im Fokus stehen zentrale Zu- kunftsthemen wie Digitalisierung, Energie, Gesundheit, Technik und Umwelt – also genau jene Be- reiche, in denen auch regionale Unternehmen und Institutionen tagtäglich an Lösungen arbeiten. Die Veranstaltung zeigt ein- drucksvoll, wie stark Forschung heute in der Wirtschaft verankert ist und welchen Beitrag sie zur regionalen Wertschöpfung leistet. Gerade in Salzburg und im Innviertel wird sichtbar, wie aus Ideen konkrete Anwendungen entstehen – praxisnah, innova- tiv und mit direktem Nutzen für unseren Alltag. Die Lange Nacht der Forschung macht deutlich: Zukunft passiert nicht irgendwo – sie entsteht hier bei uns in der Region. Weitere Infos und das gesamte Programm finden Sie unter: htt- ps:// langenachtderforschung.at Dort können die Besucher ge- zielt nach Regionen (z. B. Salz- burg und Innviertel - Braunau - Ried), Themenfeldern und ein- zelnen Programmpunkten filtern und sich ihre persönliche For- schungsnacht zusammenstellen.

Am 24. April 2026 wird ganz Österreich zur Bühne für Wissen- schaft und Zukunft – und auch Salzburg sowie das Innviertel sind mittendrin. Bei der Lange Nacht der Forschung 2026 öffnen zahl- reiche Betriebe, Forschungsein- richtungen und Bildungspartner ihre Türen und machen Innovati- on unmittelbar erlebbar. Unter dem Motto „Mitma- chen. Staunen. Entdecken.“ erwartet Besucherinnen und Be- sucher zwischen 17 und 23 Uhr ein vielseitiges Programm bei freiem Eintritt: von interaktiven Experimenten und spannenden Führungen bis hin zu Einblicken in modernste Technologien.

ZU HARGASSNER KOMMEN, STAUNEN, ENTDECKEN. 24. APRIL 2026, 17 – 23 UHR

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Yachtfeeling auf dem Mondsee

Der Frühling lässt sich bei einer Bootstour auf dem Mondsee besonders gut genießen. Das Flagg- schiff apollo MS Mondseeland fährt ab Mai wieder sechsmal täglich zum Gugelhupf-Berg. Im April bei Schönwetter dreimal täglich. Die Tour startet ab dem historischen Musikpavillon an der Seeprome- nade und den einladenden Gastgärten der Hotel- Gastronomiewelt apollo am Mondsee. Das topmoderne Schiff lädt ein, die Seele baumeln zu lassen. Auf dem glitzernden Wasser tanken Passa- giere pure Lebensenergie – egal, ob mit Familie oder als Me-Time. Die MS Mondseeland bietet einen barrie- refreien Zugang für Rollstühle und Kinderwägen. Für größere Kinder bietet sich ein Ausflug zum Ka- pitän ins Steuerhaus an. Der Bord-Service mit Geträn- ken, Kuchen und Eis kann bei Charter-Fahrten und für Feiern oder Gruppen jederzeit mit den Schmankerl des „apollo am Mondsee“ kulinarisch erweitert werden. Sonderfahrten wie die Sunset-Tour ab Juni entdeckt man auf www.schifffahrt-mondsee.at . © Schifffahrt Mondsee

AUSFLUGSZIELE / VERANSTALTUNGEN WERBUNG

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UEFA Super Cup Fan-Veranstaltungen in der Altstadt fixiert Kultur im öffentlichen Raum: sechs Skulpturen für den Residenzplatz

am 12. August Fan Meeting Points eingerich- tet werden. „Ich freue mich, dass wir als Stadt Salzburg die unglaubliche Chance haben, Host City des UEFA Super Cups zu sein. Diese Chance ergibt sich vielleicht alle 30 bis 40 Jah- re“, betont Lankes.

Im Kulturausschuss der Stadt wurden kürz- lich mehrere zivilrechtliche Veranstaltungs- genehmigungen beschlossen: Neben dem Waagplatz-Fest 2026 erhält auch die Durch- führung der UEFA-Super-Cup-Fan-Events in der Altstadt grünes Licht. Darüber hinaus wird der Residenzplatz künftig zum temporä- ren Ausstellungsraum: Sechs Skulpturen des Künstlers Stephan Balkenhol werden dort auf- gestellt. „Ich freue mich, dass wir viele span- nende Veranstaltungen und künstlerische In- stallationen in der Stadt erleben werden. Auch der kommende Sommer hat wieder viel zu bie- ten. Die Stadt lebt“, so SPÖ-Gemeinderat und Kultursprecher Sebastian Lankes.

Ausstellung zwischen Abstraktion & Figuration Im Franziskushaus, Riedholzstraße 15a in Ried i.I. präsentiert die Künstlerin Aneta Kordala (vormals Anzengruber) neue Arbeiten im Spannungsfeld von Ab- straktion und Figuration. Organische und geometrische Formen treten in einen of- fenen Dialog und laden zu individuellen Deutungen ein. Die Ausstellung wird am Freitag, 8. Mai 2026, um 19.30 Uhr eröffnet. Der Ein- tritt ist frei, freiwillige Spenden sind will- kommen. Zu sehen sind die Werke von Mai bis September 2026.

Auch heuer Skulpturen-Installation auf dem Residenzplatz

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr wird der Residenzplatz auch heuer wieder zur Büh- ne für zeitgenössische Kunst: Von 21. Juli bis 7. September 2026 sind dort sechs Skulpturen des Künstlers Stephan Balkenhol unter dem Titel „la ci darem la mano“ zu sehen. Die aus Bronze gegossenen Figuren zeigen weltbekannte Operngestalten aus Mozarts und Verdis Werken. Mit einer Höhe von rund 1,80 bis 2 Metern, platziert auf 2,5 Meter ho- hen Traversen, prägen sie das Erscheinungs- bild des Platzes. „Die Skulpturen werden auch heuer zu den kulturellen Höhepunkten in der Altstadt zählen“, zeigt sich Lankes überzeugt.

