Mein Haus & Grund - das Magazin für Grundeigentümer Es bietet privaten Grundeigentümer einen vielfältigen, interessanten und abwechslungsreichen Themenmix aus Reportagen, Interviews und Expertentipps rund um die Immobilie.
Mein
Eigentum. Schutz. Gemeinschaft. Schleswig-Holstein
Leben am Wasser
KINDHEITSGLÜCK & FREIHEIT IN HOHWACHT Von Frankfurt an die Ostsee
LEBENSWERK AN DER KOSSAU Eine Zeitreise in die Vergangenheit
RÜCKKEHR ANS MEER NACH ECKERNFÖRDE Wohnen in der Fischräucherei
EDITORIAL
HANS-HENNING KUJATH VERBANDSDIREKTOR
ALEXANDER BLAŽEK VORSITZENDER
nicht nur geographisch, sondern auch im Glücksatlas liegt Schleswig-Holstein ziemlich weit oben. Da ist der Gedanke nicht fernliegend, dass das mit der Lage zwischen Nord- und Ostsee zusammenhängt. Sozusa- gen leben, wo andere Urlaub machen. Was liegt da näher, als sich mit Menschen und ihren Immobilien zu beschäftigen, die tatsächlich unmittel- bar am Wasser oder sogar auf dem Wasser liegen? Spannend ist, dass Protagonisten aus den Reportagen in diesem Magazin gar nicht aus dem echten Norden kommen, sondern aus anderen Bundesländern herge- zogen sind, um Küstenbewohner zu werden. Der Reiz, am Wasser zu leben, motiviert offensichtlich, sein gewohntes Umfeld zu verlassen. Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Die Kernkompetenz von Haus & Grund ist die Bera- tung rund um die Immobilie. Ein Hausboot ist zwar keine Immobilie, aber auch hier tun sich Rechtsfra- gen auf, die wir für Sie beleuchtet haben.
Digitalisierung und Nachhaltigkeit für Ihre Immobilien.
Jedenfalls wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
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Editorial 3
Inhalt
NEUE IDEEN
FAKT
20 Bezahlbarer Wohnraum auf dem Wasser Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der HAW Kiel
07 Die Zahl der Ausgabe
und was sich dahinter verbirgt
RATGEBER
31 Versicherungstipp Photovoltaik- & Mini-PV-Anlage
FREIZEIT
Titelthema
40 Rechtstipp
42 Lebendig. Menschlich. Einzigartig. Bewusst. Die Bretterbude in Büsum
LEBEN AM WASSER
Ein Hausboot ist ein Haus oder doch ein Boot?
08 Kindheitsglück & Freiheit in Hohwacht Von Frankfurt an die Ostsee
48 Genusstipp
Auf die Haltung kommt es an
14 Lebenswerk
an der Kossau Eine Zeitreise in die Vergangenheit
WAS NIE FEHLT
24 Rückkehr nach
03 Editorial
Eckerförde ans Meer Wohnen in der Fischräucherei
50 Impressum
34 Kraftort in der Baltic Bay
Die Ruhe auf dem Wasser
4 Inhalt
Inhalt 5
Titelthema
15.000 Die Zahl der Ausgabe
Menschen, die am Meer leben oder dort Urlaub machen, wissen es längst: Die Nähe zum Wasser tut gut, sowohl mental als auch körperlich. Eine 2023 veröffentlichte Studie der Universität Wien, in deren Rahmen 15.000 Menschen aus 14 europäischen Ländern und aus Austra- lien befragt wurden, hat das nun bestätigt. Unabhängig von ihrem Einkommen oder Wohlstand profitieren Menschen gesundheitlich von der Nähe zu Gewässern, insbesondere dem Meer. Hinsichtlich der Er- gebnisse fordern an der Studie beteiligte Wissenschaftler, dass dieser Aspekt seitens der einzelnen Länder bei ihrer maritimen Raumplanung berücksichtigt werden sollte.
Quelle: Communications Earth & Environment
Leben am Wasser
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08
Manchmal ist es nicht auszuhalten ohne die richtige Portion Meer. Birgit Thiele weiß ein Lied davon zu singen.
