DRK-Kreisverband Mannheim e.V.
Geschäftsbericht 2025 ZUHAUSE MIT DEM DRK
Geschäftsbericht 2025
DRK-Kreisverband Mannheim e. V.
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Geschäftsbericht 2025
Das Rote Kreuz in Mannheim, Schwetzingen, Weinheim und Umgebung
VORWORT
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KINDER & JUGEND
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DAS DRK VOR ORT
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DIGITALISIERUNG UND IT
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LEBEN RETTEN
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WIR ALS ARBEITGEBER
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TEILHABE
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WIR UND DIE ANDEREN
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BILDUNG
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ÜBER UNSERE GRENZEN HINWEG
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SERVICE FÜR MENSCHEN ZU HAUSE
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100 VORSTAND UND PRÄSIDIUM
Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Fördermitglieder,
Vorwort
liebe Mitarbeitende in Ehren- und Hauptamt, sehr geehrte interessierte Leserinnen und Leser, liebe DRK-Familie,
was bedeutet für Sie Zuhause? Für die einen ist es ein vertrauter Ort, an dem sie seit vielen Jahren le- ben. Für andere ist es ein sicherer Zufluchtsort auf Zeit, ein Platz zum Ankommen, Durchatmen und Kraftschöpfen. Mit unserem Jahresthema „Zuhause mit dem DRK“ haben wir 2025 genau diesen Gedan- ken in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt. Als DRK-Kreisverband Mannheim begleiten wir Men- schen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Da- bei verstehen wir Zuhause als ein Gefühl von Sicherheit, Zugehörigkeit und menschlicher Nähe. Jeden Tag setzen wir uns dafür ein, dass Menschen in schwierigen Lebens- lagen Unterstützung erhalten und Perspektiven entwi- ckeln können. Sei es im Betreuten Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf, in Unterkünften für Geflüchte- te, in Angeboten für von Gewalt betroffene Menschen, in Hilfen für wohnungslose Personen sowie in unseren Projekten im Quartier. Überall dort schaffen wir Räume, in denen Menschen Schutz finden, Gemeinschaft erleben und neue Zuversicht gewinnen können. „Zuhause mit dem DRK“ heißt auch, dass wir Menschen verbinden, Einsamkeit entgegenwirken und dazu beitra- gen, dass jede und jeder die Möglichkeit erhält, am ge- sellschaftlichen Leben teilzuhaben. Möglich wird all dies durch das außergewöhnliche En- gagement unserer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Ob in den Bereitschaften, im Jugendrot- kreuz, in der Sozialarbeit oder in unseren vielfältigen Ein- richtungen: Sie leisten Tag für Tag wertvolle Arbeit und schenken Menschen in herausfordernden Situationen Halt, Unterstützung und Menschlichkeit. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Gleichzeitig greift unser Jahresthema wichtige gesell- schaftliche Entwicklungen auf. Der demografische Wan- del erhöht den Bedarf an unterstützenden Wohn- und Pflegeangeboten. Kriege, Flucht und Migration erfordern sichere Unterkünfte und nachhaltige Integrationspers- pektiven. Gesellschaftliche Herausforderungen wie Ein-
Es sind diese besonderen Momente, in denen man
innehält.
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Geschäftsbericht 2025
samkeit, fehlende Teilhabechancen und Armut verlangen nach starken sozialen Netzwerken und verlässlichen Hilfsan- geboten. Als DRK stellen wir uns diesen Aufgaben mit Verantwortung, Erfahrung und Überzeugung. Im vorliegenden Geschäftsbericht ge- ben wir Einblicke in unsere Arbeit, unse- re Projekte und die Menschen, die den DRK-Kreisverband Mannheim prägen. Gemeinsam gestalten wir Orte der Si- cherheit, der Hoffnung und des Miteinan- ders. Gemeinsam schaffen wir Zuhause.
In allen Texten unseres Geschäftsberichtes ist bei alleiniger grammatikalischer Verwendung der männlichen Form jeweils auch die weibliche mit gleicher inhaltlicher Gewichtung gemeint.
Tobias Locher (re.) Präsident Christiane Hammoudi (li.) Kreisgeschäftsführerin
Mit herzlichem Dank
Tobias Locher Präsident
Christiane Hammoudi Geschäftsführerin
Blick nach vorne – Zwei Abschiede stehen an
Nach 30 Jahren Verbundenheit im Hauptamt mit unserem Verband, davon 12 Jahre in der Geschäftsführung, verabschiedet sich 2026 unsere Geschäftsführerin Christiane Hammoudi in die Passivphase der Altersteilzeit. Gleichzeitig endet 2026 auch die Amtszeit unseres Präsidenten, Tobias Locher, der den Verband in den vergangenen Jahren an verantwortlicher Stelle mitgeprägt hat – vier Jahre an der Spitze und zuvor vier Jahre als Vizepräsident. Was bleibt, ist mehr als ein Rückblick auf Jahre und Aufgaben. Es sind die Begegnungen, die Zusammenarbeit, das gemeinsame Engagement für Menschen. Unser Verband lebt von all denjenigen, die sich mit Herz, Verstand und Überzeugung einbringen – im Hauptamt wie im Ehrenamt, als Unterstützende, Fördernde, Partner oder Freunde. Ein Abschied bedeutet immer auch, etwas weiterzugeben. Vertrauen in das, was gewachsen ist. Zuversicht in das, was kommt. Unser Verband ist getragen von Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und den Blick auf das richten, was wirklich zählt: den Menschen.
So blicken wir mit Dankbarkeit zurück – und mit Zuversicht nach vorn.
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Geschäftsbericht 2025
Das DRK vor Ort
Das Engagement des DRK wäre ohne die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden nicht möglich. Sie tragen durch ihre Arbeit dazu bei, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen ein Zuhause auf Zeit finden.