UEFA Super Cup Veranstaltungen für die Fans in der Altstadt genehmigt

Das Fan Festival des UEFA Super Cups findet am 11. August von 10:00 bis 22:00 Uhr und am 12. August von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Zusätzliche Programmpunkte sind am Kapitelplatz sowie im Volksgarten geplant, wo

BAUEN, WOHNEN & NEUBAU WERBUNG

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“endlich daheim” in Tarsdorf Bezugsfertig und bereit für Sie!

Gebrauchte Wohnungen haben preis- lich wieder leicht angezogen und bewegen sich auf einem stabilen Niveau, während der Neubau durch attraktivere Rahmenbedin- gungen zunehmend an Fahrt aufnimmt. Im Umland – insbesondere im Flachgau, rund um den Mondsee sowie im Innviertel – zeigt sich ein differenziertes, insgesamt aber stabiles Bild. Die Preise liegen unter dem Stadtniveau, gleichzeitig überzeugt die hohe Wohnqualität mit mehr Raum, Ruhe und Le- bensnähe. Wohnungen gewinnen auch hier weiter an Bedeutung und entwickeln sich zunehmend zur gefragten Alternative zum klassischen Einfamilienhaus. Der weiterhin angespannte Mietmarkt verstärkt zusätzlich den Trend in Richtung Eigentum. Insgesamt zeigt sich der Woh- nungsmarkt 2026 damit in einer stabilen Aufwärtsbewegung – mit realistischen Preisen, wachsender Nachfrage und guten Perspektiven für alle, die jetzt die passende Immobilie suchen oder anbieten. Gut entscheiden: Worauf es bei der eigenen Immobilie wirklich ankommt Der Wunsch nach den eigenen vier Wän- den ist für viele ein großer Schritt – emotional wie finanziell. Die richtige Immobilie begleitet einen oft das ganze Leben. Ein erster Blick sollte immer der Lage gel- ten. Sie entscheidet nicht nur über Lebens- qualität, sondern auch über den langfristigen Wert. Kurze Wege, gute Infrastruktur, Ruhe und Sonnenlage machen im Alltag oft mehr aus als ein paar zusätzliche Quadratmeter. Ebenso wichtig ist der Zustand der Immo- bilie. Ein niedriger Kaufpreis kann verlockend sein – doch versteckte Sanierungen bei Dach, Heizung oder Fenstern können schnell teuer werden. Wer hier genau hinsieht oder sich beraten lässt, spart langfristig viel Geld und Nerven. Ein zentraler, oft unterschätzter Faktor ist der Energieverbrauch. Begriffe wie Heizwär- mebedarf (HWB) oder Energieeffizienz geben Aufschluss darüber, wie hoch die laufenden Kosten ausfallen. Je niedriger diese Werte sind, desto geringer sind in der Regel die Heiz- kosten – ein Vorteil, der sich Monat für Monat bemerkbar macht.

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Nicht zuletzt gilt: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung. Eine Immobilie ist mehr als ein Objekt – sie ist ein Lebensraum. Wer mit klarem Blick prüft, vergleicht und hinterfragt, schafft die beste Grundlage für ein Zuhause, das nicht nur heute passt, sondern auch mor- gen noch überzeugt.

Auch die laufenden Kosten sollten realis- tisch eingeschätzt werden. Betriebskosten, Rücklagen und Finanzierung ergeben zusam- men die tatsächliche monatliche Belastung. Entscheidend ist, dass diese dauerhaft gut tragbar bleibt – auch dann, wenn sich Lebens- umstände einmal ändern.

Immobilienmarkt: Stabilisierung mit neuer Dynamik Der Immobilienmarkt gewinnt wieder an Dynamik. Besonders Eigentumswohnun- gen stehen im Fokus: Die Nachfrage steigt, gleichzeitig sorgt ein breiteres Angebot für mehr Auswahl und Markttransparenz. Der Wohnungsmarkt in und rund um Salzburg zeigt sich 2026 spürbar belebt. Mehr Bewegung, stabilisierte Preise und ein wachsendes Angebot schaffen ein Umfeld, das sowohl Käufern als auch Anbietern neue Chancen eröffnet. Nach einer Phase der Zurückhaltung kehren Käufer zunehmend in den Markt zurück, während sich das Preisniveau auf einem stabilen Fundament einpendelt. Besonders im Segment der Eigentumswohnungen zeigt sich ein klar positiver Trend.

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BAUEN, WOHNEN & SANIEREN WERBUNG

Weg von Öl und Gas: Die Lösung – Gratis-Strom vom Balkon

Immer mehr Hausbesitzer in der Region nutzen ihre Balkone als eigenes Kraft- werk. Die Firma Brenter aus Oberndorf zeigt, wie man mit modernen Solar-Bal- konen einfach Geld spart und das Klima schützt. Wer heute neu baut oder sein Haus saniert, achtet besonders auf die Energiekosten. Eine clevere Lösung kommt direkt von der Fassa- de: Solar-Module, die gleichzeitig als Balkon- Geländer dienen. Das sieht nicht nur modern aus, sondern liefert ab dem ersten Tag kos- tenlosen Strom für den Eigenbedarf. DER SOLAR-BALKON.

