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Verlagspostamt 5111 Bürmoos BZ Ausgabe Nr. 08-09/2026
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4 Spalten Salzburger Lokalbahn (SLB): Neue Bahnsteige, sichere Übergänge S. 2-3 St. Georgen/Sbg.: Ein Haus für den Einsatz und die Gemeinschaft. S. 4-7 Auerbach – Eine kleine Gemeinde denkt seine Zukunft groß S. 8-9 Bauhofverband Moosbach - Weng | Neuer Kindergarten Moosbach ab S. 15
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Neue Bahnsteige, sichere Übergänge Rund 34 Millionen Euro flossen heuer in die Salzburger Lokalbahn. Was das Sommer-Bauprogramm für Fahrgäste und Anrainer verändert hat.
Nußdorf stimmt für Jausenplatz
Drei Monate lang mussten die Fahrgäste zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Bürmoos auf Ersatzbusse ausweichen. Seit dem 13. September fährt die Salz- burger Lokalbahn wieder nach regulärem Fahrplan. Geblieben sind die Ergeb- nisse eines umfangreichen Bauprogramms: modernisierte Bahnhöfe, erneuerte Streckenin- frastruktur und neue Sicherungs- anlagen an neun Eisenbahnkreu- zungen. Rund 34 Millionen Euro wurden heuer investiert. Am deutlichsten zeigt sich der Umbau in Bergheim und Anthe- ring. Beide Bahnhöfe erhielten neue Bahnsteige mit barriere- freien Zugängen, moderne Fahr- gastinformationssysteme und überdachte Wartekojen. Für die Reisenden bedeutet das bes-
sere Zugänglichkeit, mehr Ori- entierung und Schutz vor der Witterung. Auch zwischen den Stationen wurde gearbeitet: Die Fahrweginfrastruktur zwischen Bergheim Bahnhof und Bergheim Schlachthof sowie zwischen Ant- hering und Acharting wurde um- fassend erneuert.
kamen zu den neuen Schranken eine geänderte Verkehrsführung und ein getrennter Geh- und Radweg hinzu. Die Austraße er- hielt eine neue Schrankenanlage mit Läutewerk. In Oberndorf wurde an der Marktstraße eine neue Licht- zeichenanlage mit Läutewerk errichtet. An der Brückenstraße wurden die Lichtzeichenanla- ge erneuert und die Gehwege verbreitert. Auch die Salzburger Straße erhielt eine neue Lichtzei- chenanlage; zugleich wurde die Straßenführung angepasst. Die Einfahrt in die F.-X.- Grimm-Straße entfiel. An der Nußdorfer Straße sorgt eine neue Schrankenanlage für die Siche- rung des Übergangs. Rund um sämtliche betroffe- nen Kreuzungen wurden zudem Sichtbarkeit, Orientierung und Verkehrsführung verbessert. Die Sicherungsanlagen wurden an aktuelle Anforderungen der Ei- senbahnbehörde angepasst. Da-
Mit 65 zu 62 Stimmen ent- schied sich die Bevölkerung von Nußdorf für einen neu- en Jausenplatz im Ortszent- rum. Dafür stehen rund 7.000 Euro aus dem Restbudget der Dorfplatzgestaltung zur Ver- fügung. Die Umsetzung ist noch im Herbst geplant. Übri- ges Geld soll für einen künfti- gen Vereinsbus zurückgelegt werden. Der Bahnhof Straßwalchen wird bis Ende 2028 umfassend modernisiert. ÖBB, Land Salzburg und Gemeinde investieren dafür 65 Millio- nen Euro. Geplant sind zwei neue Bahnsteige, ein Per- sonendurchgang, überdach- te Wartebereiche, Echtzeit- Informationen sowie eine Bike&Ride-Anlage mit 80 Stellplätzen und Photovolta- ik-Überdachung. Der Umbau erfolgt bei laufendem Zugbe- trieb und soll auch den Nah- und Güterverkehr stärken. Bahnhof wird modernisiert STRAßWALCHEN. Bürgermeisterin Waltraud Brandstetter. Foto: BZ
Neun Kreuzungen neu gesichert
Ein zweiter Schwerpunkt lag dort, wo Schiene und Stra- ße einander begegnen. In der Stadt Salzburg wurden die Ei- senbahnkreuzungen an der Fanny-von-Lehnert-Straße, der Elisabethstraße und der Au- gust-Gruber-Straße mit neuen Schrankenanlagen ausgestattet. An der Andreas-Hofer-Straße
Der modernisierte Bahnsteig in Itzling : ein weiterer Baustein für mehr Qualität entlang der Salzburger Lokalbahn. Mehr Sicherheit an den Über- gängen: Die Umbauarbeiten an der August-Gruber-Straße und der Andreas-Hofer-Straße umfassten neue Schrankenanlagen. An der Andreas-Hofer-Straße wurden zudem die Verkehrsführung geän- dert und ein getrennter Geh- und Radweg angelegt. Bild re.: Michael Baminger (Vor- standssprecher der Salzburg AG), Gerlinde Hagler (Geschäftsführerin der Salzburg Linien) und LH-Stv. Stefan Schnöll. Fotos: Salzburg AG/Neumayr
V.l.: Tanja Kreer (Bgm. Straß- walchen), LH-Stv. Stefan Schnöll und Judith Engel (Vorständin der ÖBB-Infra- struktur AG). Foto: ÖBB/MecGreenie
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SALZBURGER LOKALBAHN (SLB) WERBUNG
von sollen Bahnreisende ebenso profitieren wie Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer.
erste TramTrain-Garnitur zugelassen und in Betrieb genommen werden, weitere sol- len bis 2029 folgen. „Die TramTrains bringen einen echten Qualitätsschub. Sie sind ein Meilenstein in Sachen Fahrkomfort und Attraktivität“, sagt Schnöll. Für die Lokalbahn beginne damit nach 140 Jahren eine neue Zeitrechnung. Ab 2027 ist die Errichtung der Betriebs- werkstatt Pabing vorgesehen. Das elekt- ronische Stellwerk soll bis voraussichtlich 2032 umgesetzt werden; von 2028 bis 2032 sind zusätzliche zweite Gleise zwi- schen Ziegelhaiden und Pladenbach sowie Eching und Irlach geplant. Ab 2032 soll ein neues Betriebskonzept dichtere Takte er- möglichen. Angestrebt werden mehr Kapa- zität, kürzere Reisezeiten und ein durchge- hender Viertelstundentakt. Neben diesem Ausbau bleibt die Sicherheit eine zentrale Aufgabe.