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Das Jahr 2025 war für die Bereitschaften des DRK- Kreisverbandes Mannheim e.V. erneut von großem Engagement, hoher Einsatzbereitschaft und einer ste- tigen Weiterentwicklung in Ausbildung, Ausstattung und Zusammenarbeit geprägt. Ob bei anspruchsvol- len Übungen, der Absicherung von Groß- und Sonder- veranstaltungen, im Sanitätswachdienst oder in der humanitären Arbeit vor Ort – unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben jederzeit Verantwortung über- nommen und die Werte des Roten Kreuzes mit Leben gefüllt. Danke an alle Einsatzkräfte, die ihre Zeit für Menschlichkeit, Solidarität und die Bereitschaft, Men- schen nach dem Maß ihrer Not zu helfen, einsetzen. Mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand – MANV 10“ wurden am 03. August gegen 19:30 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte zu einer groß angelegten gemeinschaft- lichen Einsatzübung alarmiert. Übungsort war die Maulbeerinsel im Mannheimer Stadtteil Feudenheim. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein äußerst dramatisches Bild: Dichter Rauch drang aus der Küche im Erdgeschoss des Gebäudes ins Freie. Mehrere Personen standen an den Fenstern des ers- ten Obergeschosses, machten panisch auf sich auf- merksam und signalisierten akute Gefahr. Vor der Eingangstür lag eine schwer verletzte Person, die mit letzter Kraft um Hilfe rief. Diese Lage erforderte ein so- fortiges, koordiniertes Vorgehen von Feuerwehr und Sanitätsdienst. Parallel zur Brandbekämpfung muss- te eine schnelle Sichtung, Versorgung und Betreuung der zahlreichen Verletzten erfolgen. Das gemeinsame Planungsteam von Feuerwehr und DRK hatte das Wir üben möglichst realistisch für den Notfall: ein Beispiel
Szenario bewusst anspruchsvoll gestaltet. Neben dem sich ausbreitenden Küchenbrand wurde ein an- grenzender Flüssiggastank in die Übung integriert, der eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellte. Die verletz- ten Personen waren auf mehrere Bereiche verteilt, was eine strukturierte Erkundung und klare Kommunikation notwendig machte. Besonders fordernd war ein kol- labierender Feuerwehrmann während des Einsatzes. Diese Situation verlangte von den Feuerwehrkräften nicht nur schnelles Handeln, sondern auch ein Um- denken vom Retter zum Patienten. Für den Sanitäts- dienst bedeutete dies eine plötzliche Erweiterung des Einsatzspektrums. Für das DRK stellten insbesondere folgende Aspekte eine große Herausforderung dar: • die rasch ansteigende Anzahl an Patienten, • vielfältige und realistisch dargestellte Verletzungs- muster, • die örtlichen Gegebenheiten mit begrenzten Zu- fahrts- und Aufstellflächen, • sowie die gleichzeitige Abarbeitung der Leistungs- module Transport, Einsatzleitung und Sanität. Trotz der komplexen Lage funktionierte die Zusam- menarbeit mit der Feuerwehr hervorragend. Klare Füh- rungsstrukturen, eingespielte Abläufe und eine gute Kommunikation sorgten dafür, dass alle Verletzten versorgt und die Einsatzlage erfolgreich abgearbeitet werden konnte. Nach Abschluss der Übung konnten die rund 40 eingesetzten Kräfte zufrieden Bilanz zie- hen. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Imbiss aus, bei dem die Übung reflektiert und Erfahrungen ausgetauscht wurden.
die Kreisbereitschaftsleitung v.l.: Joachim Vosloh, Uwe Karl, Jennifer Matthäus
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Beteiligt waren: • Freiwillige Feuerwehr Mannheim, Abteilung Wallstadt • DRK-Ortsverein Feudenheim • DRK-Ortsverein Seckenheim • DRK-Ortsverein Mannheim-Nord • Notfalldarstellung des DRK-Kreisverbandes Mannheim e.V.
Einblicke in die MANV40-Übung
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Veranstaltung in dieser Größe mit sich bringt, wur- den von den eingesetzten Kräften professionell um- gesetzt. Erstmalig durften wir 2025 den Sanitätswachdienst für den Mammutmarsch durchführen. Start und Ziel war das Schloss Mannheim, mitten im Herzen der Stadt. Von dort aus führte die Route entlang der wunderschö- nen Rheinpromenade durch den grünen Dossenwald. Gemeinsam betrieben die Bereitschaften Dossenheim, Schwetzingen, Friedrichsfeld und Mannheim-Nord entlang der Strecke verschiedene Sanitätsstellen. Bei sehr hohen Temperaturen kämpften sich die Teilneh- mer durch eine 42km oder 60km lange Strecke.
Zusammen sind wir stark: Übergreifende Sanitätsdienste
Bereits zu Jahresbeginn setzte der gemeinsame Fa- schingsumzug aller Hilfsorganisationen in Mannheim ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Zusammen- arbeit und Präsenz in der Öffentlichkeit. Die Veranstal - tung war nicht nur ein organisatorischer Erfolg, son- dern auch ein wichtiges Element der Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam sicherten wir auch 2025 wieder erfolg- reich den BASF-Firmencup am Hockenheimring sa- nitätsdienstlich ab. Die hohen Anforderungen an Planung und Einsatzbereitschaft, die eine sportliche
Beteiligte Hilfsorganisa- tionen zeigen Präsenz am Mannheimer Markt- platz (oben) Einsatzleitung am BASF-Firmencup (unten)
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Unsere Einsatzgruppen der Bereitschaften
Durch die Neustrukturierung der Einsatzformationen im DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. eta- blierten sich 2025 auch die Einsatzgruppen der Be- reitschaften (EGB) in den Ortsvereinen. Bei größeren Einsätzen, insbesondere Bränden, rückt die Einsatz- gruppe Bereitschaft aus. Aufgabe dieser Einsatzfor- mation ist die sanitätsdienstliche Betreuung von Ein- satzkräften und Betroffenen, sowie, falls erforderlich, eine betreuungsdienstliche Versorgung von betroffe - nen Personen. Der Einsatz der EGB dient insbesonde- re der Unterstützung der bereits tätigen Einsatz- und Rettungsdienstkräfte, ist aber unabhängig vom Ret- tungsdienst möglich.
Sanitätsstellen am Mammutmarsch
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Das Leistungsspektrum der Einsatzgruppen der Bereitschaften im Einsatz: 1 Erstversorgung von Notfallpatienten bis zum Ein- treffen des Rettungsdienstes 2 Versorgung von bis zu vier Patienten der Sich- tungskategorie 3 3 Sanitätsdienstliche Absicherung bei Einsätzen der Feuerwehr oder anderer BOS durch Bereit- stellung von mind. einem Sanitätstrupp. 4 Aufbau und Betrieb einer Anlaufstelle für bis zu 20 Betroffene (Betreuung, Registrierung) 5 Unterstützung bei kurzfristigen Unterbringungs- maßnahmen 6 Bereitstellung von einfacher Verpflegung für bis zu 50 Betroffene/Einsatzkräfte 7 Bedarfsgerechte Unterstützung bei sonstigen Einsatzlagen auf örtlicher Ebene im Rahmen der Leistungsfähigkeit (z. B. Ortskenntnis bei Such- einsätzen, Übernahme von Erkundungsaufträ- gen, unterstützende Einsatzmaßnahmen bei Ausfall der Infrastruktur)
Austausch der Zugführer
Zugführer übernehmen innerhalb der EGB eine zentrale Führungsfunktion. Im Rahmen eines Austauschs kamen 2025 die Zugführer zusammen, um sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen auseinanderzusetzen. Ein Schwerpunkt lag auf der Ausbildung in den Einsatz- einheiten und der Weiterentwicklung einheitlicher Aus- bildungsstandards. Zudem wurde die Nutzung und Wei- terentwicklung der Alarmierungssoftware thematisiert, um eine schnelle, zuverlässige und zielgerichtete Alar- mierung im Einsatzfall sicherzustellen. Ein weiterer wich- tiger Aspekt des Austauschs war die Zusammenarbeit mit dem Rotkreuzbeauftragten. Dabei wurden Schnitt- stellen, Kommunikationswege und Verantwortlichkeiten beleuchtet, um die Zusammenarbeit im Einsatz weiter zu optimieren. Ziel des Treffens war es insgesamt, die Einsatzeinheiten nachhaltig zu stärken, Führungskräfte besser zu vernetzen und die Einsatzfähigkeit sowie Effi - zienz im Bevölkerungsschutz weiter auszubauen.