14
Die Entscheidung fiel spontan bei Albert Fimm, als er zum ersten Mal einen Blick auf die stark sanierungsbedürftige Niedermühle warf. Es folgten Jahrzehnte eines besonderen Engagements. Weder London noch New York konnten Claudia Maradof auf Dauer halten. Die Sehnsucht nach dem Ort ihrer Geburt und der Ostsee hat letztlich gesiegt.
24
EXKLUSIV für Haus & Grund- Mitglieder!
34
Das Glitzern des Wassers, die Ruhe auf dem Meer. Für Sandra Kühl gibt es nur einen Ort für die perfekte Auszeit.
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6 Titelthema
„ ...wenn ich im Garten bin, höre ich die Geräusche der Ostsee. Den Wellenschlag, im Sommer die Kinder, den Wind, der in den Buchen rauscht. Ich werfe fast jeden Tag einen Blick auf die Ostsee... “
Freiheit KINDHEITSGLÜCK in Hohwacht & VON FRANKFURT AN DIE OSTSEE
Manchmal verliebt man sich schon sehr früh im Leben. In Musik. Einen Menschen. Oder eine Land- schaft. So geschah es Birgit Thiele in ihrer Kindheit, als sie mit ihren Eltern Urlaub in Hohwacht machte.
Atmen konnte sie in Frankfurt nie wirklich, gesteht sie. Die Kessellage, die Wärme. „Es gibt zwar den Odenwald in der Nähe, aber irgendwie blieb mir da unten immer die Luft weg.“ Dennoch hat es viele Jahre gedauert, bis Birgit Thiele an der Ostseeküste wirklich sesshaft wurde. Die Annäherung gelang zunächst über Ferienimmobilien. »
„1954 war das“, erinnert sie sich. „Drei Wochen lang waren wir hier und es hat nur geregnet. Und trotzdem war es sehr schön.“ Seither liebt die gebürti- ge Frankfurterin das Meer und dabei ganz besonders die Ostsee vor Hoh- wacht. „Hier kann ich atmen“, fügt sie hinzu. „Und es gibt einem ein Gefühl von Freiheit, atmen zu können.“
8 Titelthema
Direct einen Experten persönlich erreicht, als ich eine Frage hatte.
Das „Haus Sturm“, das auch heute noch so nach seinem ehemaligen Besitzer heißt, stammt aus den 30er- Jahren. Die Zimmer waren klein, alles war eng. Doch das Grundstück, das sich bis an die Hohwachter Steilküste mit ihrem Buchenwald zieht, gefiel den Thieles sofort. Das Haus selbst gestalteten sie um. „Wir haben es vor allem entkernt und eine der Ferienwohnungen integriert“, schildert Birgit Thiele. „So haben wir auch genügend Platz für uns geschaffen.“ Zentraler Raum ist eine gemütliche Küche, deren Fenstertüren sich auf eine Terrasse mit Rosenbö- gen öffnen. Als erstes fallen hier die leuchtend gelben Küchenmöbel ins Auge, die den Raum auch ohne Sonne strahlen lassen. „Das ist eine ehemals sehr hochprei- sige italienische Küche“, sagt Birgit Thiele dazu. „Die ersten Teile dafür habe ich schon in den 90er-Jahren gekauft. Die Küche ist schon einige Male mit uns umgezogen.“ Aus Birgit Thiele spricht die Innenarchitektin und ihr Gespür für Einrichtung und Raumgestaltung zeigt sich nicht nur in der Küche. »
weitere vermietete. Dann fand Birgit Thiele jedoch „ihr“ Haus. „Das war 2004“, erzählt Volkmar Thiele. „Und 2005 ist meine Frau dann fest hier eingezogen.“ Dafür gab Birgit Thiele ihren Beruf als Innenarchitektin in Frankfurt auf und Volkmar Thieles Heimatflugha- fen nach seinen weltumspannenden Dienstreisen wurde nun Hamburg statt Frankfurt. „Es war schon eine Umstellung von unserer hessischen Wohnung mit 4,50 Meter Deckenhöhe in dieses kleine Häuschen“, gibt er zu. Doch bereut haben die beiden ihren Entschluss nie, auch wenn Volkmar Thiele zugibt, dass es ihn eigentlich eher in die Berge gezogen hätte als ans Meer. „Ich habe mir immer ein Haus oben am Berg vorgestellt in der Steier- mark“, gibt er lächelnd zu, „aber im Grunde ist das nichts, vor allem wenn man älter wird und nicht mehr so gut Fuß ist. Man ist dann doch immer aufs Auto angewiesen, hat vor Ort wenig Infrastruktur und außer der schönen Aussicht irgendwann nicht viel mehr.“ Und außerdem, so fügt er hinzu, bräche Frauenrecht Völkerrecht, und so habe auch er sich nach Hohwacht orientiert.