Gerlinde Hagler, Geschäftsführerin der Salz- burg Linien, zieht für das abgeschlossene Bau- programm Bilanz: „Wir haben auch den heurigen Sommer wieder dazu genutzt, um wichtige Ver- besserungen für die Zukunft umzusetzen und die Sicherheit zu erhöhen.“
Mehr Qualität für die Fahrgäste
Michael Baminger, Vorstandssprecher der Salzburg AG, sieht die Modernisierung als langfristiges Gesamtprojekt. Ziel sei es, Fahrgäste rascher, sicherer und komfortab- ler ans Ziel zu bringen. „Wir arbeiten ständig und konsequent daran, den öffentlichen Verkehr noch at- traktiver zu machen, denn die Verkehrs- wende ist ein wichtiger Teil der Energie- wende“, betont Baminger.
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Der nächste Schritt folgt 2027
Das Gesamtprogramm umfasst nach Angaben von Landeshauptfrau-Stellver- treter Stefan Schnöll mehr als 200 Millio- nen Euro. Im ersten Halbjahr 2027 soll die
Die neuen Bahnsteige
bieten barriere- freie Zugänge, moderne Fahr- gastinformation und überdachte Wartebereiche. Foto: Salzburg AG/Neumayr
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Ein Haus für den Einsatz. Und für die Gemeinschaft.
Zwei Löschzüge unter einem Dach, eine neu gegründete Feuerwehr- jugend und ein Einsatzzentrum, das auch für den Katastrophen- fall gerüstet ist: Mit dem neuen Feuerwehrhaus hat St. Georgen bei Salzburg weit mehr geschaffen als eine zeitgemäße Unterkunft für Fahrzeuge und Ausrüstung. In der nördlichsten Gemeinde des Flach- gaus ist ein Haus entstanden, das Sicherheit gewährleisten, Gemein- schaft stärken und der nächsten Generation Raum geben soll.
Generation ein, die gerade erst beginnt, Verantwortung zu über- nehmen: 30 Mädchen und Buben gehören der neu gegründeten Feuerwehrjugend an, weitere In- teressierte stehen bereits auf der Warteliste. So begegnen sich in diesem Haus Erfahrung und Zukunft.
Wenn bei der Feuerwehr jede Sekunde zählt, muss ein Gebäu- de funktionieren. Wege müssen kurz, Abläufe klar, Mannschaft und Fahrzeuge rasch dort sein, wo sie gebraucht werden. Doch wer das neue Feuerwehrhaus von St. Georgen nur unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, sieht lediglich einen Teil dessen, was hier in den vergangenen Jahren entstanden ist. Denn dieses Haus erzählt auch von einem gemeinsamen Weg. Die Löschzüge St. Georgen und Eching rückten jahrzehntelang aus zwei Feuerwehrhäusern der 1970er-Jahre aus. Heute haben sie eine gemeinsame Adresse. 108 aktive Kameradinnen und Kame- raden finden hier ihre neue Heim- stätte. Und mit ihnen zieht eine Alles aus einer Hand. Ibm 24 l 5142 Eggelsberg Tel. 07748/2395 pachler@malerei.co.at www.malerei.co.at Maler- und Anstreichermeister GmbH Danke für die gute Zusammenarbeit. Alles aus einer Hand.
dings eine lange Phase des Pla- nens, Abwägens und auch des Verzichtens. Da St. Georgen als Härtefall- gemeinde im Gemeindeaus- gleichsfonds geführt wurde, lag die Baukostenobergrenze bei 3,7 Millionen Euro. Das ursprünglich größer gedachte Projekt musste reduziert und immer wieder prio- risiert werden.
rund ein Jahr später konnten die Vorbereitungen für den Umzug beginnen. Am 8. August 2026 verließen beide Löschzüge ihre bisherigen Häuser und rückten gewisserma- ßen zu einem ganz besonderen Einsatz aus: dem Einzug in ihre gemeinsame neue Heimat. Hinter diesem vergleichsweise kurzen Bauzeitraum stand aller-
Von zwei Standorten zu einer gemeinsamen Mitte
Die ersten Weichen wurden be- reits im Dezember 2021 gestellt. Damals fasste der Ortsfeuerwehr- rat den Entschluss, ein gemeinsa- mes Feuerwehrhaus anzustreben und zugleich eine Feuerwehrju- gend aufzubauen. Dass schließlich ein Grundstück gefunden wurde, das nahezu ge- nau zwischen den bisherigen Feuerwehrhäusern liegt und zu- gleich direkt an der Landesstraße gut erreichbar ist, erwies sich als Glücksfall. Aus zwei bisherigen Standorten konnte eine neue ge- meinsame Mitte werden. Die Planung und das Wid- mungsverfahren liefen parallel. Nach Abschluss der Flächenwid- mung 2024 folgte das Bauansu- chen, am 24. April 2025 wurde der Spatenstich gesetzt. Bereits
Funktional bis ins Detail: Rechts öffnet sich der Blick in die Fahrzeug- halle, links erzählen von der Tischlerei Spatzenegger gestaltete Vitri- nen ein Stück Feuerwehrgeschichte. Fotos: Felix Kogler/BM Fritz Ramböck
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Ein Gebäude, das aus dem Einsatz heraus gedacht wurde Gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren entwickelten Bau- meister Ing. Fritz Ramböck und sein Team einen kompakten Bau- körper, der zentral auf dem Grund- stück positioniert ist und von allen vier Seiten genutzt werden kann. Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Übungsbetrieb erhalten klar von- einander getrennte Bewegungs- zonen. Die Architektur folgt damit nicht dem Selbstzweck, sondern den Abläufen jener Menschen, die hier im Ernstfall funktionieren müssen. Auf 1.170 Quadratmetern Nutz- fläche und zwei Geschossen finden sich Fahrzeughalle, Waschhalle, Umkleiden und Schmutzschleuse, Werkstatt, Einsatzlager, Hochwas- ser- und Atemschutzraum sowie Büro-, Aufenthalts-, Lager- und Schulungsbereiche. Insgesamt stehen fünf reguläre Stellplätze zur Verfügung: vier in der Fahr- zeughalle sowie ein weiterer in der Waschhalle mit direktem Zugang zum Schlauchturm. Auch der rund 13 Meter hohe Schlauchturm ist mehr als funk- tionales Wahrzeichen des Hau- ses. Über drei Ebenen und un- terschiedliche Fensteröffnungen
können verschiedene Einsatzsitu- ationen nachgestellt und trainiert werden. Großzügige Außenflä- chen bieten zusätzlichen Raum für Übungen – künftig auch für die Feuerwehrjugend. Wie konsequent die Planung den Einsatzabläufen folgt, zeigt sich bis ins Detail: Ein roter Faden zieht sich optisch durch das Ge- bäude, kurze und logisch geführte Wege sparen im Ernstfall wertvol- le Zeit.