STANDORTE DER EGBs: Brühl Hirschberg Heddesheim
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Aktivitäten einzelner Bereitschaften
2025: die Veterama erstreckte sich über vier Tage, wobei am Freitag und Samstag eine 24-stündige Be- setzung erforderlich war. Die Einsatzkräfte betrieben eine Sanitätsstation und waren mit mehreren Trupps auf dem weitläufigen Veranstaltungsgelände unter - wegs. Durch die Größe der Veranstaltung, der Vielzahl der Besucher und der langen Einsatzdauer, waren eine gute Einsatzplanung, ausreichende Personalreserven und eine funktionierende Logistik unerlässlich. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Trainings im Theresienkrankenhaus (TKH) arbeitet der DRK- Ortsverein Friedrichsfeld seit einiger Zeit eng mit der Notfalldarstellung des DRK-Kreisverbandes Mannheim e.V. zusammen. Zusätzlich nehmen an diesen Tagen auch Notfallsanitäter-Auszubildende teil, die insbeson- dere die strukturierte Schockraumübergabe üben. Im Jahr 2025 wurde das Training um ein Triagetraining er- weitert. Hierfür stellte der Ortsverein zusätzlich eigenes Personal als Mimen. Diese Erweiterung trug dazu bei, die Handlungssicherheit bei MANV-Lagen weiter zu verbessern. Was ist Triage ? Schnelle Einteilung vieler Patienten bei Massenanfällen (MANV) oder in der Notaufnahme, um Ressourcen ef- fizient einzusetzen.
DRK-OV Heddesheim Neben der Absolvierung zahlreicher Sanitätsdienste und dem Tag der offenen Tür, investierte der DRK-Orts - verein Heddesheim 2025 in zwei Ersatzstromerzeuger, um die Einsatzbereitschaft bei längeren Schadensla- gen, Stromausfällen oder bei der Versorgung größerer Einsatzstellen zu stärken: Ein Ersatzstromerzeuger mit einer Leistung von ca. 10 kW und einer mit ca. 36 kW.
Neue Ersatzstromerzeuger des DRK-OV Heddesheim
Die Bereitschaftsabende fanden auch 2025 wieder ge- meinsam mit den Ortsvereinen Hirschberg und Wein- heim statt. Diese überörtliche Zusammenarbeit fördert nicht nur die fachliche Ausbildung, sondern auch den persönlichen Austausch. Ein besonderer Übungs- abend fand bei der Werksfeuerwehr Freudenberg statt. Dort stand der Umgang mit Feuer und Feuerlöschern im Mittelpunkt. Solche praxisnahen Ausbildungen tra- gen wesentlich zur Handlungssicherheit der Einsatz- kräfte bei. DRK-OV Mannheim-Friedrichsfeld Ein fester Bestandteil der Arbeit des DRK-Ortsvereins Friedrichsfeld sind auch neben weiteren Diensten 2025 wieder die Sanitätsdienste beim SV Waldhof Mann- heim im Carl-Benz-Stadion gewesen. Die Absicherung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den DRK-Orts- vereinen Mannheim-Stadt, Plankstadt und Brühl. 2024 hat der DRK-Ortsverein Friedrichsfeld die sani- tätsdienstliche Absicherung der Großveranstaltung Ve- terama übernommen und betreute diese auch im Jahr
Sanitätsdienst beim SV Waldhof
OV Friedrichsfeld bei einer Übung
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Das DRK vor Ort
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DRK-OVs Mannheim-Rheinau und Mannheim-Neckarau Auch im Jahr 2025 haben die Bereit- schaften Neckarau und Rheinau zahl- reiche Veranstaltungen gemeinsam sanitätsdienstlich betreut und fanden Unterstützung durch die Ortsvereine Mannheim-Stadt und Mannheim-Feu- denheim. Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Zusammen- halt und die gute Zusammenarbeit un- serer Bereitschaften ist. Gemeinsam sind wir stark!
Die Ortsvereine Neckarau und Rheinau haben eine enge Zusammenarbeit
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
In Gefahrenlagen taktische Medizin anwenden Die Bereitschaftsmitglieder des DRK-Ortsvereins Mannheim-Nord widmeten sich 2025 einem ganz spe- ziellen Thema: Der TECC-Ausbildung.
Was ist TECC?
Tactical Emergency Casualty Care. Dabei handelt es sich um ein medizinisches Versor- gungskonzept für lebensbedrohlich Verletzte in beson- deren Einsatzlagen, insbesondere bei:
• Terroranschlägen
• Amoklagen
• bewaffneten Bedrohungslagen
• sonstigen hochdynamischen Gefahrenlagen
TECC verfolgt das Ziel, vermeidbare Todesfälle durch schnelle, strukturierte und lageangepasste medizini- sche Maßnahmen zu reduzieren – auch dann, wenn die Einsatzstelle noch nicht vollständig gesichert ist.
Inhalte: • Blutstillung (z. B. Tourniquet, Druckverband)
• Atemwegssicherung
• Behandlung von Brustkorbverletzungen
• Schockprävention
• Schnelle Evakuierung aus Gefahrenbereichen
• Enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei Kurz gesagt: TECC rettet Leben dort, wo klassische Notfallversorgung an ihre Grenzen stößt.
Mitglieder bei der TECC-Ausbildung
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
DRK-OV Hirschberg In Hirschberg fielen im Jahr 2025 knapp tausend Stun - den auf 50 Sanitätsdienste an. Die Einsätze der Sani- täter waren vielfältig, denn sie meldeten sich nicht nur freiwillig für Sanitätswachdienste, sondern betreuten auch zwei Blutspendetermine und präsentierten den DRK-Ortsverein Hirschberg auf öffentlichen Veranstal - tungen.