Ihr erstes Haus stand in Stöfs. „Dort gibt es meiner Meinung nach, den schönsten Blick in Schleswig- Holstein“, sagt sie dazu. „Bei gutem Wetter schaut man über den Großen Binnensee bis zur Ostsee.“ Von Darm- stadt aus, wo sie damals lebte, nutzte sie jede Gelegenheit, hier eine Auszeit zu nehmen. In Hohwacht selbst kaufte sie mit ihrem Mann Volkmar später erst ein Haus in der sogenannten „zweiten Reihe“, in dem das Ehepaar eine Ferienwohnung selbst nutzte und eine
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VOLKMAR THIELE HÄTTE ES EIGENTLICH EHER IN DIE BERGE GEZOGEN, ABER SEINER FRAU ZULIEBE ZOG ER NACH HOHWACHT AN DIE OSTSEE UND HAT ES NICHT BEREUT.
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10 Titelthema
Hier steht was 11
Familie Trede-Ratjen | Haus & Grund-Mitglieder seit 2021
OB AUF DER EIGENEN TERRASSE (OBEN) ODER IN TOM‘S HÜTTE (LINKS) DIREKT AM STRAND - DIE THIELES WISSEN, WO SICH LAUE SOMMERABENDE IM NORDEN AM BESTEN VERBRINGEN LASSEN.
lenschlag, im Sommer die Kinder, den Wind, der in den Buchen rauscht. Ich werfe fast jeden Tag einen Blick auf die Ostsee, egal bei welchem Wetter. Ist ja nur hinten zum Gartentor raus.“ Ein Ziel am Strand in den Abendstun- den im Sommer ist für die beiden auf jeden Fall die nahegelegene „Tom‘s Hütte“. Hier kann man auf der Au- ßenfläche am Strand bei einem kühlen Getränk den Blick aufs Meer genießen, den Sonnenuntergang erleben oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Das Beispiel des Ehepaars Thiele zeigt: Mit Mut zur Veränderung lässt sich eine Liebe leben und das Leben am Wasser realisieren. Und so weit ist es nicht von Frankfurt nach Hohwacht. Man muss nur wollen.
einer Terrasse versehen und über die hintere Gartenpforte mit einem direkten Zugang zum Strand. Die Ver- mietung hat das Ehepaar inzwischen selbst übernommen. „Als wir noch nicht ständig hier gewohnt haben, hatten wir die Vermietung bei unseren anderen Häusern in fremde Hände gegeben, aber damit waren wir nie wirklich zufrieden.“ Über die Jahre ha- ben sie inzwischen viele Stammgäste, die zu festen Zeiten kommen. Sowohl Volkmar als auch Birgit Thiele genießen die direkte Nähe zum Meer, egal zu welcher Jahreszeit. „Dabei sind wir nicht einmal wirkliche Strand- menschen“, gibt Birgit Thiele zu. „Wir haben keinen Strandkorb dort stehen, aber wenn ich im Garten bin, höre ich die Geräusche der Ostsee. Den Wel-
Mit viel Liebe fürs Detail hat sie dem „Haus Sturm“ den Charme eines ge- mütlichen englischen Cottage verlie- hen. Im an die Küche angrenzenden Lesezimmer möchte man sich sofort auf den antiken Diwan setzen und die Welt hinter einem Buchrücken verges- sen. Durch das Fenster gleich daneben lugt eine dunkelrote Blüte des Rosen- kavaliers, eine ihrer Lieblingsrosen. Hinter dem anderen Fenster blinzelt eine gelbe David-Austin-Rose in den Raum hinein. Rund um das Haus haben die Thieles Rosen gepflanzt und auch den langgezogenen Garten in eine Oase mit großen von Obstbäumen beschatteten Blumeninseln verwan- delt.