Für den Ernstfall gerüstet
Besondere Bedeutung erhält das Haus dann, wenn gewöhnli- che Infrastruktur an ihre Grenzen kommt. Zwei Luft-Wasser-Wärmepum- pen, eine Photovoltaikanlage und ein 25-kWh-Speicher gehören zum Energiekonzept. Gemeinsam mit der Notstromversorgung ist die Gebäudetechnik darauf ausge- legt, dass Einsatzzentrum auch im Katastrophenfall weiter betreiben zu können. Notstromaggregate, Notbet- ten und Katastrophenausrüstung werden vorgehalten. Funk- und Krisenstabsräume ermöglichen die Einsatzkoordination auch bei Strom- oder Kommunikationsaus- fällen.
Architektur für Einsatz und Gemeinschaft: Löschzugskommandant BI Thomas Ramböck brachte seine technische Expertise in die Planung ein, Architektin Sandra Ramböck prägte mit Gespür für Materialien und Interieur die Gestaltung. Der Aufenthaltsbereich zeigt: Auch Kamerad- schaft braucht Raum – für Austausch, Nachbesprechung und das Mit- einander, das eine Freiwillige Feuerwehr trägt. Fotos: Felix Kogler/BM Fritz Ramböck
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Was die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen wirklich trägt
ne macht dies sichtbar: Sie verbin- det St. Georgen und Eching und zugleich Tradition mit Zukunft.
Trotz aller Technik wäre das Projekt ohne eine andere Res- source kaum in dieser Form entstanden: Eigenleistung. Die Feuerwehrmitglieder pack- ten beim Bau selbst kräftig mit an, unterstützt vom Bauhof und der Gemeinde. Mit Spenden- geldern und viel Eigeninitiative entstand zudem ein Carport für Gerätschaften und mobile Infra- struktur – darunter Ausrüstung für den Löschwasserbehälter der Edelweißsiedlung und ein Strom- erzeuger, der im Blackout-Fall die Versorgung bei der Volksschule Eching unterstützen kann. Wo finanzielle Grenzen gesetzt waren, wurden andere Lösungen gefunden. Auch das erzählt viel über das Selbstverständnis einer Freiwilligen Feuerwehr: Ehrenamt beginnt nicht erst, wenn die Sirene heult. Es steckt ebenso in unge- zählten Stunden für Planung, Bau, Ausbildung und Übungen – damit im entscheidenden Moment Hilfe da ist. Bewusst gewünscht war die
30 Mal Zukunft
Loggia vor dem Schulungsraum: ein Ort für Austausch und Nach- besprechung nach Übungen und Einsätzen. Denn Feuerwehr lebt nicht nur von Technik und Ausbil- dung, sondern ebenso von Ver- trauen und Kameradschaft. Wer gemeinsam ausrückt, muss auch miteinander reden können. So bekommt Zusammenhalt sei- nen eigenen Raum.
Der emotional stärkste Teil die- ses Projekts liegt vielleicht nicht in Beton, Holz oder Einsatztechnik: Am 18. September wurde die neu gegründete Feuerwehrjugend mit der Angelobung von 30 jungen Menschen und der Segnung ihres Wimpels offiziell Teil der Feuer- wehr St. Georgen bei Salzburg. Das Interesse war von Beginn an groß: 38 Jugendliche, darunter rund ein Drittel Mädchen, hatten sich gemeldet. Die Plätze waren rasch vergeben, weitere Interes- sierte warten bereits. Während viele Einsatzorganisationen um Nachwuchs werben, steht St. Georgen vor einer erfreulich ande- ren Herausforderung.
Eine Freundschaft zieht mit um
Mit der Feuerwehr Langenzenn in Franken verbindet Eching seit Jahrzehnten eine Patenschaft und Freundschaft. Die deutschen Ka- meraden feierten die Einweihung mit; die Partnerschaft wird nun auf die gemeinsame Feuerwehr St. Georgen übertragen. Dass gewachsene Verbindun- gen Grenzen überdauern, passt zu St. Georgen im äußersten Nor- den des Flachgaus, unmittelbar am Innviertel. Denn Hilfe, Kame- radschaft und Zusammenarbeit enden nicht an Gemeinde- oder Landesgrenzen.
Vergangenheit bekommt ihren Platz
Ein neues Haus bedeutet nicht, das Alte hinter sich zu lassen. Vi- trinen, Fahnenkästen und Einbau- ten bewahren Erinnerungsstücke der Feuerwehrgeschichte – von Fahnen und Helmen bis zu alten Funkgeräten. Im Außenbereich bietet ein Pavillon historischen Gerätschaften, Löschspritzen und einer Löschkutsche Platz. So erhält auch die Zeitgeschich- te ihren Raum. Gerade beim Zu- sammenwachsen zweier Löschzü- ge bleibt die jeweilige Geschichte erhalten. Die neue Feuerwehrfah-
Eröffnung Feuerwehrhaus St. Georgen bei Salzburg (im Bild v.l.n.r.): Landesrat Martin Zauner, Bürgermeister Franz Gangl, Ortsfeuerwehr- kommandant Andreas Spatzenegger, Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker, Landesrat Maximilian Aigner. Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hofer
Ihr Partner für Einrichtungen der: • Sozialräume • Produktions- werkstätten • Lagerräume
Dir. Mag. Nikolaus Fersterer (li.) und Vor- stand Markus Judas (re.) von Raiffeisen Flachgau Nord übergaben die Spende 5.000 Euro für die Feuerwehrjugend an die Jugendbetreuer OV Roman Vitzthum und Daniel Welkhammer. Foto: BZ/Fürst
Reinhold Schrattenecker Schauberg 19 • 5242 St. Johann/Walde AT Mobil: Tel. 0660/4076766 Mail: info@betriebs-einrichtung.at Web: www.betriebs-einrichtung.at
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eine Hausarztpraxis, Physiothe- rapie, eine Zweigstelle der Apo- theke Bürmoos, Geschäftsflächen und einen Mehrzweckraum sowie Drei- bis Vierzimmerwohnungen und betreutes Wohnen mit 18 Wohnungen in Zusammenarbeit mit der Caritas. Bis zu einer Um- setzung sind noch viele Fragen zu klären. Das neue Feuerwehrhaus zeigt jedoch, was sich gemeinsam auf den Weg bringen lässt. OFK Andreas Spatzenegger nennt das Einsatzzentrum ein Pro- jekt für die nächsten 50 Jahre. Für eine Freiwillige Feuerwehr bedeu- tet das Generationen von Men- schen, die helfen, Verantwortung übernehmen und weitergeben. So ist hier mehr als ein Gebäude ent- standen: ein gemeinsamer Ort für alle, die heute für andere da sind – und jene, die diese Aufgabe mor- gen übernehmen. Bilder v. li.: Angelobung der Feu- erwehrjugend, neue Ausrüstung, Fahnenweihe, Segnung und His- torie-Pavillon vor der neuen Ein- satzzentrale in St. Georgen. Fotos: BZ
Hinter den Zahlen steckt mehr: Die Mädchen und Buben investie- ren Freizeit in Ausbildung, Übun- gen und Gemeinschaft. Sie ler- nen Verlässlichkeit, Disziplin und Zusammenarbeit – und wachsen in die Verantwortung für andere hinein. Gemeinde und Bevölkerung tra- gen diese Entwicklung mit: Sie un- terstützten Ausrüstung, Bewerbs- geräte, Zelte und Einkleidung. Die Raiffeisen Flachgau Nord steuerte zusätzlich 5.000 Euro bei. Das neue Feuerwehrhaus ist für Jahrzehnte gebaut. Seine Zukunft aber lebt von Menschen, die das Werk früherer Generationen wei-
terführen. In St. Georgen stehen dafür bereits 30 junge Feuerwehr- mitglieder bereit.