Die Vorteile der Sonnenkraft am Balkon Ein Balkon-Solarsystem bietet klare Vor- teile gegenüber klassischen Dachanla- gen: brenter balkone Starke Leistung im Winter: Wenn die Sonne im Winter tief steht, treffen die Strahlen fast senkrecht auf das Balkon- Geländer. Das sorgt für eine besonders hohe Ausbeute. l

Erfahrung aus Salzburg

Der Balkon-Spezialist Brenter aus Oberndorf bei Salzburg hat dafür ein eigenes System ent- wickelt. Der Familienbetrieb fertigt seit über 100 Jahren hochwertige Balkone und Zäune aus Materialien wie Aluminium, Glas, Holz und Stahl direkt in Salzburg. Ob für das kleine Einfamilienhaus oder große Hotelanlagen: Das System passt für alle gän- gigen Solar-Platten. Wer möchte, kann die An- lage als „DIY-Kraftwerk“ selbst montieren oder sich für eine professionelle Komplett-Lösung entscheiden.

Kaum Schmutz: Durch die senkrech- te Form bleiben Blütenstaub, Sand oder Blätter kaum haften. Auch Schnee rutscht einfach ab, wodurch die Module immer einsatzbereit bleiben. Günstige Anschaffung: Da die Module heute preiswert sind, kostet ein Solar-Ge- länder kaum mehr als ein klassischer Bal- kon und Sie sparen zusätzlich die teuren Dach-Montagekosten einer klassischen PV-Anlage. Sichere Rendite: Die Anlage zahlt sich durch die gesparten Stromkosten in weni- gen Jahren von selbst ab – oft schneller als jedes Sparbuch Zinsen bringt.

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Beratung durch Experten

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Die Solar-Balkon-Experten der Firma Brenter beraten Sie gerne persönlich – auf Wunsch auch direkt bei Ihnen vor Ort.

Ein Gewinn für die Natur

Die Umwelt profitiert deutlich: Die bereits ins- tallierten Solar-Balkone von Brenter sparen so viel CO2 ein, wie 20.000 neu gepflanzte Bäume aufnehmen würden. So wird jeder Balkon zu ei- nem wichtigen Beitrag für die Unabhängigkeit von teurem Öl und Gas.

Brenter GmbH Arnsdorferstraße 19-21

A-5110 Oberndorf Tel. 06272 7777-0

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Der Sanierungsstau bei Pflichtschu- len in Oberösterreich spitzt sich weiter zu: Laut aktueller Anfrage stehen 154 Projekte auf der Warteliste, zusätzlich 44 Vorhaben sind bereits baureif. Der Investitionsbedarf liegt damit bei über einer Milliarde Euro. Auch im Bezirk Braunau warten meh- rere Standorte seit Jahren auf not- wendige Maßnahmen. Besonders deutlich zeigt sich der Handlungsbe- darf an der Mittelschule in St. Panta- leon: Undichte Fenster, beschädigter Putz und bauliche Mängel sind vor Ort sichtbar. SPÖ-Landtagsabge- ordnete Gabriele Knauseder fordert daher eine deutliche Aufstockung des Budgets. Derzeit stehen jährlich rund 22 Millionen Euro zur Verfügung – zu wenig angesichts von durchschnitt- lich über 6 Millionen Euro pro Projekt. Neben der dringend nötigen Verbes- serung der Lernbedingungen könnte eine Sanierungsoffensive auch wich- tige Impulse für das regionale Hand- werk setzen. Fotos: SPÖ Braunau Oberösterreich: Schulsanierungen außer Kontrolle

Beim Lokalaugenschein in St. Pantaleon mit LAbg. Gabriele Knauseder, Schulleiterin Mi- chaela Huber und BGM Walter Hartl wurde der Sanierungsbedarf an der digiTNMS deut- lich sichtbar – Schäden an Fassade und Bau- teilen unterstreichen die Dringlichkeit.

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FORST-, HOLZ- UND BAUWIRTSCHAFT

WERBUNG

Neues Angebot an der FS Burgkirchen soll der Forstwirtschaft der Region entgegenkommen. Anschlusslehre macht Forstfacharbeiterbrief in einem Jahr möglich

Mit dem Schuljahr 2025/2026 erweitert die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Burg- kirchen ihr Bildungsangebot, erstmals wird die Berufsschule für die forstliche Anschlusslehre angeboten. Damit erhalten Ab- solventen eine attraktive Chance, innerhalb eines Jahres den Forst- facharbeiterbrief zu erwerben. „Unsere Wälder brauchen Fachkräfte, die klimafitte, struk- turreiche Bestände entwickeln – genau diese bilden wir mit der forstlichen Anschlusslehre aus“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. „Die Ausbil-

dung verbindet modernen Wald- bau, Forstschutz und betriebliche Kompetenz mit intensivem prakti- schem Unterricht. Damit schaffen wir langfristig regionale Wert- schöpfung und stärken unsere Betriebe.“ Das Ausbildungsangebot richtet sich an Absolventen der dreijährigen Fachschule mit landwirtschaftlichem Facharbei- terbrief. Voraussetzung ist eine Heimlehre am elterlichen Be- trieb mit mindestens fünf Hektar Wald. Die Eltern müssen über eine Ausbildung zum land- oder forstwirtschaftlichen Facharbei-

ter mit Lehrbetriebsanerkennung oder über eine Meisterausbil- dung verfügen. Alternativ ist auch eine Lehre in einem anerkannten Fremdbetrieb möglich. Die Be- rufsschulzeit startet im April 2026 in Burgkirchen und umfasst acht Wochen. Im September 2026 folgt an der Forstlichen Ausbil- dungsstätte Traunkirchen eine zweiwöchige Vorbereitungs- und Prüfungsphase. Inhaltlich setze die forstliche Anschlusslehre auf eine ausgewogene Mischung aus allgemeiner Bildung und fundier- ter forstlicher Fachausbildung. Der Lehrplan umfasst zehn Wo-

chenstunden allgemeinbildende Fächer und 28 Wochenstunden fachspezifische Ausbildung. Damit werde nicht nur Wis- sen vermittelt, sondern vor allem Handlungskompetenz aufgebaut – genau dort, wo sie gebraucht wird: im Wald, bei der Arbeit und in der betrieblichen Praxis.