Ortsverein Hirschberg beim Sanitäsdienst (oben) Unterstützung des OV bei einer Blutspendeaktion
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Was ist der Kreisausschuss ? Im Kreisausschuss sind alle 23 Ortsvereinsvorsitzen- den und deren Stellvertretungen vertreten. 2025 haben sie sich zweimal getroffen, um Fragen, Probleme und Erfahrungen auszutauschen. Dabei wurden auch An- träge an das Präsidium gestellt. Die dritte Sitzung fand im Dezember gemeinsam mit dem Präsidium statt.
OV Weinheim und OV Mannheim-Nord bei Bülent Ceylan
Zu einem Neunmeterschießen für den guten Zweck hatte die Mannheimer Runde auf den Platz vor dem Palazzo eingeladen. Bei dieser besonderen Art des Turniers trafen 24 Gruppen aufeinander, u.a. eine mit Comedian Bülent Ceylan. Angefragt für einen Sani- tätswachdienst wurde das DRK-Ortsverein Mannheim- Nord. Doch Bülent Ceylan ist auch in Weinheim kein unbekannter: bei einem seiner Auftritte zu den Heimat- tagen wurden die Kollegen des DRK-Weinheim mit der Absicherung der Veranstaltung angefragt.
Ausgelernt ist nie! Wie wir unsere Sanitäter weiterbilden
Durch Qualifizierung 2025 konnte sich eine neue Ausbilderin erfolgreich für die Fachdienstausbildung Technik und Sicherheit so- wie für Selbst- und Stressmanagement qualifizieren und ein weiterer Ausbilder für die Sanitätsausbildung. Diese personelle Verstärkung stellt einen wichtigen Meilenstein dar, um das Ausbildungsangebot künftig weiter auszubauen, qualitativ zu sichern und noch besser auf die wachsenden Anforderungen zu reagie- ren. Erstmals wurde im Jahr 2025 zudem die Sani- tätsausbildung nach dem neuen Ausbildungskonzept durchgeführt. Die positiven Rückmeldungen der Teil- nehmenden bestätigen den eingeschlagenen Weg und zeigen, dass die Anpassung der Ausbildung an aktuel- le einsatztaktische und pädagogische Anforderungen richtig und notwendig ist.
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Was sind PEERS ? Die Mitglieder der PEERs-Gruppe sind speziell ge- schulte Einsatzkräfte, die Kollegen nach belastenden oder traumatischen Einsätzen psychosozial unterstüt- zen. Sie agieren auf Augenhöhe („Peer-to-Peer“) und bieten erste emotionale Stabilisierung, Gespräche so- wie Orientierung nach außergewöhnlichen Ereignissen. Die Gruppe stellte sich und ihr Angebot erstmals 2025 beim Stammtisch der Bereitschaftsleitungen vor. Im Rahmen ihrer Ausbildung durften die PEERS bei der Notfallseelsorge Mannheim hospitieren. Durch diese Hospitation erhielten sie wertvolle Einblicke in die Arbeit der Notfallseelsorge, insbesondere in den Umgang mit Betroffenen, Angehörigen und Einsatzkräften in einer akuten Ausnahmesituation. Die gewonnenen Erfahrun- gen tragen dazu bei, die Qualität der psychosozialen Unterstützung im Einsatz nachhaltig zu stärken. Die Mitglieder entwickeln sich stetig weiter und konnten bereits im Jahr 2025 mit der Ausbildung in der psycho- sozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) beginnen. Der Lehrgangsabschluss erfolgt 2026.
Durch Wettbewerbe: Gelerntes will getestet werden! Am 28. Juni nahmen drei Gruppen am Landeswettbe- werb der Bereitschaften in Wangen im Allgäu teil, bei dem sich insgesamt 12 Gruppen miteinander messen und ihre Kompetenz testen konnten. Der Wettbewerb stellte aber nicht nur einen Leistungsvergleich dar, sondern bot auch wertvolle Impulse für gemeinschaft- liches Wachstum der einzelnen Gruppen.
Unsere PEERS
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Blick hinter die Kulissen Ein schwerwiegender Vorfall ereignete sich am 03. März 2025 in Mannheim: An diesem Tag fuhr ein Mann mit seinem Auto absichtlich in eine Menschen- menge in der Innenstadt, im Bereich des Paradeplat- zes, der Planken und der Fußgängerzone Mannheims. Dabei verloren zwei Menschen ihr Leben und mehrere Personen wurden verletzt. Dieser Einsatz war für alle sehr herausfordernd und prägend, für die Einsatzkräfte ebenso wie für die Mitarbeiter der Integrierten Leitstel- len (ILS). Um die Abläufe bei den Leitstellen zu ver- stehen, durften wir einen Blick hinter die Kulisse der ILS Rhein-Neckar, mit Sitz in Ladenburg, werfen.
25 Jahre Küchenteam Das „Jubiläumsjahr“ stand ganz im Zeichen des Um- zuges innerhalb der Lagerstraße von unserem „alten“ Lager in einen Nebenraum des Lagers der „Tafel“. An vielen Samstagen und mehreren Abendeinsätzen wurde ein Großteil des Materials im neuen Lager ein- sortiert. Die traditionelle Verpflegung für das DRK- Youngster-Team auf der Heddesheimer Eisbahn durfte nicht fehlen. Ebenso konnte das Team die Verkösti- gung beim Ehrungsabend in Hockenheim und für die Einsatzkräfte der Fußball-EM in Stuttgart übernehmen. Überschattet wurde das Jubiläumsjahr durch den plötz- lichen Tod unseres treuen Mitglieds Klaus Müller. Mit ihm haben wir einen sehr wertvollen Menschen verloren.
Besuch in der ILS Rhein-Neckar
Das Küchenteam
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Ehrenamt mit über 60? – Bei uns geht das!
Im Gegensatz zu den Feuerwehren verfügt das DRK über keine Alterskameradschaften. Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Rudolf Large beantragte deshalb bereits im Vorjahr, einen Arbeitskreis zu gründen, dem alle Ak- tiven und ehemaligen Aktiven ab 60 angehören sol- len. Das Präsidium beschloss den AK RK MA 60+ ab 1. Januar 2025 einzurichten. Im März fand die erste Mitgliederversammlung statt. Die etwa 35 Teilnehmenden wählten aus ihrer Mitte ei- nen fünfköpfigen Vorstand, welcher danach durch das Präsidium bestätigt wurde. Diesem gehören Rudolf Large als Sprecher sowie Jürgen Böhm, Hansi Dilger, Bärbel Fietz und Susanne Matern an. In mehreren Vorstandssitzungen wurde das weitere Vorgehen beraten und die erste inhaltliche Veranstal- tung vorbereitet. Diese konnte im September in Zusam- menarbeit mit dem Polizeirevier Weinheim zum Thema „Sicher Leben im Alltag“ mit Ansätzen der „Prävention für Ältere und Junggebliebene“ durchgeführt werden. Für das laufende Jahr sind bereits mehrere Veranstal- tungen in Vorbereitung.