Löschzüge fanden eine gemein- same Heimstätte. Ihre Geschich- te bleibt sichtbar – und mit der Feuerwehrjugend steht bereits die nächste Generation bereit, sie weiterzuschreiben. Doch vielleicht liegt die eigent- liche Bedeutung dieses Wochen- endes weniger im Abschluss eines Bauprojektes als im Beginn eines neuen Kapitels. Auch für den Ortskern von Eching eröffnen sich dadurch neue Perspektiven. Laut Bürger- meister Franz Gangl wird über- legt, durch den Abbruch des Gemeindehauses und des alten Feuerwehrhauses ein rund 4.500 Quadratmeter großes Areal neu zu gestalten. Erste Ideen umfassen
Ein Haus, das zusammenführt
Vom 18. bis 20. September feier- te die Feuerwehr St. Georgen bei Salzburg mit der Bevölkerung ihre neue Heimat. Dechant Mag. Erwin Klaushofer segnete Kreuz, Feuer- wehrfahne und Haus. Die Ange- lobung der Feuerwehrjugend, die offizielle Eröffnung und der Tag der offenen Tür machten das Wo- chenende zu einem Fest für den ganzen Ort. Aus zwei Feuerwehrhäusern wurde eines, zwei gewachsene
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ORTSREPORTAGE AUERBACH
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Auerbach – Eine kleine Gemeinde denkt seine Zukunft groß
Es gibt Gemeinden, deren Entwicklung sich an großen Gewerbegebieten oder weithin sichtbaren Bauwerken ablesen lässt. In Auerbach zeigt sie sich anders: in Kinderwägen vor dem Kindergarten, in einer Volksschu- le, die wieder erweitert wurde, und in einem regen Vereinsleben, das Gemeinschaft über Generationen hinweg trägt.
die Nähe zu Salzburg machen die kleine Gemeinde als Wohnort at- traktiv. Doch gute Erreichbarkeit allein macht noch keine Heimat. Dazu braucht es ein funktionieren- des Dorf – und genau darin liegt eine Stärke Auerbachs. Wie sehr sich der eingeschlage- ne Weg ausgezahlt hat, zeigt aus- gerechnet jene Volksschule, um deren Fortbestand einst gebangt wurde. Heute verfügt sie über eine dritte Klasse, bestehende Räume wurden adaptiert und zeitgemäß ausgestattet. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird die Volksschule zu- dem als ganztägige Schule mit Nachmittagsbetreuung geführt.
einen eigenen zweigruppigen Ge- meindekindergarten samt Krab- belgruppe. Der Weg dorthin war lang. Be- reits 2010 meldete die Gemeinde beim Land Oberösterreich Bedarf für einen eigenen Kindergarten an. Über Jahre wurden Auerba- cher Kinder in Nachbargemein- den betreut, für die Krabbelgruppe entstand später eine provisorische Lösung im Gemeindeamt. Heute beginnt die Bildungslandschaft der Gemeinde dort, wo sie begin- nen sollte: bei den Jüngsten. Rund 40 Kinder besuchen den Kindergarten, 13 die Krabbelgrup- pe. Beide Bereiche bilden eigene kleine Einheiten und sind dennoch miteinander verbunden. Große, beinahe bodentiefe Fensterflä- chen sorgen für viel Tageslicht, Akustikelemente für eine ange- nehme Atmosphäre. Ein großzügi- ger Bewegungsraum, Küche und Ausspeisung sowie eine hochwer-
Der entscheidende Impuls da- für liegt gut über ein Jahrzehnt zurück. Als der Fortbestand der Volksschule zur Diskussion stand, wurde der Gemeindevertretung klar, dass Abwarten für Auerbach keine Perspektive sein konnte. Sollte die Schule bleiben, musste der Ort vor allem jungen Familien Zukunft bieten. Die Gemeinde schuf deshalb gezielt Strukturen, die das Land- leben attraktiv machen: Behut-
sam entstand neuer Wohnraum, zugleich wurden Kinderbetreuung und Bildungsinfrastruktur gestärkt sowie der Ausbau der ganztägi- gen Schulform vorangetrieben. Die Mittagskinder erhalten täglich eine frisch zubereitete Mahlzeit. Denn Familien brauchen mehr als Wohnraum: Betreuung, Bildung, Gemeinschaft und ein Umfeld, in dem man gerne bleibt. Die Entwicklung gab diesem Weg recht. Nach Angaben von Bürgermeister Seidl verzeichne- te Auerbach innerhalb von zwölf Jahren einen Zuzug von mehr als 54 Prozent. Dazu trägt auch die Lage bei: Arbeitsplätze in den Wirtschaftsräumen Braunau, Mat- tighofen, Eggelsberg und Munder- fing, das benachbarte Bayern und
Bildung beginnt lange vor dem ersten Schultag
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Unmittelbar damit verbunden ist die vielleicht sichtbarste In- vestition der vergangenen Jahre: Erstmals verfügt Auerbach über
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Große Fensterelemente und eine freundliche Raum- gestaltung schaffen in der neuen Krabbelgruppe eine angenehme Atmosphäre. Fotos: BZ/Fürst
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ORTSREPORTAGE AUERBACH
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tige, kindgerechte Ausstattung schaffen ein Umfeld zum Spielen, Entdecken und ersten Lernen. Fußbodenheizung, Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen das zeitgemäße Konzept. Die neue Krabbelgruppe ver- fügt zudem über einen eigenen Spielgarten. Selbst die „Kunst am Bau“ erfüllt hier einen praktischen Zweck: In den Spielbereich inte- griert, spendet sie zugleich der Sandkiste Schatten. So ist ein Haus entstanden, dessen Archi- tektur sich an jenen orientiert, für die es gebaut wurde.