„Wer Wald bewirtschaftet, denkt in Generationen. Forstwir- te pflegen und investieren in kli- mafitte Bestände. Die forstliche Anschlusslehre bildet ein solides Fundament für die nächste Ge- neration Waldbauern“, so Langer- Weninger. Holz-Carports: Architektur, die schützt – und weiterdenkt

Ein Carport ist längst mehr als ein funk- tionaler Unterstand. Richtig geplant, wird er zum integralen Bestandteil der Architektur – als verbindendes Element zwischen Gebäu- de, Freiraum und Nutzung. Besonders Holz eröffnet dabei eine gestalterische und kons- truktive Bandbreite, die weit über den reinen Witterungsschutz hinausgeht.

chernd und mit vergleichsweise geringem Primärenergieeinsatz in der Verarbeitung.

ze realisiert werden, teilweise auch näher mit Zustimmung des Nachbarn. Eine frühzeitige Abstimmung mit Fachplanern und Behör- den bleibt dennoch essenziell, um Geneh- migungsprozesse effizient und rechtssicher abzuwickeln.

Individuelle Lösungen möglich

Zeitgemäße Carports entstehen nicht „von der Stange“, sondern aus dem Kontext: Grundstück, Gebäude, Nutzung. Entspre- chend vielfältig sind die planerischen Mög- lichkeiten – von integrierten Abstellräumen über seitliche Witterungsschutzelemente bis hin zu kombinierten Lösungen mit Pho- tovoltaik oder begrünten Dachflächen. Auch gestalterisch reicht das Spektrum von redu- ziert-modern bis hin zu traditionell interpre- tierten Bauformen.

Ausführung in qualifizierter Hand

Die Umsetzung durch qualifizierte Holz- baubetriebe gewährleistet eine präzise Pla- nung, normgerechte Ausführung und langle- bige Konstruktionen. Von der Einreichplanung bis zur schlüsselfertigen Realisierung entsteht so ein Bauwerk, das funktional überzeugt und zugleich architektonischen Anspruch erfüllt. Der Holz-Carport steht exemplarisch für eine Bauweise, die Funktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit zusammenführt. Wer ihn als Teil eines ganzheitlichen Architekturkonzepts denkt, gewinnt weit mehr als einen Stellplatz – nämlich ein Stück gebaute Qualität im Alltag.

Konstruktiver Vorteil durch Offenheit

Im Unterschied zur geschlossenen Gara- ge folgt der Carport einem einfachen, aber bauphysikalisch überzeugenden Prinzip: Offenheit. Die permanente Luftzirkulation reduziert Feuchtebelastung und beschleu- nigt das Abtrocknen von Fahrzeugen – ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum lang- fristigen Erhalt von Karosserie und Technik. Gleichzeitig schützt die Überdachung zuver- lässig vor UV-Strahlung, Niederschlag und Schneelasten.

Mehrwert für Baukultur und Alltag

Ein hochwertig ausgeführter Holz-Carport schafft nicht nur funktionalen Nutzen, son- dern steigert auch die architektonische Qua- lität eines Ensembles. Er ordnet den Außen- raum, definiert Übergänge und kann – richtig positioniert – sogar als gestalterisches Binde- glied zwischen Haus und Garten wirken.

Holz als tragende Idee

Holz verbindet statische Leistungsfähig- keit mit gestalterischer Leichtigkeit. Ob als klar gegliedertes Stützen-Träger-System oder als architektonisch anspruchsvolle Konstruk- tion mit flächigen Elementen – der Werkstoff erlaubt eine präzise Abstimmung auf Propor- tion, Dachform und Bestand. Zugleich überzeugt Holz durch seine öko- logische Bilanz: regional verfügbar, CO 2 -spei-

Planungssicherheit und rechtlicher Rahmen

In Salzburg gelten für Carports vereinfach- te baurechtliche Bestimmungen. Bauwerke bis zu einer bestimmten Größe können mit reduziertem Abstand zur Grundstücksgren-

Foto: Visualisierung KI

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FORST-, HOLZ- UND BAUWIRTSCHAFT

WERBUNG

Vom Stamm zum Lebensraum: Wie aus Langholz hochwertiges Bauholz entsteht

Die Auswahl geeigneter Bäu- me erfolgt nach Kriterien wie Wuchsform, Astigkeit, Dichte und Gesundheitszustand. Besonders für Bauholz sind gerade gewach- sene, möglichst astarme Stämme gefragt. Die Fällung erfolgt heute überwiegend maschinell durch Harvester. Diese hochspeziali- sierten Maschinen entasten den Baum direkt nach dem Fällen und schneiden ihn in sogenannte Langholz- oder Fixlängen. Während Langholz meist in größeren, ungeschnittenen Ab- schnitten transportiert wird, sind Fixlängen bereits auf bestimm- te Verwendungszwecke abge- stimmt.

Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit – und zugleich einer der modernsten. Zwischen nachhaltiger Forstwirt- schaft, industrieller Präzision und handwerklicher Verarbeitung ent- steht ein Werkstoff, der in Zeiten von Klimawandel und Ressour- cenknappheit eine zentrale Rolle einnimmt. Doch bevor aus einem Baum tragendes Bauholz wird, durch- läuft er einen komplexen, hoch abgestimmten Prozess – vom Langholz im Wald bis zum ferti- gen Bauteil.

gelieferte Rundholz wird zunächst vermessen und klassifiziert. Mo- derne Anlagen erfassen mittels Lasertechnik und 3D-Scanning die exakte Geometrie jedes Stam- mes, um den optimalen Einschnitt zu berechnen. Der Einschnitt – also das Auf- trennen des Stammes in Bretter, Bohlen oder Kanthölzer – folgt einem klaren Ziel: maximale Aus- beute bei bestmöglicher Qualität. Hier entscheidet sich, ob ein Stamm später als Konstruktions- vollholz, Brettschichtholz oder etwa als Schalungsware Verwen- dung findet. Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist dabei die sogenannte Jahr- ringstruktur, die Rückschlüsse auf Festigkeit und Tragfähigkeit zu- lässt. Auch Astigkeit, Rissbildung und Verfärbungen werden bereits in dieser Phase bewertet. Trocknung und Sortierung: Voraussetzung für Stabilität Frisch geschnittenes Holz ent- hält einen hohen Feuchtigkeitsan-

teil und ist für den direkten Einsatz im Bau ungeeignet. Die techni- sche Trocknung – meist in com- putergesteuerten Trockenkam- mern – reduziert die Holzfeuchte auf ein definiertes Maß (in der Re- gel zwischen 12 und 18 Prozent). Dieser Schritt ist entscheidend: Nur ausreichend getrocknetes Holz bleibt formstabil, rissarm und dauerhaft tragfähig. Gleichzeitig werden durch den Trocknungs- prozess Schädlinge und Pilze re- duziert. Im Anschluss erfolgt die Sortie- rung – entweder visuell oder ma- schinell. Dabei wird das Holz nach Festigkeitsklassen eingeteilt. Die- se Klassifizierung ist die Grundla- ge für die statische Berechnung und damit unverzichtbar für den Einsatz im modernen Bauwesen.

Der Ursprung im Wald: Auswahl und Ernte

Am Anfang steht der Wald – und mit ihm die Verantwortung. Nachhaltige Forstwirtschaft be- deutet, den Rohstoff Holz nicht nur zu nutzen, sondern aktiv zu pflegen und zu erneuern.

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FORST-, HOLZ- UND BAUWIRTSCHAFT

WERBUNG

beeindruckenden Eigenschaften. Moderne Holzprodukte verbinden die Natürlichkeit des Materials mit industrieller Genauigkeit – und er- öffnen völlig neue Möglichkeiten im Bau. Dazu zählen etwa Konstrukti- onsvollholz (KVH) – technisch ge- trocknet, exakt zugeschnitten und besonders formstabil. Oder Brett- schichtholz (BSH), bei dem meh- rere Holzlamellen zu tragfähigen Elementen verbunden werden und so auch große Spannweiten ermöglichen. Eine zentrale Rolle spielt zuneh- mend auch CLT (Cross Laminated Timber): massive Holzplatten aus kreuzweise verleimten Schichten, die selbst im mehrgeschossigen Wohnbau eingesetzt werden und dem Holzbau neue Dimensionen eröffnen. Was all diese Produkte verbin- det: Sie machen aus einem ge- wachsenen Rohstoff ein präzise berechenbares Baumaterial – und bringen die Stärke des Waldes di- rekt in moderne Architektur.

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Qualität und Nachhaltigkeit stei- gen. Holz wird dabei nicht nur als Baustoff verstanden, sondern als gestaltendes Element – sichtbar, spürbar und identitätsstiftend. Zukunftsfaktor Holz: Nachhaltig bauen mit System Angesichts steigender Anfor- derungen an Klimaschutz und Ressourceneffizienz gewinnt Holz weiter an Bedeutung. Als nach- wachsender Rohstoff speichert er CO 2 , ersetzt energieintensive Materialien und ermöglicht eine kreislauffähige Bauweise. Gleichzeitig stellt der Holzbau hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Nur durch das Zusammenspiel von Forstwirt- schaft, Industrie und Handwerk entsteht ein Produkt, das den heutigen technischen und ökolo- gischen Standards entspricht. Vom Langholz im Wald bis zum fertigen Bauelement ist es ein weiter Weg – geprägt von Fach- wissen, Technologie und hand- werklicher Präzision. Holzbau ist heute weit mehr als Tradition: Er ist ein hochentwickeltes System, das regionale Stärke mit globaler Relevanz verbindet. Oder anders gesagt: Wer Holz versteht, baut Zukunft. Fotos: Haslacher/BZ-Freepik

Holzbau in der Praxis: Regionalität als Schlüssel

Der eigentliche Mehrwert entsteht dort, wo Holz regional verarbeitet und verbaut wird. Kurze Transportwege, lokale Wertschöpfung und die Einbin- dung heimischer Betriebe ma- chen den Unterschied – ökolo- gisch wie wirtschaftlich. Zimmereien, Holzbauunterneh- men und Planer setzen zuneh- mend auf integrierte Prozesse: di- gitale Planung (BIM), Vorfertigung im Werk und präzise Montage auf der Baustelle. Dadurch verkürzen sich Bauzeiten erheblich, während

Holz ist gespeicherte Zeit: Was im Wald wächst, wird im Bau zur Zukunft – leise, lebendig und von der Natur getragen.

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AUS DER WIRTSCHAFT / JOB& KARRIERE WERBUNG

Zwischen Zuversicht und strukturellem Druck: Innviertler Betriebe zeigen Haltung Steigende Kosten, knappe Fachkräfte und wachsender Druck: Vier Betriebe aus dem Bezirk Braunau zeigen, wie sich die Wirtschaft mit klarer Strategie und Haltung behauptet.