MITGLIEDER WERBEN MITGLIEDER
Wichtig: Der Werbende muss selbst Mitglied bei Haus & Grund sein. Hauptamtliche Mitarbeiter der Haus & Grund-Geschäftsstellen sind von der Teilnahme ausgeschlos- sen. Der Prämienanspruch entfällt, wenn die geworbene Person innerhalb der letzten 12 Monate aus einem Haus & Grund-Verein ausgetreten ist.
Bitte senden Sie den ausgefüllten Prämiencoupon an mwm@hausundgrund.sh oder per Post an Haus & Grund Schleswig-Holstein | Stresemannplatz 4, 24103 Kiel. Der Landesverband prüft die Mitgliedschaften und veranlasst die Zusendung der Prämien. Die Lieferzeit beträgt 3-6 Wochen. Sollte eine Prämie vergriffen sein, erhalten Sie ei- nen gleichwertigen Ersatz.
PRÄMIENCOUPON
Bitte kreuzen Sie je eine Prämie A und B an:
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20,00 € Gutschein von MARKANT
Angaben werbendes Mitglied
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An das Haupthaus schließen sich drei kleine Ferienwohnungen an, jede mit
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Vorname, Name
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Adresse
Gartenschere von LÖWE
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Ich habe die Datenschutzinformationen* zur Mitgliedschaft gelesen. * Datenschutzinformationen auf www.hausundgrund.de/verband/schleswig-holstein/datenschutz.
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20,00 € Gutschein von KNUTZEN WOHNEN
Birgit Thiele
oder
Ich habe folgendes Mitglied geworben
20,00 € Gutschein von KNUTZEN HOME
„Ich war schon in Hessen lange Zeit Haus & Grund-Mit- glied. Mit unserem Umzug nach Schleswig-Holstein sind wir dann Teil der schleswig-holsteinischen Haus & Grund- Familie geworden. Wir genießen die Vorteile und Rechtssi- cherheit, die uns die Mitgliedschaft in der großen Gemein- schaft der Eigentümer gibt.“
Vorname, Name
+ Haus & Grund-Ratgeber
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Betriebskosten Die Mietfibel Nachbars Grenzbewuchs Beauftragung eines Handwerkers Die Kündigung des Vermieters wegen Zahlungsverzugs Wetterstation B2
Vereinsname
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Küchenwaage B3
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Grillset B4
12 Titelthema
„So richtig hört die Arbeit nie auf, aber die Projekte werden kleiner.“
Es ist wahrlich historischer Grund, auf dem Albert und Aino Fimm sich niedergelas- sen haben. Schon Klaus Stör- tebeker soll der Sage nach hier Zeit verbracht haben, und während der Reformati- on sollen sich in der Nieder- mühle kluge Köpfe getroffen und Pläne geschmiedet ha- ben. W er heute den schmalen Weg auf das Gebäude zugeht, blickt auf einen rund 300 Jahre alten Fachwerkbau, der romantisch und fast ein wenig verwun- schen zwischen den mächtigen Bäumen hervorlugt. Auf der anderen Seite schim- mert der Mühlenteich, ein Nebenarm der Kossau, im Licht der Sonne. Ein leiser Windhauch lässt das hohe Schilf tanzen, einzelne Wasservögel ziehen kräuselnde Bahnen über die ansonsten spiegelglatte Oberfläche. Es ist eine Zeitreise in die Vergangenheit. »
Lebenswerk an der Kossau LÜTJENBURG
EINE ZEITREISE IN DIE VERGANGENHEIT
Titelthema 15
Weil s um mehr als Geld geht.
DIE GEMEINSAME ARBEIT AN HAUS UND GARTEN BESTIMMT DAS LEBEN VON AINO UND ALBERT FIMM IN IHREM HISTORISCHEN HAUS AN DER KOSSAU.