Unser besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Ein- satzkräften, die ihre Zeit, ihre Kraft und oft auch ihre Freizeit für andere Menschen einsetzten. Dieser Ein- satz ist keineswegs selbstverständlich. Viele Dienste wurden neben Beruf, Familie und privaten Verpflich - tungen geleistet – häufig auch unter Inkaufnahme per - sönlicher Einschränkungen. Dieses Engagement ver- dient höchste Anerkennung und Respekt.
Der AK 60+ (oben) Geehrte Teilnehmer des ehrenamtlichen Ehrungsabends (unten)
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Ehrung für die Teilnahme am Landesentscheid der Bereitschaften
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Das DRK vor Ort
Geschäftsbericht 2025
Fortschritt 2026/Zukunftsperspektiven
• Durchführung von Fördermitgliederkampagnen • Modernisierung der Fuhrpark-Rettungsmittel • Erneuerung der Medizingeräte • Personalakquise für geringfügig Beschäftigte im Rettungsdienst und Notärzte • Aufbau einer PSNV E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte) • Rettungshunde zur Staffel etablieren • Aufbau einer IuK-Gruppe (Information und Kommunikation, Betrieb Ein- satzleitwagen)
Rettungswache Parkring nach Umbau
Leben retten
Menschen helfen
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Leben retten
Geschäftsbericht 2025
Leben retten ist eine unserer Kernaufgaben und unse- re Einsatzkräfte sind speziell dafür ausgebildet: Ob im Rettungsdienst oder in der Integrierten Leitstelle, als Helfer-vor-Ort, im Katastrophenschutz, bei den Ret- tungshunden oder in der Blutspende – gemeinsam setzen wir uns täglich für das Wohl der Menschen in Mannheim und Umgebung ein.
– Standort Theresienkrankenhaus ein Notarzteinsatz- fahrzeug zur Verfügung. Zum Ende des Jahres 2025 erfuhren wir von der vor- gezogenen Schließung des Brüderklinikum Julia Lanz – Standort Theresienkrankenhaus zum Ende des Jah- res 2026, dies führt im nächsten Jahr zu einer not- wendigen Suche nach einem neuen Standort für unser Notarzteinsatzfahrzeug. Weiter erfolgte im Jahr 2025 die Auslieferung von wei- teren drei RTWs sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug im Rahmen der Ersatzbeschaffungen, das bestellte Fahrzeug der Vorhalteerweiterung für den Standort Lagerstraße soll zum Ende des Jahres 2026 ausge- liefert werden. Danach befinden sich alle Fahrzeuge auf dem neusten Stand der Technik und die nächsten Ersatzbeschaf- fungen stehen ab dem Jahr 2028 an. Personalsituation Aufgrund der hohen Ausbildungszahlen innerhalb un- seres Kreisverbandes zeichnet sich eine leichte Ver- besserung in der Personalsituation ab.
Leben retten durch den Rettungsdienst
Wir betreiben gemeinsam mit weiteren Anbietern die Notfallrettung und den Krankentransport in den bei- den Rettungsdienstbereichen Mannheim und Rhein- Neckar/Heidelberg. Insgesamt betreiben wir vier Ret - tungswachen und drei Notarztstandorte. Im Jahr 2025 haben wir an diesen Standorten insgesamt 21 unter- schiedliche Fahrzeuge eingesetzt.
Neues aus unseren Rettungswachen Neben den abgeschlossenen Baupro-
jekten konnten wir im Mai 2025 die letzten Umbau- arbeiten am Standort Parkring abschließen. Somit sind alle unsere Rettungswachen auf einem zeitgemäß modernen Stand. Im Jahr 2025 haben wir das Team der Rettungs- wachenleitung um je einen Stellvertreter als Ab- wesenheitsvertreter erweitert, um dem steigenden Verwaltungsaufwand auch während Urlaubs- und Krankheitsausfällen gerecht werden zu können. Einsatzfahrzeuge Zum 1. Januar 2025 wurde am Standort Mannheim Lagerstraße ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) in Betrieb genommen, mit dieser Vorhalteerweiterung wurde das im Jahr 2022 erstellte Strukturgutachten für den Rettungsdienstbereich Mannheim vollumfänglich umgesetzt. Somit stehen jetzt im Stadtgebiet Mann- heim am Standort Lagerstraße drei, am Standort Park- ring zwei RTWs und am Brüderklinikum Julia Lanz
Mehr erfahren:
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Leben retten
Geschäftsbericht 2025
Leben retten durch die Integrierte Leitstelle Mannheim
Die ILS in Zahlen 2025
90.500 NOTRUFE EINGEGANGEN IN ÜBER 47.000 FÄLLEN WURDEN
Wenn Bürger in Mannheim den Notruf 112 wählen, be- ginnt die Hilfe in der Integrierten Leitstelle (ILS) Mann- heim. Hier nehmen speziell ausgebildete Disponenten die Notrufe entgegen, erfassen die Situation und leiten – wenn erforderlich – bereits am Telefon lebensretten- de Sofortmaßnahmen an. Gleichzeitig alarmieren sie die erforderlichen Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr und koordinieren deren Einsatz im Stadtgebiet. Die Mitarbeitenden der Leitstelle sorgen damit rund um die Uhr dafür, dass Hilfe schnell und zielgerichtet organisiert werden kann.
RETTUNGSDIENST ODER FEUERWEHR ALAR- MIERT. AN RUND 97 % DER EINSÄTZE WAR DER RETTUNGSDIENST BETEILIGT, IN 10% WAR DIE FEUERWEHR BETEILIGT – HÄUFIG GE- MEINSAM MIT DEM RETTUNGSDIENST. ÜBER 9.500 TELEFONISCHE BERATUNGEN, BEI DENEN KEIN EINSATZFAHRZEUG ERFORDERLICH WAR
20.000
30.000
Notarzteinsatzfahrzeug 01.01.2015 Notarzteinsatzfahrzeug 31.12.2025
Notarzteinsatzfahrzeug 01.01.2015 Notarzteinsatzfahrzeug 31.12.2025
18.000
25.000
16.000
14.000
20.000
12.000
10.000
15.000
8.000
10.000
6.000
4.000
5.000
2.000
0
0
VB Mannheim Nord VB Mannheim Mitte
VB Mannheim Süd
VB Weinheim VB Hirschberg VB Talhaus VB Ketsch VB Eberbach VB Bammental VB Heidelberg VB Sinsheim VB Wiesloch/Walldorf 13.140 0 8.760 0 8.760 4.380 17.520 8.760 13.140 8.760 4.380 8.760 4.380 8.760 4.380 26.280 8.760 17.520
4.380 8.760
8.760 17.520
4.380 8.760
Vergleich der Vorhaltestunden für Notfalleinsatzfahrzeuge zwischen 2015 und 2025 in den beiden Rettungsdienstbereichen Mann- heim und Rhein-Neckar/Heidelberg
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Leben retten
Geschäftsbericht 2025
mit Partnerorganisationen aus dem Rettungsdienst, der Luftrettung und dem Klinikbereich statt. Die enge Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Feuer- wehr, Krankenhäusern und benachbarten Leitstellen bildet eine wichtige Grundlage für eine effektive Ein - satzbewältigung und eine reibungslose Koordination der Hilfeleistungen.