V.l.: Klaus Berer, Lei- ter der WKO Braunau, Anneliese Kronberger- Gypser und mit ihrer Enkelin Laura Schnee- bichler, Michael Zenz (Fa. Zenz Holzbau), Franz Dafner, Roland Tiefenböck (RT-CAD) und Klemens Steidl, Obmann der WKO Braunau. Foto: BZ

reinen Preisvergleich entziehen. Der Neukirchner Gastronom Franz Dafner setzt auf kulinarische Erlebnisse statt Standardangebo- te, Holzbau-Unternehmer Michael Zenz auf handwerkliche Qualität und neue Arbeitsmodelle. Industrieller Roland Tiefen- böck, Chef der rt-group in Utten- dorf, begegnet den Turbulenzen mit strategischer Disziplin: Nach einem schmerzhaften Personal- abbau von rund 130 auf 100 Mit- arbeiter konnte die Krise dank vorausschauender Rücklagenbil- dung abgefedert werden. „Mit die- sem Polster konnten wir die Krise übertauchen“, so Tiefenböck. Nun wird wieder aufgebaut – Fachkräf- te und Lehrlinge werden gesucht, ein Wachstum von sieben bis acht Prozent erscheint realistisch. Während einzelne Industrieberei- che – etwa im Umfeld der Photo-

Ob Gastronomie, Handwerk, Industrie oder Handel – vier Un- ternehmer aus dem Bezirk Brau- nau zeichnen ein vielschichtiges Bild der aktuellen Wirtschaftslage: geprägt von Widerstandskraft, klarer Positionierung und zugleich wachsendem Druck auf betriebli- che Strukturen.

voltaik – aktuell schwächeln, er- öffnet insbesondere die Luftfahrt neue Perspektiven mit deutlichen Zuwächsen. Gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit vom globalen Preis- gefüge – etwa beim Erdöl – ein Unsicherheitsfaktor. Für den Handel steht exempla- risch Laura Schneebichler, die in der Modebranche mit persönlicher Beratung und einem bewusst ku- ratierten Sortiment punktet – „das kann der Onlinehandel nicht er- setzen“. Drei der vier Betriebe sind Familienunternehmen in zweiter oder dritter Generation. Schnee- bichler bereitet die Übernahme des Geschäfts ihrer Großmutter Anneliese Kronberger-Gypser vor, Dafner führt den elterlichen Be- trieb weiter und Zenz leitet sein Unternehmen bereits in dritter Generation. Dieses generatio- nenübergreifende Denken prägt Entscheidungen und stärkt die

Widerstandskraft in unsicheren Zeiten. Doch die Belastungs- grenze rückt näher. Bürokratie, langwierige Verfahren und hohe Lohnnebenkosten bremsen die Entwicklung spürbar. Der Fach- kräftemangel verschärft die Situ- ation zusätzlich, weshalb gezielt in die eigene Lehrlingsausbildung investiert wird. Gleichzeitig eint die Betriebe eine klare Forderung: Leistung muss sich wieder lohnen. Hohe Abgaben auf Mehrarbeit wirken zunehmend kontraproduk- tiv und hemmen Motivation wie Wirtschaftswachstum.

Differenzierung statt Preiskampf

Was sie verbindet, ist eine konsequente Fokussierung auf Differenzierung. Nicht Austausch- barkeit, sondern ein unverwech- selbares Angebot wird zur zentra- len Antwort auf steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und globale Unsicherheiten. Qualität, Spezialisierung und persönliche Nähe rücken in den Mittelpunkt – Leistungen, die sich bewusst dem

Botschaft aus dem Innviertel

Das Innviertel zeigt sich als Wirtschaftsraum mit Substanz und Haltung. Ohne strukturelle Entlastung droht jedoch selbst starken Betrieben mittelfristig, dass die Luft dünner wird.

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Ein Markt, der verbindet: Maria Moser stärkt Nußdorfs Nahversorgung Mit der Eröffnung ihres ADEG-Markts in Nußdorf am Haunsberg kehrt Maria Moser als selbstständige Kauffrau zu ihren berufli- chen Wurzeln zurück – getragen von einem eingespielten Team aus acht Mitarbeiterin- nen. „Für mich schließt sich ein Kreis“, sagt Moser. „Unser Geschäft soll ein Ort der Be- gegnung sein.“ lernen können. Während der Selbstbedie- nungszeiten sind sensible Warengruppen wie Alkohol, Tabakwaren, Lotto und frische Feinkost gesichert; der Zutritt erfolgt per Bankomatkarte. aus und setzt bewusst auf Nachwuchs. Auch Bürgermeisterin Waltraud Brandstet- ter sieht in der Neueröffnung einen wichti- gen Impuls für die Gemeinde: Die Nahver- sorgung sei nicht nur gesichert, sondern „auf ein neues Niveau gehoben“ – eine gelungene Verbindung aus Innovation und persönlicher Betreuung. Foto: REWE Großhandel GmbH/Wildbild

Auf rund 340 Quadratmetern Verkaufs- fläche setzt Moser bewusst auf Regionalität. Zahlreiche Produkte stammen von Produ- zentinnen und Produzenten aus der Um- gebung – von Wurstwaren über Mehl und Getreide bis hin zu frischem Obst, Gemüse und Honig. Ergänzt wird das Angebot durch hausgemachte Spezialitäten, Party- und Cateringservice, Getränkelieferungen für Vereine sowie eine Hermes-Partnerstelle. Regelmäßige Postwurfsendungen mit Rabattaktionen stärken zusätzlich die Kun- denbindung. Die neu strukturierte Verkaufs- fläche sorgt für ein offenes Einkaufserlebnis, unterstützt durch moderne Kältetechnik mit Wärmerückgewinnung. Ein Team aus acht Mitarbeiterinnen steht für Beständigkeit und Zusammenhalt – zu- gleich bildet der Betrieb gerne Lehrlinge