Das Café haben Albert und Aino Fimm nicht wiederer- öffnet. Stattdessen haben sie das in Teilen schon bau- fällige Gebäude über die Jahre mit viel Aufwand in ein gemütliches Wohnhaus verwandelt. Wichtig war ihnen dabei, den historischen Charakter der Niedermühle zu bewahren. „Das war eine sehr anstrengende Zeit“, erinnert sich Aino Fimm. „Als wir hier angefangen haben, hatten »
Als Besucher hält man einen Moment den Atem an, um die Ruhe nicht zu stören, und späht vorsichtig über einen alten Holzzaun in den Garten. Sommerblumen leuchten in allen Farben, dazwischen steht Gemüse, im Hintergrund verliert sich die Landschaft über eine grasige Niederung bis an einen Waldsaum. Vögel zwitschern. Bienen summen. Albert Fimm taucht zwischen zwei sorgfältig aufgeschichte- ten Holzstapeln auf und lädt ein auf den großen, im ersten Stock gelegenen Balkon, wo seine Frau Aino schon den Kaf- feetisch gedeckt hat. Vor 45 Jahren hat das Ehepaar seinen Teil der Mühle und des Geländes gekauft. „Das Gebäude war in einem so schlechten Zustand, dass es als Feuerwehr- übung abgefackelt werden sollte“, erzählt Albert Fimm. Seit dem Kauf bauen und werkeln sie an dem alten Fachwerk- bau. „So richtig hört die Arbeit nie auf“, fügt er hinzu, „aber die Projekte werden kleiner.“ Die Niedermühle liegt im Nordosten Lütjenburgs und ist nur über eine Brücke und einen unbefestigten Sandweg zu erreichen. Sie besteht aus dem historischen Fachwerkbau der Fimms und einem weiteren Gebäudeteil, der jedoch lediglich etwas über 100 Jahre alt ist. Mit dessen Besitzer haben die Fimms zur besseren Verwaltung der gesamten Anlage eine Wohnungseigentümergemeinschaft gegründet. Früher, so berichtet Albert Fimm, sei in ihrem Teil der Mühle ein Restaurant gewesen, zuletzt noch ein Café. „Als wir das Gebäude dann gekauft haben, wurden wir auch gleich gefragt, ob das Café denn nun wieder öffnen würde. Es sei doch so schön für Spaziergänger.“
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RECHTSTIPP
Denkmalschutzrecht
Das historische Gebäude der Fimms steht nicht unter Denkmalschutz, aber Eigentümer von Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, müssen die Regelungen des Denkmalschutzgesetzes beachten. Das heißt, dass man für Baumaßnahmen an dem Denkmal eine Geneh- migung benötigt. Das betrifft unter anderem Instand- setzungen und Veränderunge, zum Beispiel die Erneue- rung von Fenstern oder den Einbau eines Dachgiebels.
Haus & Grund berät Eigentümer zu diesem Thema individuell und professionell.
Alexander Blažek Vorstandsvorsitzender, Haus & Grund Schleswig-Holstein
sgvsh.de
16 Titelthema
Hier steht was 17
Mit dem Kauf der Mühle haben die Fimms nicht nur das Recht erworben, auf dem historischen Grund zu leben, sondern auch die Pflicht übernommen, die Staustufe händisch zu regulieren – zumindest solange, bis dann mit Geldern der EU eine neue Brücke gebaut wurde. „Wir mussten mitten in der Nacht bei Eiseskälte zur Brücke laufen, um die Wehrschotten zu ziehen, damit das Wasser abfließen konnte und nicht alles überschwemmt wurde“, erinnert sich Albert Fimm. Besonders im Winter bei heftigen Regenfällen oder Schneeschmelze war das Ehepaar immer wieder gefordert. An dem Spätsommertag unseres Besuchs ist von solcher Unbill nichts zu spüren. Die Sonne wirft ihr sanftes Licht über Haus und Hof, und aus dem Garten duften Rosen und Kräuter. Dieser Garten ist der ganze Stolz und das Reich von Aino Fimm. Mit viel Liebe und Aufwand hat sie hier ein kleines Paradies geschaffen, das nicht nur das Auge, sondern auch den Gaumen erfreut, denn alles Essbare kommt direkt aus dem Beet auf den Tisch. Albert Fimm ist dagegen eher für das Grobe zuständig. Und dazu gehört es auch, dafür zu sorgen, dass der Holz- vorrat für den Winter ausreichend ist, denn die Fimms heizen die Niedermühle mit einer Holzzentralheizung und betreiben damit auch eine Sauna. Denn ganz nach finnischer Tradition braucht ein Haus natürlich eine Sauna. Ob Aino Fimm ihr Finnland nach so vielen Jahren noch vermisst? Sie lächelt und schweigt. Vorstellen kann man sich als Besucher des romantisch verträumten Ensem- bles des Ehepaars kaum, das sich hier jemand an einen anderen Ort wünschen könnte. Ein letzter Blick über die Feuchtwiesen jenseits des Gartens, einmal noch an den Rosen schnuppern und in die Sonne über dem Mühlteich blinzeln, dann geht es zurück in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts.