Wie sehr Einzelne dazu beitra- gen können, zeigte sich bei der Er- öffnung der neuen Kinderbetreu- ungseinrichtung am 3. Juli: Kons. OSR Josef Schwarz, ehemaliger Direktor der Volksschule, wurde zum Ehrenbürger ernannt. Über Jahrzehnte engagierte er sich für Schule, Stocksport, Dorfentwick- lung und „Auerbach 2030“ – und prägte damit Bildung und Ge- meinschaft gleichermaßen. Auch die Freiwillige Feuerwehr erhielt mehr Raum: Das Feuer- wehrhaus wurde um einen Stell- platz für das neue Tanklösch- fahrzeug erweitert. Denn zu einer funktionierenden Gemeinde ge- hören nicht nur moderne Einrich- tungen, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Bezirkshauptmann Gerald Kronberger, LH-Stv. Christine Haberlander, Ehrenbürger Josef Schwarz und Bgm. Josef Seidl. Foto: Land OÖ/fotokerschi.at
grafisch wohl noch am selben Ort. Und vielleicht trifft gerade das den Kern. Auerbach muss kein an- derer Ort werden, um sich weiter- zuentwickeln. Wo einst um den Fortbestand der Volksschule gebangt wurde, stehen heute Kindergarten und Krabbelgruppe, die Schule wurde erweitert, die Feuerwehr erhielt mehr Raum und das Vereinsle- ben trägt eine lebendige Gemein- schaft. Dahinter steht keine spek- takuläre kommunale Revolution, sondern die Summe vieler be- wusst gesetzter Entscheidungen. Auerbach zeigt damit, was ein kleines Dorf erreichen kann, wenn es seine Größe nicht als Grenze versteht, sondern als Qualität.
wünscht sich zusätzliche Betriebe in verträglichem Ausmaß und Per- spektiven für einen sanften Tou- rismus. Rund 840 Menschen ha- ben derzeit ihren Hauptwohnsitz in Auerbach; weiteres Wachstum soll behutsam erfolgen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau sicherer Geh- und Rad- verbindungen. Gerade mit dem E- Bike werden auch größere Distan- zen im Alltag leichter bewältigbar. Das Wegenetz soll deshalb nicht nur der Freizeit dienen, sondern Schule, Kindergarten, Ortszent- rum und Umgebung besser und sicherer miteinander verbinden. Auf die Frage, wo er Auerbach in zehn Jahren sieht, antwortet Seidl mit einem Augenzwinkern: geo-
Investitionen in Kinder sind Investitionen in einen Ort
Rund 2,1 Millionen Euro wurden, unterstützt durch eine 95-prozen- tige Landesförderung, in Kinder- garten und Krabbelgruppe inves- tiert. Ein großes Vorhaben für eine kleine Gemeinde – und zugleich eine Investition in jene Bildungs- und Betreuungsstrukturen, die Familien Perspektive geben und damit Auerbachs Zukunft sichern.
Bewusst Wohngemeinde
Auerbach versteht sich als fa- milienfreundliche Wohngemeinde und will seinen ländlichen Charak- ter und die überschaubare Struk- tur bewahren. Wirtschaftliche Entwicklung findet auch über die Kooperation in der INKOBA Oberes Innviertel statt. Familien- und Kinderfreund- lichkeit, „Gesunde Gemeinde“ und der Agenda-21-Gedanke „Ein Dorf mit Weitblick“ unterstreichen die- sen Weg: Es geht nicht darum, möglichst groß zu werden, son- dern als kleiner Ort gut zu funkti- onieren. Und die Entwicklung geht weiter: Bürgermeister Josef Seidl
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Ein Dorf lebt nicht allein von Gebäuden
Zur Lebensqualität Auerbachs gehört ein reges Vereinsleben. Landjugend, Theater, Goldhau- bengruppe, Kameradschaftsbund, Stocksport und viele weitere Ak- tivitäten verbinden Generationen und helfen auch Zugezogenen, im Ort anzukommen. Sie machen aus einem Wohnort einen Lebensort.
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Weniger Bürokratie: Wohnbauoffensive in Salzburg
Die Landesregierung will mit weniger Bürokratie, mehr verfüg- barem Bauland und neuen Eigen- tumsmodellen leistbares Wohnen fördern. Laut Wohnbausprecher der Salzburger ÖVP, Wolfgang Mayer stehen Baurecht, Land- Invest und „Mietkauf 2.0“ im Mit- telpunkt. Das Baurechtspaket soll Ver- fahren beschleunigen, Bürokratie abbauen und Baukosten senken. Änderungen im Raumordnungs- gesetz sollen ungenutztes Bau- land aktivieren und Flächen für geförderten Wohnbau sichern. Auch Umwidmungen sollen künf- tig rascher möglich sein. Land-Invest und SISTEG sollen zusammengeführt werden, um Flächen für leistbaren Wohnraum zu sichern. Gemeinden sollen dadurch Grundstücke zu güns- tigeren Konditionen für den Bau von leistbarem Wohnraum nutzen können.
Mietkauf mit geringerem Startkapital
„Mietkauf 2.0“ soll den Woh- nungskauf erleichtern: Beim Ein- zug ist nur die Hälfte des Finanzie- rungsbeitrags fällig, der Rest erst beim späteren Eigentumserwerb. Der Kaufpreis wird beim Einzug fixiert. Während der Mietphase können Mieter Eigenkapital auf- bauen und später die Eigentums- förderung des Landes nutzen. Vorgesehen sind nicht rück- zahlbare Direktzuschüsse von 32.000 Euro für Ein- und Zwei- personenhaushalte. Haushalte mit drei oder vier Personen sowie wachsende Familien ohne Kin- der sollen 42.000 Euro erhalten. Für Haushalte ab fünf Personen, Jungfamilien und Alleinerziehen- de sind 52.000 Euro vorgese- hen. Kinderreiche Familien mit mindestens drei Kindern können 62.000 Euro erhalten.
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tratze erzielt. Stützelemente in verschiedenen Festigkeiten werden, je nach individuellem Ergebnis des Liegesimulators, in die Matratze eingearbeitet. Festigkeitsänderungen können auch noch nach Jahren der Be- nützung durchgeführt werden. Dies schafft Sicherheit für den Benützer und schont die Umwelt. Der Test am Liegesimulator ist kostenlos und unverbindlich. Auf Wunsch wird die orthopä- disch abgestimmte Matratze in Salzburg angefertigt und ist be- reits ab € 690,- erhältlich.