Qualifikation und Zusammenarbeit Die Arbeit in einer Leitstelle erfordert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Entscheidungsfähigkeit und Teamarbeit. Daher legt die ILS Mannheim großen Wert auf eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung ihrer Mit- arbeitenden. Neben internen Schulungen finden regel - mäßig fachliche Fortbildungen sowie Hospitationen
50.000
90.000
Rettungswagen 01.01.2015 Rettungswagen 31.12.2025
Rettungswagen 01.01.2015 Rettungswagen 31.12.2025
45.000
80.000
40.000
70.000
35.000
60.000
30.000
50.000
25.000
40.000
20.000
30.000
15.000
20.000
10.000
10.000
5.000
0
0
VB Mannheim Nord VB Mannheim Mitte
VB Mannheim Süd
VB Weinheim VB Hirschberg VB Talhaus VB Ketsch VB Eberbach VB Bammental VB Heidelberg VB Sinsheim VB Wiesloch/Walldorf 17.520 0 17.520 0 8.760 8.760 39.420 13.140 21.900 17.520 13.140 21.900 17.500 8.760 26.280 77.460 21.900 30.660
19.980 37.250
31.784 44.018
16.350 27.225
Vergleich der Vorhaltestunden für Rettungswägen zwischen 2015 und 2025 in den beiden Rettungsdienstbereichen Mannheim und Rhein-Neckar/Heidelberg
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Leben retten
Geschäftsbericht 2025
Innovation und Weiterentwicklung Neben der operativen Leitstellenarbeit beteiligt sich die ILS Mannheim auch an Projekten zur Weiterent- wicklung der Notfallversorgung. Dazu gehört unter anderem die Mitwirkung bei der Vorbereitung der Mo- bilen Stroke Unit, einem spezialisierten Rettungsfahr- zeug zur schnelleren Diagnose und Behandlung von Schlaganfällen bereits am Einsatzort. Darüber hinaus beteiligt sich die Leitstelle an Forschungs- und Ent- wicklungsprojekten zur Verbesserung der Steuerung von Hilfeersuchen innerhalb der Notfallversorgung. Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Vor- bereitung der Einführung landeseinheitlicher Einsatz- stichwörter und Einsatzkategorien im Rettungsdienst Baden-Württemberg. Die Umstellung wurde in der Leitstelle Mannheim im Jahr 2025 intensiv vorbereitet und zum Jahreswechsel 2025/2026 umgesetzt. Neben der täglichen Einsatzbearbeitung standen im Jahr 2025 auch wichtige organisatorische und technische Weiterentwicklungen im Fokus. Insbesondere wurden die Vorbereitungen für den Wechsel des Einsatzleitsystems sowie des Kommunikationssystems weiter vorangetrie- ben. Beide Systeme bilden die technische Grundlage für die Notrufbearbeitung und Einsatzdisposition und sind damit zentrale Werkzeuge für die Arbeit der Leitstelle. Die Vorbereitung dieser Systemumstellungen erfolgt in enger Abstimmung mit den beteiligten Organisationen und Partnern. Ziel ist es, auch künftig eine leistungsfä- hige technische Infrastruktur für die Notrufbearbeitung
HvO-Einsatzwagen
Leben retten durch die Rettungshunde
Die Rettungshunde sind im Einsatz, wenn eine Per- son vermisst wird. 2025 lag der Schwerpunkt der Rettungshunde weiterhin auf einer qualifizierten Aus - bildung, der Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sowie der Stärkung von Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Mensch- Hund-Teams bildete die Grundlage der Arbeit. Hierfür fanden regelmäßig zwei Trainingseinheiten pro Woche statt. Ergänzend nahmen Mitglieder an landesweiten DRK-Trainings teil, um den fachlichen Austausch zu fördern und aktuelles Know-how in die eigene Ausbil- dung zu integrieren. Zur fachlichen Weiterentwicklung wurden zudem externe Online-Fortbildungen in Form von Webinaren genutzt. Ausbilder sowie Prüfer nah- men an entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen teil, um die Ausbildungsqualität langfristig sicherzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Teilnahme an Rettungshunde-Prüfungen zur Erlangung und Erhal- tung der Team-Einsatzfähigkeit.
und Einsatzkoordination sicherzustellen. Leben retten durch unsere Helfer-vor-Ort (HvO)
Was ist HvO eigentlich? Damit sind ehrenamtliche Ein- satzkräfte gemeint, die bei medizinischen Notfällen noch vor dem Rettungsdienst alarmiert werden. Ziel ist es, die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungswagen oder Notarzt zu überbrücken und sofort lebensretten- de Maßnahmen einzuleiten (z. B. Erste Hilfe, Reanima- tion, Betreuung von Patienten).
EINSÄTZE HIRSCHBERG: BEI 98 EINSÄTZEN KAMEN DABEI MEHR ALS 3000 STUNDEN ZUSAMMEN.
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Leben retten
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Darüber hinaus wurden gemeinsame Trainings mit anderen Hilfsorganisationen wie DLRG (Deutsche Le- bensrettungsgesellschaft), THW (Technisches Hilfs- werk) und BRH (Bundesverband Rettungshunde) durchgeführt. Diese dienten sowohl dem gegenseiti- gen Kennenlernen als auch dem Austausch von Er- fahrungen im Hinblick auf mögliche gemeinsame Ein- sätze. In den wohlverdienten Ruhestand konnten wir unseren Hund Morty verabschieden. Viele Jahre lang hat er zu- verlässig Dienste in der Staffel geleistet. Zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der tech- nischen und persönlichen Ausstattung wurde in den Quadraten der Mannheimer Innenstadt Q6 und Q7 eine Spendensammlung durchgeführt. Die eingewor- benen Mittel leisten einen wichtigen Beitrag zur nach- haltigen Ausstattung der Rettungshunde und zur Auf- rechterhaltung des Ausbildungsbetriebs. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit lag der Fokus auf der Gewinnung neuer Trainingsgebiete sowie auf der Steigerung der Sichtbarkeit der Rettungshundearbeit in der Öffentlichkeit. Die Rettungshundestaffel präsen - tierte sich unter anderem auf dem Maimarkt sowie im Rahmen eines Vortrags über die Rettungshundearbeit auf Einladung der Freien Baptistengemeinde Mann- heim. Am 9. September erfolgte zudem ein Besuch von Dr. Boris Weirauch und dem SPD-Generalsekretär
Sascha Binder bei den Rettungshunden. Weitere Maß- nahmen zur Nachwuchsgewinnung und Information der Öffentlichkeit umfassten einen Infoabend für Inter - essierte sowie eine Vorführung bei der Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Brühl. Diese Veranstaltun- gen trugen maßgeblich dazu bei, das Verständnis für die Arbeit der Rettungshunde zu vertiefen und neue Unterstützer zu gewinnen.