wir nur einen Raum, in dem wir schlafen und woh- nen konnten. Alles andere hatte Stallcharakter und war schwer zu beheizen.“ Wenn man heute die Holz- treppe hinaufsteigt und die Wohnküche im ersten Stock des Gebäudes betritt,
fühlt man sich auch im Inneren des Hauses wie in eine an- dere Zeit versetzt. Das mag an den vielen alten freigelegten Holzbalken und -decken liegen und den schön erhaltenen Fenstern, durch die man einen wunderbaren Blick auf das Wasser hat. Vor allem aber an dem mächtigen gemauerten Ofen, der inmitten des Raums steht und Albert Fimms gan- zer Stolz ist, denn er wärmt nicht nur wie ein Kachelofen, sondern bietet auch die Möglichkeit, darin zu backen. „Ich habe einen solchen Ofen das erste Mal in Finnland gese- hen“, erzählt er. „Und ich habe einige Zeit benötigt, bis es mir gelungen ist, ihn richtig nachzubauen.“ In dem Zusammenhang erfährt man, dass die zierliche Aino Fimm gebürtige Finnin ist, ursprünglich für einen Deutsch- kurs nach Schleswig-Holstein kam und hier hängenblieb, nicht zuletzt, weil sie Albert Fimm hier kennenlernte. „Das Beste, was mir passieren konnte“, bemerkt er dazu. Aino Fimm liebt den großen gemauerten Ofen ebenso sehr wie ihr Mann und das nicht nur, weil er eine Reminiszenz an ihre ursprüngliche Heimat ist. „Ich kann darin Brot ba- cken und auch einen Braten garen. Das ist ganz anders, als wenn ich einen herkömmlichen Backofen benutze.“ Zusammen hat das Ehepaar aber nicht nur die Niedermühle renoviert und hier den gemeinsamen Sohn großgezogen, sondern auch immer wieder mit dem Wasser gekämpft, das sie umgibt. Ohne das Wasser gäbe es die Niedermühle nicht, und doch sind das Gebäude und die umgebenden Ländereien ständig davon bedroht.
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im Juli und August auf den schönsten Gütern Schleswig-Holsteins. ab ,-
„
Albert und Aino Fimm
„Wir sind erst seit etwa einem Jahr Mitglieder bei Haus & Grund. Wir gehören zu den zahlreichen Eigentümern, die aufgrund der Grundsteuerreform Schutz unter dem Dach des Vereins gesucht haben. Mit der rechtlichen Beratung und der Unterstüt- zung, die wir seither erfahren haben, sind wir sehr zufrieden.“
Infos & Karten: Tel. - www.shmf.de
Bezahlbarer Wohnraum auf dem Wasser NEUE IDEEN
Bezahlbaren Wohnraum auf dem Wasser erschließen, um fehlende Flächen in den Städten zu ergänzen? Der Gedanke ist nicht neu, doch in Kiel könnte er in den kommenden Jahren umgesetzt werden. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kiel (HAW Kiel) geht eine interdisziplinäre Forschung zum Thema nun in die Projektierungsphase.