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WIR MACHT’S MÖGLICH. raiffeisen-ooe.at/oberes-innviertel
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BAUEN & WOHNEN WERBUNG
Bei einer Pressekonferenz in Braunau forderten Ver- treter aus Wirtschaft und Handwerk mehr Planungssi- cherheit, weniger Bürokratie und eine gerechtere Verga- be von PV-Förderungen. PV-Förderungen sorgen für Frust bei Kunden und Betrieben
Schulstraße SCHALCHEN
Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie. Nähere Auskunft: +43-7672-310-82-200 www.gsg-wohnen.at > ca. 47-72 m² > Balkone/Terrassen > Tiefgarage > HWB Ref SK 37 f GEE SK 0,64 50 Wohnungen in zwei Bauabschnitten
Sekunden entscheiden über Förderzusage
Kritik gilt vor allem dem Ticketverfahren: Bei kleinen und mittleren Anlagen entscheidet der Zeitpunkt der Ti- cketziehung über die Reihung.
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Kostenloser Strom für die Klimaanlage direkt vom Balkon
Immer mehr Hausbesitzer nutzen ihren Bal- kon als eigenes Kraftwerk. Mit modernen Solar-Balkonen spart man viel Geld und schützt das Klima. Wer heute baut oder saniert, will vor allem eins: Energiekosten sparen. Die Lösung steckt direkt im Balkon-Geländer. Die einge- bauten Solar-Module sehen modern aus und liefern ab dem ersten Tag kostenlosen Strom für das Haus. DER SOLAR-BALKON.
Das Sommer-Wunder: Kühlen zum Nulltarif
Besonders im Sommer hat der Solar-Balkon einen riesigen Vorteil: Die Sonne scheint ge- nau dann am meisten, wenn es im Haus heiß ist und die Klimaanlage läuft. Das bedeutet: Sie kühlen Ihr Haus völlig umsonst mit der Kraft der Sonne. Auch andere Haushaltsgerä- te wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder Staubsauger laufen so im Alltag zum Nulltarif. Und im Winter hilft der Gratis-Strom, die Heiz- kosten spürbar zu senken. brenter
balkone
Günstiger in der Anschaffung: Ein Solar- Geländer kostet kaum mehr als ein normaler Balkon. Man spart sich außerdem die teure Montage auf dem Dach. Schnelle Rendite: Die Anlage bezahlt sich durch die gesparten Stromkosten in wenigen Jahren von selbst ab.
kann die Teile selbst montieren (DIY). Alterna- tiv übernimmt das Brenter-Montageteam die komplette Arbeit. Einfache Beratung Das Experten-Team von Brenter berät Sie ganz unkompliziert. Das geht am Telefon, im Showroom im Werk oder direkt bei Ihnen zu Hause. www.brenter-balkone.com
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Warum der Balkon oft besser ist als das Dach
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Ein Solar-Balkon bietet Vorteile, die eine nor- male Anlage auf dem Dach nicht hat: Viel Strom im Winter: Im Winter steht die Sonne tief. Die Strahlen treffen fast senkrecht auf das Balkon-Geländer. Das bringt beson- ders viel Energie, wenn es draußen kalt ist. Kein Ärger mit Schmutz und Schnee: Weil die Module senkrecht stehen, rutscht Schnee einfach ab. Auch Blütenstaub oder Blätter bleiben kaum kleben. Die Anlage bleibt von alleine sauber und einsatzbereit. l l
Über 100 Jahre Erfahrung aus Salzburg
Die Firma Brenter aus Oberndorf bei Salzburg zeigt, wie einfach das geht. Der Familienbetrieb Brenter fertigt bereits seit 1923 hochwertige Balkone direkt in Salzburg. Jedes Geländer wird genau auf Maß geplant. Die PV-Platten liefert der Elektriker, und Brenter baut das passende, hagelfeste Alugeländer dazu. Das System ist extrem langlebig. Wer möchte,
Brenter GmbH Arnsdorferstraße 19-21
A-5110 Oberndorf Tel. 06272 7777-0
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BAUEN & WOHNEN WERBUNG
„Ein Fördersystem, bei dem wenige Se- kunden über den Zuschlag entscheiden, ist nicht geeignet, um nachhaltige Investitionen voranzubringen“, sagte FPÖ-LAbg. David Schießl, Innungsmeister-Stellvertreter der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunika- tionstechniker.
Für Anlagen bis 100 kWp gilt ab Förder- vertrag eine sechsmonatige Inbetriebnah- mefrist. Plasser fordert stattdessen zwölf Monate Grundfrist und bei wichtigen Grün- den eine weitere Verlängerungsmöglichkeit. Lieferengpässe oder Verzögerungen beim Netzanschluss seien oft nicht beeinflussbar. Stromspeicher werden nur gemeinsam mit einer neuen PV-Anlage oder Erweiterung ge- fördert. Bestehende Speicher können nicht gefördert erweitert werden. Das führe laut Plasser dazu, dass manche Kunden von einer sinnvollen Nachrüstung Abstand nähmen. Gerade zusätzliche Spei- cherkapazität könne aber helfen, Solarstrom besser zu nutzen und das Stromnetz zu ent- lasten. Für die Nachrüstung systemdienlicher Stromspeicher gab es in Oberösterreich laut Plasser nur für kurze Zeit eine Landesförde- rung – vom 1. März bis 1. Juli 2026. Der An- trag konnte erst nach der Installation samt Rechnung gestellt werden. Die kurze Lan- desförderung für Nachrüstungen scheiterte bei manchen Kunden an langen Lieferzeiten.
Kunden direkt über die Rechnung – ohne An- trag und Fördercall. Seither sind Förderun- gen über die EAG-Abwicklungsstelle wieder wichtiger, aber auch mit mehr Aufwand und Unsicherheit verbunden.
Nächster Call im Oktober
Planungsunsicherheit und fehlende Korrekturmöglichkeit
Der nächste Fördercall für Photovoltaik und Speicher startet am 8. Oktober 2026 um 17 Uhr und läuft bis 22. Oktober 2026. Gegen- über den ersten beiden Calls des Jahres sind derzeit keine Änderungen beim Vergabever- fahren oder den Fördersätzen angekündigt. Für Anlagen bis zehn kWp sind weiterhin 150 Euro je kWp vorgesehen, für Stromspeicher 150 Euro je kWh. Auch das Ticketverfahren bleibt maßgeblich.