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Die Rettungshunde in Zahlen:
TRAININGS: 1.530 STUNDEN PRÜFUNGEN: 3 DURCHGEFÜHRTE VERANSTALTUNGEN: 6
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Leben retten durch den Katastro- phen- und Bevölkerungsschutz Das Jahr 2025 war erneut geprägt von einer Vielzahl anspruchsvoller Einsätze für unsere Einsatzeinheiten: Ob die Amokfahrt in Mannheim, zahlreiche Großbrän- de in der Stadt Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis oder Alarmierungen im Rahmen von Betreuungsein- sätzen – die ehrenamtlichen Helfer wurden in beson- derem Maße gefordert. Ein Großteil dieser Einsätze erfolgt ungeplant und erfor- dert ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität und persönlichem Engagement. Die Bereitschaft, jederzeit an- deren Menschen in Not zu helfen, ist dabei keine Selbst- verständlichkeit und verdient höchste Anerkennung. Doch nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Um auch künftig professionell und effektiv helfen zu können, in - vestieren unsere Einsatzkräfte viel Zeit in die Vor- und Nachbereitung. Regelmäßige Aus- und Fortbildungen sowie gemeinsame Übungen mit anderen Hilfsorgani- sationen sind ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Sie stellen sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert. Gerade in der heutigen Zeit rückt die Arbeit des Katas- trophenschutzes zunehmend in den Fokus der Öffent - lichkeit. Umso beruhigender ist es, dass es engagier- te Menschen gibt, die bereit sind, ehrenamtlich tätig zu werden und die vielfältigen Aufgaben im Bevölke- rungsschutz zu übernehmen. Das DRK stellt über 95 Prozent des „weißen Katastrophenschutzes“ mit über 6.000 Helfern in Baden-Württemberg. Deswegen hat der DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. 2025 an die Landesregierung in Baden-Württemberg klare Empfehlungen für die Änderungen des neuen Katastrophenschutzgesetzes eingereicht, welche un- ser Kreisverband vollumfänglich unterstützt hat. Das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer bil- det das Fundament unserer Einsatzfähigkeit – auch im Jahr 2025 und darüber hinaus.
Besuch von Dr. Boris Weirauch und dem SPD-Generalsekre- tär Sascha Binder bei unseren Rettungshunden Mehr erfahren zu den Rettungshunden:
Mehr erfahren zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz:
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Das DRK vor Ort
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Das DRK vor Ort
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Zukunftsperspektiven im Rettungsdienst
• Perspektivisch kündigt sich eine (Teil-) Akademisierung des Berufsbildes Notfallsanitäter*in an. Wir bereiten uns in den Personalbereichen Aus- bildung und Bestandspersonal darauf vor. • Die erstmalige landesweite Begutachtung des Rettungswesens in Ba- den-Württemberg ist angelaufen. Wir müssen uns auf Veränderungen in der Rettungsdienstplanung sowie auf die stattgehabten Veränderungen in der Kliniklandschaft einstellen. • Aus Hilfsfristen wurden durch die Gesetzesreform Planungsfristen für festgelegte Krankheitsbilder. Wir arbeiten mit diesem Paradigmenwech- sel. • Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden an die Organisation wer- den neu gedacht und müssen gestaltet werden. • Wir stärken die Verzahnung zwischen Ehren- und Hauptamt, vor allem in Hinblick auf das Ausfallmanagement. • Der Rettungsdienst beteiligt sich aktiv an Innovations- und Zukunfts- projekten wie die KI-gestützte Dienstplanung und der Mobile Stroke Unit (MSU).
Teilhabe Das Zuhause beim DRK ist ein Ort, an dem Menschen nicht nur Hilfe erfahren, sondern auch ein soziales Miteinander erleben und soziale Nähe spüren können.
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Teilhabe
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Zielsetzung Das Hauptziel unserer sozialpädagogischen Arbeit ist, Frauen zu stärken und sie als Betroffene zu Beteilig - ten zu machen und somit Teilhabe und Teilgabe zu er- möglichen. Im Sinne des Empowerments möchten wir Ressourcen fördern und Frauen dabei unterstützen, persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und zu stärken, eigene Rechte und Handlungsmöglichkeiten zu kennen sowie Strategien zu generieren sich selbst zu helfen und zu behaupten. Ziele auf gesellschaftlicher Ebene sind die Implemen- tierung der Thematik in einen andauernden gesell- schaftlichen Diskurs und Schaffung eines Sozialklimas geprägt von Zivilcourage, Wertschätzung von Diversi- tät und der klaren Ablehnung von Gewalt. Dies wollen wir auch auf regionaler Ebene durch Vernetzung und Transparenz hinsichtlich der Verfahrens- und Hilfesys- teme und Verfügbarkeit von Ansprechpersonen bewir- ken. Durch Schutzwohnungen Im Jahr 2025 und auch aktuell betreiben wir drei an- onyme Schutzwohnungen im Rhein-Neckar-Kreis. Die Bewohnerinnen und ihre Kinder erhalten eine engma- schige ambulante Betreuung, die mindestens ein wö- chentliches Einzelberatungsgespräch umfasst. Zwei der Schutzwohnungen waren 2025 in Form ei- ner Wohngemeinschaft organisiert; hier fördern wö- chentliche Hausversammlungen und bedarfsgerech- te Gruppenangebote das soziale Miteinander. Die Mitarbeiterinnen stehen während der Bürozeiten als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, während ein Hausnotruf die Sicherheit in Notfällen rund um die Uhr gewährleistet. Mit Unterstützung der alwine-STIFTUNG – „IN WÜR- DE ALTERN“ ist es uns auch im Jahr 2025 möglich gewesen, ein Schutzangebot für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffene Personen ab 60 Jah - ren bereitzustellen. Das Angebot richtete sich ge- zielt an Menschen, die aufgrund von altersbeding- ten Einschränkungen keinen Zugang zu weiteren Schutzmöglichkeiten haben und auf eine barrierefreie Wohnmöglichkeit angewiesen sind. Eine weitgehend selbstständige Lebensführung ist Voraussetzung.