Nach der Schließung des bisherigen Sparmarkts am 24. Jänner wurde der Standort binnen weniger Tage vollständig neu gestaltet und am 5. März als ADEG- Markt wiedereröffnet. Vom neuen Fliesen- boden über die optimierte Regalstruktur bis hin zur modernen Kältetechnik wurde das Geschäft grundlegend erneuert. Entstanden ist Salzburgs erster ADEG- Hybridmarkt: Neben klassischen Öffnungs- zeiten ermöglicht ein Selbstbedienungssys- tem erweiterte Einkaufszeiten – werktags bis 19:30 Uhr, samstags bis 18:00 Uhr. Die Hybrid-Kassa steht auch untertags zur Verfügung, sodass Kundinnen und Kunden das System unkompliziert kennen-

Starker Auftritt im ADEG Hybrid-Markt: Persönliche Betreuung trifft auf modernes Nahversorgungskonzept mit erweiterten Öffnungszeiten.

Wir suchen Junge Stimmen unserer Region „Unsere Region 2035 – Wie wir morgen leben wollen“ Wie wird das Innviertel im Jahr 2035 aussehen? Wie der Flachgau? Welche Betriebe werden unsere Wirtschaft tragen, welche Berufe junge Menschen begeistern, welche Ideen unsere Gemeinden lebenswert halten?

dieses Projekts. Wenn junge Menschen ihre Ideen formulieren, entsteht ein Ideen- netzwerk zwischen Schule, Wirtschaft und Gesellschaft. Visionen können zu Missionen werden – und aus Gedanken können kon- krete Impulse für unsere Region entstehen. Am Ende des Schuljahres zeichnen wir gemeinsam mit regionalen Partnerbetrie- ben die eindrucksvollsten Beiträge aus dem Innviertel und dem Flachgau aus. Diese Auszeichnung soll nicht nur eine Würdigung sein, sondern ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Stimme der jungen Generation ernst genommen wird. Die Zukunft unserer Region wird nicht irgendwann entschieden – sie wird heute vorbereitet. Und sie beginnt dort, wo junge Menschen den Mut haben, ihre Gedanken zu formulieren und sich einzubringen. Mit „Junge Stimmen unserer Region“ geben wir, die Macher der BZ-BezirksZei- tung, genau diesem Engagement Raum und freuen uns auf eure Zusendungen an: office@bz-zeitung.at

unsere Region wirtschaftlich stark bleibt? Wie gelingt es, Tradition zu bewahren und dennoch mutig neue Wege zu gehen? Und was muss sich verändern, damit junge Men- schen auch in Zukunft sagen: Hier möchte ich bleiben. Die BZ-BezirksZeitung versteht sich da- bei nicht nur als Veröffentlichungsplattform, sondern als redaktioneller Partner, damit aus Gedanken fundierte Beiträge werden. Schülerinnen und Schüler werden damit zu jungen RedakteurInnen, zu AutorInnen, die lernen, ihre Sichtweise argumentativ zu for- mulieren und gemeinsam mit ihren Lehrern öffentlich wirksam zu machen. Jede Ausgabe präsentiert Beiträge aus dem Innviertel und/oder dem Flachgau – sorgfältig aufbereitet, hochwertig gestaltet und zusätzlich online verlängert. Damit er- reichen die jungen Autorinnen und Autoren nicht nur ihr unmittelbares Umfeld, sondern eine breite regionale Öffentlichkeit: Familien, Betriebe, Gemeinden, Entscheidungsträger. Gerade darin liegt die besondere Kraft

Diese Fragen betreffen nicht nur Poli- tik oder Wirtschaft. Sie betreffen vor allem jene Generation, die in zehn Jahren Verant- wortung übernehmen wird. Genau deshalb startet die BZ-BezirksZeitung die neue Serie „Junge Stimmen unserer Region“. Wir, die BZ-BezirksZeitung laden Schü- lerinnen und Schüler ab der 3. Klasse Volksschule ein, sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften intensiv mit ihrer Heimat ausei- nanderzusetzen – nicht oberflächlich, son- dern mit Neugier, Haltung und Weitblick. Unter dem Jahresthema „Unsere Region 2035 – Wie wir morgen leben wollen“ sol- len Visionen entstehen, die über den klassi- schen Schulaufsatz hinausgehen.

Es geht nicht um Pflichttexte. Es geht um Perspektiven.

Wie möchten junge Menschen künftig wohnen? Welche Rolle spielen Landwirt- schaft, Handwerk, Industrie und Tourismus? Welche Innovationen braucht es, damit

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Mehr als ein Platz: Nußdorf gibt seinem Zentrum ein neues Herz