Reinhard Plasser, Geschäftsführer der Plasser Energy GmbH, kritisiert die Folgen für Kunden und Montagebetriebe: Viele Auf- träge hängen von einer Förderzusage ab. Bleibt diese aus, geraten Materialeinkauf, Personalplanung und Montagetermin unter Druck. Besonders problematisch sei das „Sekun- denrennen“ bei der Ticketziehung. Beim För- dercall im Juni seien nach seinen Angaben Tickets nach nur 33 Sekunden nicht mehr berücksichtigt worden. Zudem seien Fehler wie falsch angegebe- ne oder verwechselte Zählpunkte kaum kor- rigierbar und könnten zur Ablehnung führen. Da beantragte Anlagen- und Speichergrö- ßen später nicht überschritten werden dür- fen, würden Projekte oft vorsorglich größer eingereicht. Das erhöhe das Fördervolumen und leere die Fördertöpfe schneller.
Forderung nach fairerem System
Die Vertreter aus Wirtschaft und Handwerk wünschen sich ein transparentes, planbares und wirtschaftlich sinnvolles Fördersystem. Es müsse Investitionen in erneuerbare Ener- gie verlässlich unterstützen und sowohl für Kunden als auch für Betriebe besser kalku- lierbar sein. „Wir brauchen ein transparentes, planbares und wirtschaftlich sinnvolles Sys- tem – keine staatlich organisierte Lotterie“, sagte Schießl abschließend.
Nullsteuersatz wird wieder gefordert
Der Nullsteuersatz für kleine PV-Anlagen endete vorzeitig mit März 2025. Er entlastete
www.holzfachhandel.at
Braunau am Inn, Industriezeile 9, Tel. 07722/85206, office@holzfachhandel.at Auf Qualität leben
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BAUEN & WOHNEN WERBUNG
Zivilschutzprobealarm: Vorbereitet für den Ernstfall Am Samstag, 3. Oktober 2026, findet österreichweit der jährliche Zivilschutzprobealarm statt.
Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr werden mehr als 8.000 Sirenen getestet, davon 521 in Salzburg und 1.430 Sirenenanlagen in Oberösterreich. Der Probealarm dient der technischen Überprü- fung des Warnsystem und er- innert daran, Sirenensignale zu kennen und im Ernstfall richtig zu handeln. Eine aktuelle Umfrage des zi- vilschutzverbandes zeigt: 86 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger waren bereits von Kri- sen wie Unwetterkatastrophen Unfällen oder Kriminalität betrof- fen. Dennoch fühlen sich nur 35 Prozent gut oder sehr gut auf Ka- tastrophen vorbereitet. Besonders bei Wasser, Notbe- leuchtung, Bargeld und Möglich- keiten zum Kochen ohne Strom bestehen Lücken. Lebensmittel
und Medikamente sind in den Haushalten vergleichsweise gut bevorratet. Der Salzburger Zivilschutzver- band empfiehlt, den Probealarm als Anlass für einen persönlichen Vorsorge-Check zu nutzen. Dazu gehören haltbare Lebens- mittel und Getränke für 10 bis 14 Tage, wichtige Medikamente und Hygieneartikel, Taschenlampen, Batterien, ein Radio sowie rasch verfügbare Dokumente und ein Notfallplan für die Familie. Neben den Sirenen steht mit AT-Alert ein kostenloser Warnka- nal zur Verfügung, der ortsbezo- gene Hinweise direkt auf Mobilte- lefone sendet. Bei einem echten Alarm sollten Informationen über Radio, Fern- sehen, Internet und AT-Alert ab- gerufen werden.
Ab 28.09.2026 startet bei der Firma Rosenstatter der große Sanitär-, Fliesen- und Lagerabverkauf. Entdecken Sie eine große Auswahl an Ausstellungsstücken und exklusiven Einzelstücken zu unschlagbaren Abverkaufspreisen! GROSSER ABVERKAUF bei ROSENSTATTER! ALLE ABVERKAUFSWAREN ZUM HALBEN PREIS*!
FLIESENABVERKAUF Wählen Sie aus über 30 verschiedenen Fliesenmodellen unseres Lagersortiments – sofort verfügbar in Mengen von ca. 20-300m 2 . Ob für Wohnbereiche, Bäder, Keller, Garagen oder Wirtschafts- räume – hier finden Sie passende Fliesen für unterschiedliche Einsatzbereiche. l Großformatfliesen im Format 100x300cm, ideal für fugenlose Duschsanierungen l Holzoptikfliesen in verschiedenen Designs, uvm. Viele Artikel sind Einzelstücke und nur solange der Vorrat reicht erhältlich! Vorbeikommen und attraktive Schnäppchen sichern!!
Das Angebot umfasst unter anderem: l Massivholzmöbel aus Österreich
l Designermöbel aus Italien, teilweise in edler Lackausführung l Freistehende Badewannen in verschiedenen Stilrichtungen l Eine große Auswahl an Waschtischen und Waschschüsseln, teilweise aus hochwertigem Naturstein l Sanitärkeramik, WCs und Waschtische (verschiedene Designs) l Glasduschen in gängigen Größen und Formen l Dampfbad und Whirlpool l Badezimmerheizkörper und elektrische Handtuchwärmer, teilweise in Chromausführung l Hochwertige Armaturen und Badaccessoires
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REPORTAGE WENG IM INNKREIS WERBUNG
Weng schafft Platz für nächste Schritte Vom Hochwasserschutz bis zum
Brückenbau: Weng richtet den Blick auf Einrichtungen, die den Alltag erleichtern. Der gemeinsame Bauhof Moosbach-Weng eröffnet dabei auch neue Möglichkeiten im Ort. Im Bild v.l.: Vize-Bgm. Manuel Christoph Baumkirch- ner, Pfarrer Gregor Gacek, Bmst. Johannes Habets- wallner und Bgm. Gerhard Wiesner bei Durchschnei- den des roten Bandes. Foto: Gemeinde Weng
Wie gut eine Gemeinde aufge- stellt ist, zeigt sich im Alltag: an Betreuungsplätzen, Treffpunkten für Jugendliche und Vorhaben, die Sicherheit und Lebensqualität verbessern. Daran arbeitet Wengs Bürgermeister Gerhard Wiesner – mit bereits Erreichtem und Pro- jekten, die noch Planung, Gesprä- che und Ausdauer brauchen. Eine wichtige Grundlage bilden die mittelständischen Betriebe: Rund 1.500 Einwohnern stehen laut Wiesner beinahe ebenso vie- le Arbeitsplätze gegenüber. Diese wirtschaftliche Stärke verbindet Weng mit dem Anspruch, auch die kommunale Infrastruktur ver- lässlich weiterzuentwickeln.