Unterstützung für Betroffene von häuslicher & sexualisierter Gewalt Selbstverständis unserer sozialpädagogischen Arbeit im Bereich häuslicher und sexualisierter Gewalt und Hilfen für Betroffene Unsere Arbeit basiert darauf, dass wir jeder Frau/je - dem Kind, uneingeschränkt Wertschätzung entgegen- bringen, sie respektieren und schätzen in ihrer Indivi- dualität und ihrem kulturellen Hintergrund. Wir achten auf eine weltanschauliche Neutralität und arbeiten kul- tursensibel.
Wir sind davon über- zeugt, dass jeder Mensch Ressourcen in sich trägt, die ihm helfen, die Situation zu bewältigen. Es gilt, diese Ressourcen mit unseren Klientinnen zu entdecken und sie zu fördern.
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Teilhabe
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Phasen unserer Arbeit • Einzug Schutzwohnung, Eingewöhnung und Orien- tierung • Stabilisierung • Verselbstständigung • Nachsorge
Unsere Beratungsangebote
Psychosoziale Betreuung • Psychoedukation (Trauma, Beziehungen) • Empowerment (Hilfe zur Selbsthilfe, • Selbstbestimmung) • Selbstfürsorge • Somatische Übungen zur Regulation des Nerven- systems • Soziale Teilhabe • Konfliktbewältigung und gewaltfreie Kommunikation
Vermittlung, z.B. • Med. Anbindung • Psych. Anbindung • Rechtsberatung
Unterstützung, z.B. • Antragstellungen bei Behörden • Wohnungssuche
Einblicke in unsere Schutzwohnungen
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Teilhabe
Geschäftsbericht 2025
AUFGENOMMENE PERSONEN IN 2025
15
ANZAHL BEGLEITETER FRAUEN IN HOCKENHEIM
FRAUEN KINDER
57 59
8
170
IN WEINHEIM
BELEGUNGSANFRAGEN
BERATUNGSFORMEN (HOCKENHEIM + WEINHEIM) ANZAHL BERATUNGSFORMEN PERSÖNLICH IN PRÄSENZ 93 TELEFONISCH 232 E-MAIL 243 VIDEOKONFERENZ, SMS 143
PSYCHOSOZIALE BERATUNGEN IN 2025 BERATUNGSFORM ANZAHL
275 185 207
EINZELTERMINE (PRÄSENZ)
TELEFON/ONLINE
SMS/E-MAIL
19 11
HAUSVERSAMMLUNG
NACHSORGE
Durch Frauenberatungsstellen Unsere Beratungsstellen richten sich an Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von häuslicher und/ oder sexualisierter Gewalt betroffen sind. Wir bieten ihnen Unterstützung in zahlreichen Gemeinden des Rhein- Neckar-Kreises – von Weinheim und Schriesheim bis Hockenheim und Schwetzingen. Für ein persönliches Beratungsgespräch konnten Termine in den Beratungs- stellen Weinheim oder Hockenheim vereinbart wer- den. Darüber hinaus wurden telefonische und digitale Sprech- und Beratungszeiten angeboten. Die Mitarbei- terinnen der Beratungsstellen unterstützten und beglei- ten den Weg in ein gewaltfreies, eigenständiges Leben. Psychosoziale Beratung (telefonisch, vor Ort, Videokonferenz): • Information über Rechte und Hilfen nach häuslicher und sexualisierter Gewalt • Informationen über mögliche Schutzmaßnahmen (z.B. Frauenhaus, Schutzwohnung) • Unterstützung sowie Kommunikation mit relevanten Institutionen wie Jobcenter oder Jugendamt • Beratung des sozialen Umfeldes der Betroffenen • Beratung zu digitaler Gewalt • Weitervermittlung zu anderen Unterstützungsange- boten • Präventionsarbeit in Form von Vorträgen, Kursen oder anderen Aktionen
Was ist der SMS-Verteiler „Psychische Gesundheit“? Im Rahmen des SMS-Verteilers erhalten die Teilnehmerinnen drei Mal wöchentlich eine SMS rund um das Themenspektrum psychische Ge- sundheit. Um die Zugänglichkeit zu erhöhen, werden für die SMS einfache Sprache, ver- ständnisunterstützende Emojis sowie das Teilen von Bildern und Videos genutzt. Inhaltlich rei- chen die SMS von Psychoedukation bis zu ein- fach anwendbaren Übungen der Selbstfürsorge im Alltag. Auch werden weitere Ressourcen wie z.B. Informationen und Anlaufstellen zum The- ma häusliche Gewalt geteilt. Durch den SMS- Verteiler kennen die Teilnehmerinnen eine An- sprechperson, an die sie sich bei individuellen Anliegen und Bedarfen wenden können und die sie beraten und ggfs. weitervermitteln kann. DER SMS-VERTEILER ERREICHTE 2025 113 FRAUEN.
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Teilhabe
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Durch Frauenprojeke 2025 fanden an 15 Terminen Gruppenangebote für ge- waltbetroffene Frauen statt. Um einen niedrigschwelli - gen Zugang zu gewährleisten, wurden die Gruppenan- gebote innerhalb der Schutzwohnungen angeboten. Dabei gab es folgende Themenschwerpunkte: • Sicherheit und Selbstbehauptung • Ganzheitliche Gesundheit • Somatische Übungen zur Regulation des Nerven- systems • Yoga • Achtsamkeit • Selbstfürsorge (inklusive Selbstfürsorge für Mütter) • Ressourcen • WOOP-Methode • Konfliktbewältigung • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg • Psychoedukation, z.B. Nervensystem und Trauma
Mir freundlicher Unterstützung von:
Durch Kooperationen und Netzwerkarbeit
Um eine optimale Unterstützung unserer Zielgruppen zu gewährleisten, pflegten wir eine enge Vernetzung mit allen relevanten Institutionen und Behörden. Re- gelmäßige Austausch und persönliche Kooperations- gespräche fanden sowohl auf lokaler Ebene als auch bundesweit statt. Zu unseren Netzwerkpartnern gehö- ren unter anderem weitere Fach- und Beratungsstellen für häuslich uns sexualisierte Gewalt, Jobcenter, So- zialämter, Polizei, weitere soziale Einrichtungen sowie verschiedene Behördenzweige und viele mehr. Zudem konnten wir von einer intensiven fachübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Berei- che des DRK profitieren. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Kooperations- und Netzwerkpartnern für die stets gute Zusammenarbeit bedanken.
weitere Infos zum Thema Frauen und Familie:
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