EIN INTERDISZIPLINÄRES FORSCHUNGSPROJEKT AN DER HAW KIEL
D ie ursprüngliche Idee für die Schwimmenden Bau- ten stammt aus der Bachelorarbeit einer Studentin aus dem Bereich Bauwesen. Sie beschäftigte sich mit der Frage, wie leerstehende Container, die zuvor als Flüchtlingsunterkünfte genutzt wurden, dauerhaft weiter- verwendet werden könnten. Jann Lüttmann, der an der HAW Kiel Schiffbau und Mari- time Technik studiert und derzeit seinen Master macht, hat diese Idee im Rahmen seiner Bachelorarbeit aufgegriffen und einen konkreten Entwurf erarbeitet, der nun Grundla- ge für die weitere Projektierung des Vorhabens sein wird. „Die Inititialzündung zu dem Projekt gab es auf einem Wis- senschaftsempfang der Landeshauptstadt Kiel, dessen zent- rales Thema die Aufwertung des Wissenschaftsquartiers an der Schwentinemündung war“, erzählt Dr. Thilo Rohlfs, der an der HAW Kiel eine Professur für Bau-, Planungs- und Umweltrecht innehat. „Ursprünglich war es nicht mehr als eine Vision – eine Hausbootsiedlung auf der Schwentine, geschaffen aus ehemaligen Containern.“ Gedanken zu Recycling und Nachhaltigkeit standen, neben der Frage, wie sich mehr dringend benötigter Wohnraum insbesondere für Studenten schaffen ließe, im Zentrum der Überlegungen. Mit an Bord war und ist Dr.-Ing. Hendrik Dankowski, Professor für das Entwerfen von Schiffen und Maritimem Umweltschutz an der HAW Kiel; gemeinsam holten die beiden Jann Lüttmann ins Team. Seine bislang geleistete Arbeit konnte auch die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein überzeu- gen, die das Projekt in seiner jetzt angelaufenen nächsten Phase mit rund 100.000 Euro unterstützt. ABER WORUM GEHT ES NUN EIGENTLICH KONKRET? „Mit zweistöckigen Hausbooten wollen wir Wohnfläche auf dem Wasser schaffen“, sagt Jann Lüttmann dazu und verweist auf das von ihm erstellte Modell. Dort sind vier
voll ausgestattete Wohnbereiche für Studenten im Unter- geschoss zu sehen, die sich, wie in studentischen Wohnun- gen üblich, Küche und Bad teilen. Im Obergeschoss sind Konferenzräume oder eine kleine Wohnung vorstellbar. Anders als bei echten Hausbooten, sollen die Schwimmen- den Bauten festverankert werden. Die Wahl des Standorts an der Schwentinemündung ist alles andere als zufällig. Dort ist das Wasser ruhiger als in der Kieler Förde, es gibt weniger Wellengang. Zudem ist die Nähe zur Hochschule ein wichtiger Faktor. Sie hat inzwi- schen auch eine Dependance auf dem Gelände des Seefisch- marktes. »
AUF DER SCHWENTINE IN KIEL NAHE DER MÜNDUNG IN DIE FÖRDE KÖNNTEN DIE HAUS- BOOTE VERANKERT WERDEN UND WOHN- RAUM NICHT NUR FÜR STUDENTEN BIETEN.
20 Titelthema
Titelthema 21
Rahmen der Olympiabewerbung der Stadt Kiel könnte das Vorhaben interessant werden. „Die Nachnutzungsperspek- tive ist bei Olympiabewerbungen ein ganz zentraler Punkt“, so Thilo Rohlfs. „Für Olympia könnten wir Wohnen für Wassersportler auf dem Wasser anbieten, danach ziehen die Studenten ein.“ Was die Herren der Forschung im Rahmen des Projekts Schwimmende Bauten so austüfteln, wird im Übrigen sehr genau von der einzigen Frau im Team beobachtet – und an- getrieben, wie alle schmunzelnd zugeben. Theresa Leinkauf hat die Projektleitung inne und mit ihrer Erfahrung unter anderem aus ihrer Tätigkeit als Leiterin von Abgeordne- tenbüros in Berlin, hält sie die Fäden im Team sicher in der Hand. Insgesamt entwickelt sich hier ein spannendes Projekt hinsichtlich der innerstädtischen Schaffung von neuem, bezahlbarem Wohnraum, das auch für Haus & Grund-Mit- glieder in absehbarer Zeit interessant werden könnte, wenn in einer der nächsten Phasen Investoren gesucht werden.