Funktion und Aufenthaltsqualität: 29 Parkplätze, darunter zwei mit Schnellladestation, eine digitale Amtstafel als LEADER-Projekt sowie ein bewusst platzierter Jau- senbereich beim Adeg-Markt la- den zum Verweilen ein. Sitztrep- pen, Radständer und ein neuer Trinkbrunnen schaffen einladen- de Treffpunkte für alle Generati- onen. Gleichzeitig bleibt die Natur prägend – allerdings dort, wo sie Struktur gibt: Blühflächen, Bäume und Hecken fassen den Platz ein, spenden Schatten und ersetzen harte Abgrenzungen. Dezente Downpollerleuchten sorgen für Orientierung, während die gute Ausleuchtung auch die Funktion als sichere Elternhaltestelle für Volksschulkinder unterstützt. Mit einem Gesamtinvestitions- volumen von rund 650.000 Euro für den Ortsplatz – getragen von Fördermitteln aus GAF und dem Kommunalen Investitionspro- gramm – sowie weiteren Mitteln für die Verkehrsinfrastruktur setzt die Gemeinde ein klares Signal: Ortsentwicklung ist mehr als Bau – sie ist ein Bekenntnis zur Zu- kunftsfähigkeit. Dieses Verständnis wird auch

bei der Eröffnung am 5. Juli 2026 sichtbar: Beim gemeinsa- men Frühschoppen gestalten die Vereine den Platz erstmals ak- tiv – der Erlös fließt in ein weiteres Gemeindeprojekt, über dessen Umsetzung bewusst gemeinsam entschieden werden soll. So entsteht in Nußdorf am Haunsberg mehr als ein neu- er Platz und ein neuer Weg: ein zusammenhängendes Gefüge aus Begegnung, Sicherheit und Identität. Ein Raum, der nicht nur gebaut wurde – sondern gedacht ist. Als Bühne für Gemeinschaft, Alltag und gelebte Zukunft.

Es sind oft nicht die großen Projekte, die eine Gemeinde prä- gen – sondern jene, die das täg- liche Leben neu ordnen. In Nuß- dorf am Haunsberg wird genau dieser Anspruch derzeit sichtbar: Mit dem neuen Ortsplatz und ei- ner verbesserten Wegeinfrastruk- tur entsteht ein durchdachtes Gesamtbild – ein Ort, der Verbin- dung schafft, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

ein zentraler Gedanke der Orts- entwicklung greifbar: Sicherheit und Lebensqualität im Alltag be- ginnen bei den Wegen, die man täglich zu- rücklegt.

Neue Mitte, die verbindet

Im Zentrum steht der neu ge- staltete Ortsplatz. Was auf den ersten Blick reduziert wirkt, ist in Wahrheit präzise konzipiert. Auf üppige Bepflanzung im Kernbe- reich wurde bewusst verzichtet – nicht aus gestalterischer Zu- rückhaltung, sondern zugunsten der Mehrfachnutzung. Der Platz ist als Bühne gedacht: für Feste, Vereinsleben und die gelebte Tra- dition der „Nußdorfer Schranne“, die hier künftig dauerhaft veran- kert wird. Unterirdische Festver- teiler ermöglichen eine flexible Infrastruktur – vom Markt bis zum Bierzelt. Rundherum entfaltet sich eine fein abgestimmte Verbindung aus

Sichere Wege als Fundament des Alltags

Ergänzt wird diese neue Mitte durch ein ebenso wesentliches Infrastrukturprojekt: Ein rund einen Kilometer langer und 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg verbindet nun die Ortsteile Wai- dach und Olching entlang der Landesstraße. Durch die Verle- gung der Straße und zusätzliche Maßnahmen wie Querungshilfe und Brücke entstand eine siche- re Verbindung – insbesondere für Kinder und Familien. Damit wird

Bürgermeisterin Waltraud Brandstetter am Jausensteh- tisch am neuen Ortsplatz: Ein Platz, der bewusst Raum für Begegnung schafft. Foto: BZ

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Bauprojekte, Bildung und kulturelle Schätze: Gilgenberg denkt Zukunft als Gesamtkonzept

zu den kleineren Gemeinden der Region – und beweist gerade deshalb bemerkenswerte Ent- wicklungskraft. Umgangssprachlich als „Dil- liberg“ bekannt, steht der Ort sinnbildlich für eine enge Verbin- dung von Tradition und gelebter Gegenwart. Bürgermeister Christian Hu- ber formuliert es unmissver- ständlich: Wer heute notwendige Schritte nicht setzt, riskiert mor- gen strukturellen Rückschritt. Als Wohnort für alle Genera- tionen versteht sich Gilgenberg dabei als aktiver Gestalter von Lebensqualität – mit dem klaren Anspruch, niemanden auszu- schließen.

Mit klaren Prioritäten, architek- tonischer Qualität und einem starken Fokus auf Bildung po- sitioniert sich Gilgenberg am Weilhart als zukunftsorientierte Wohngemeinde. Investitionen in Schule, Kinderbetreuung und öffentliche Räume zeigen: Ent- wicklung entsteht dort, wo Ver- antwortung übernommen wird – für alle Generationen. In Gilgenberg am Weilhart zeigt sich, wie eine Gemeinde im Spannungsfeld von Budgetdiszi- plin und Entwicklungsdruck klare Prioritäten setzt: nicht Stillstand verwalten, sondern Zukunft ge- stalten. Mit 1.327 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) zählt Gilgenberg

Bildung als Fundament der Gemeindeentwicklung

Im Zentrum dieser Strategie steht der Bildungsbereich. Der Umbau der Volksschule war da- bei kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Voraussetzung, um die Ganztagesschule (GTS) bedarfsgerecht anbieten zu kön- nen. Damit reagiert die Gemeinde gezielt auf veränderte Lebensre- alitäten von Familien und schafft Strukturen, die Betreuung und Bildung sinnvoll verbinden. Mit dem Umbau ist mehr ent- standen als zusätzliche Fläche – es ist ein pädagogisch durch- dachtes Raumkonzept, das neue

Symbol für gelebte Inklusion: Pater Efrem Dudzik gemeinsam mit Bgm. Christian Huber und Schulleiterin Anita Grömer im neuen, barrierefreien Lift der Volksschule. Foto: BZ

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Wir wünschen fröhliches Lernen in den neuen Räumen!

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