stimmen die jüngsten Gespräche Wiesner zuversichtlich. Für den Hochwasserschutz in Hunding ist ein Planungsbüro beauftragt; an- gestrebt wird die wasserrechtliche Bewilligung. Parallel soll ein klei- neres Schutzprojekt in Bauerding vorankommen. Für beide ist der Baubeginn im kommenden Jahr vorgesehen. Geprüft wird auch eine Feuer- wehrerweiterung mit getrennten Umkleiden, eigenem Jugendraum und zeitgemäßen Sanitärräumen. Ein neues Kommandofahrzeug ist ebenfalls geplant. Der Glasfaser- ausbau ist großteils abgeschlos- sen; einzelne Ortschaften fehlen noch.
gen und einer 24-Stunden-Hilfe im Raum. Wiesner betont aller- dings, dass sich diese Überlegun- gen erst in einer frühen Ideenpha- se befinden. Ein fertiges Konzept liegt noch nicht vor. So schafft der Bauhof zeitge- mäße Arbeitsbedingungen und Raum für neue Entwicklungen im Ort. Wie Moosbach und Weng das Projekt verwirklicht haben und was es im Alltag ermöglicht, lesen Sie auf der kommenden Seite.
Getragen wird dieses Vertrauen von der guten Kommunikation zwischen Jugendlichen, Eltern und Gemeinde. Zur Entlastung pflegender An- gehöriger plant Weng mit St. Peter am Hart, Mining und Burgkirchen eine Tagesbetreuung für Senio- ren. Nach Prüfung verschiedener Lösungen fiel die Standortwahl auf St. Peter am Hart.
Eine neue Brücke
Seit Juli 2026 verbindet die neue Brücke über den Lochbach in Bauerding wieder vertraute Wege und öffnet eine schöne Wander- route. Die nicht mehr sanierungswür- dige Vorgängerbrücke wurde ab- getragen und für rund 600.000 Euro vollständig ersetzt. Den Neu- bau errichtete laut Bürgermeister Wiesner die Baufirma Hütter & Wagner aus Altheim. Auch im Ortszentrum wurde das Umfeld aufgewertet: Bereits im Frühjahr ließ die Gemeinde den Parkplatz bei der Kirche neu gestalten.
Raum für Familien und Eigenverantwortung
Gemeinsam weiterbauen, im Ort Neues ermöglichen
Im noch beinahe neuen Kinder- garten könne Weng für alle Kinder berufstätiger Eltern bei Bedarf einen Betreuungsplatz anbieten, berichtet Wiesner. Die ruhige- re Wohnraumnachfrage gibt der Gemeinde Zeit, Infrastruktur und Ortsentwicklung aufeinander ab- zustimmen. Gut angenommen wird auch das Jugendzentrum. Hier gestal- ten Jugendliche ihre Freizeit ei- genverantwortlich: Sie kaufen ein, putzen und betreuen die Räume.
Der gemeinsame Bauhof von Moosbach und Weng verbindet für Wiesner wirtschaftliche Ver- nunft mit gelebter Solidarität: Gebäude und Maschinen werden gemeinsam genutzt, bei Arbeits- spitzen helfen die Teams einander. Beide Gemeinden bleiben eigen- ständig. Der Umzug eröffnet zugleich neue Möglichkeiten am bisheri- gen Wenger Standort. Als mögli- che Nachnutzung steht betreutes Wohnen mit vier bis fünf Wohnun-
Schutz und Sicherheit weiterdenken
Bei der B148-Umfahrung von Elling, Leithen und Mankham
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VISION - PLANUNG - FERTIGUNG
VORRICHTUNGSBAU, WERKZEUGBAU, PNEUMATISCHE- UND HYDRAULISCHE SPANNVORRICHTUNGEN, PRÜFVORRICHTUNGEN, SCHWEIßVORRICHTUNGEN FRANZ KASINGER
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BAUHOF MOOSBACH - WENG WERBUNG
Gemeinsam gebaut, im Alltag verbunden Der neue Bauhof Moosbach - Weng Zwei Gemeinden bündeln ihre Kräfte und bewahren ihre Eigenständigkeit. Vier Mitarbeiter finden im Neubau zeitgemäße Arbeitsbedingungen und Platz für eine moderne Ausstattung. Die Zusammenarbeit schafft damit eine verlässliche Grundlage für kommunale Aufgaben und künftige Anforderungen – getragen von wirtschaftlicher Vernunft und gelebter Solidarität.
Handlungsbedarf. Dort wird der frei werdende Platz zudem für die Weiterentwicklung der Feu- erwehr benötigt. Erste Grundsatzbeschlüsse zum Neubau wurden Ende 2020 gefasst. Ab 2021 entwickelten die Bürgermeister Josef Reise- der aus Moosbach und Gerhard Wiesner aus Weng die gemein- same Lösung weiter. Aus dem Bedarf zweier Ge- meinden wurde der Bauhofver- band Moosbach-Weng. Damit schufen sie den organisatori- schen Rahmen, um Ausstattung und Arbeitskraft künftig gemein- sam einzusetzen.
weiterhin für jede Gemeinde gesondert. Gemeinsam genutzt werden das Gebäude und die dafür geeigneten Maschinen; bei Arbeitsspitzen unterstützen sich die Teams. Nicht jedes Gerät lässt sich allerdings einsparen: Gerade im Winterdienst müssen beide Ge- meinden gleichzeitig einsatzbe- reit sein. Der Nutzen liegt deshalb in einer durchdachten Verbindung von gemeinsamer Ausstattung und örtlicher Zuständigkeit.
Zusammenarbeit mit überschaubaren Strukturen Für beide Bürgermeister war entscheidend, Kräfte zu bün- deln und gleichzeitig die Eigen- ständigkeit ihrer Gemeinden zu bewahren. Die Zusammenarbeit sollte bewusst auf zwei Partner beschränkt bleiben, damit Ab- stimmung und Organisation ein- fach bleiben. Die vier Mitarbeiter sind beim Gemeindeverband angestellt. Die Wochenplanung erfolgt
Ein Bauhof steht selten im Mit- telpunkt des Gemeindelebens. Seine Arbeit ist dennoch täglich spürbar: wenn Straßen geräumt, öffentliche Flächen gepflegt und notwendige Reparaturen erledigt werden. Damit das verlässlich gelingt, braucht es ausreichend Platz, passende Geräte und funk- tionierende Abläufe. Genau hier waren Moosbach und Weng an ihre Grenzen gestoßen. Beide bisherigen Standor- te entsprachen nicht mehr den Anforderungen. In Weng war der Bauhof zu klein und baulich in schlechtem Zustand, auch in Moosbach bestand dringender
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