Angedacht sind in dieser Hinsicht nicht nur Sonnenkollek- toren auf den Dächern der Bauten, sondern auch Wärme- wasserpumpen. Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit dem GEOMAR Helmholzzentrum für Ozeanforschung geplant, das ebenfalls Anrainer an der Schwentine ist. In die Schwimmkörper der Boote können CO₂-bindende Al- gengärten integriert werden. „Wir sind natürlich nicht die Ersten, die sich Gedanken dazu machen, Hausboote zu bauen“, führt Thilo Rohlfs weiter aus. „Aber Wohnen am oder auf dem Wasser ist normalerweise entweder sehr hochpreisig oder touristisch. Das Besondere an unserem Projekt ist, dass wir versuchen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Rohlfs stellt als Jurist im Team auch die Schnittstelle zur Stadt Kiel dar.
Für die energetische Beratung des Projekts konnte Dr.-Ing. Christoph Göbel gewonnen werden, der an der HAW Kiel Gebäudetechnologie in der Architektur lehrt. „Im ersten Schritt setzen wir auf die vollständige energetische Autarkie und versuchen Lösungen zu finden, diese in das Konzept zu integrieren“ sagt er dazu. „In der nachfolgenden Projekt- phase schauen wir dann, welche Komponenten im Verbund sinnvoller betrieben werden können.“
Wer bauliches Neuland beschreitet, muss planungsrechtlich vieles bedenken und manches auch vordenken. Doch die Zusammenarbeit sei bislang produktiv, so Rohlfs. In der aktuellen Phase soll nun nach dem von Jann Lütt- mann erstellten Konzept ein schiffstechnischer Vorentwurf erstellt und der Bau eines Prototyps geplant werden. Eng mit eingebunden ist die dabei die Gebr. Friedrich Schiffs- werft in Kiel Friedrichsort. „Am Ende der Projektphase steht ein vollständiger Entwurf von der Konstruktion, sodass wir konkret auch über Zahlen reden können“, sagt Jann Lüttmann dazu. Denn zu dieser aktuellen Projektphase gehört auch die Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen, da es sich um ein öffentliches Projekt handelt. „Der Traum wäre, wenn wir letztlich zwischen 20 und 30 Bauten auf der Schwentine platzieren könnten“, fügt Lüttmann hinzu. Insgesamt will sich das Team aber nicht auf die Schwen- tine beschränken. Sollte sich das Projekt als erfolgreich erweisen, sind weitere Standorte angedacht. Und auch im
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ückkehr R
nach Eckernförde WOHNEN IN DER FISCHRÄUCHEREI ans Meer
„Ich habe einfach gemerkt, dass ich das Wasser brauche. Ich bin ein Mensch fürs Meer“
Claudia Maradof hat in ihrem Leben in einigen großen Städten gelebt. Frankfurt. London. New York. Jetzt ist sie wieder in Eckernförde beheimatet, ist zurück- gekehrt an die klein- teilige schleswig-hol- steinische Ostseeküste, wo sie geboren wurde und ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. »
BEIM AUSBAU DER EHEMALI- GEN FISCHRÄU- CHEREI HAT CLAUDIA MARADAOF WERT DARAUF GELEGT, MODERNES MIT ALTEM ZU VERBINDEN.
Die beiden leben in einer der letzten noch erhaltenen Fischräuchereien am Ort. Natürlich werden in dem histo- rischen Gebäude keine Fische mehr geräuchert, auch wenn man die dunk- len Spuren des Rußes an den Wänden zwischen dem offenen Ständerwerk noch gut sehen kann. Rund 120 Jahre ist das zweistöckige Gebäude alt, das Claudia Maradofs Vater seit den 60er- Jahren als Werkstatt, Lagerhaus und Brieftaubenschlag für seinen Hand- werksbetrieb genutzt hatte. Seit drei Jahren lebt nun seine Tochter hier. Gleich nebenan wohnt ihre Mutter im vielleicht ältesten Haus der Stadt. „So- weit wir wissen, ist das Gebäude von 1643. Wir lassen das aber noch einmal genau überprüfen.“ »
„Soweit wir wissen, ist das Gebäude von 1643. Wir lassen das aber noch einmal genau überprüfen.“
mer wieder Neues an ihr. Ihre Hände faszinieren mich besonders.“
„Ich habe einfach gemerkt habe, dass ich das Wasser brauche. Ich bin ein Mensch fürs Meer“, sagt sie dazu. „An einem Fluss zu leben, ist nicht dasselbe.“ Nahezu jeden Morgen geht Claudia Maradof an den Eckern- förder Strand und schaut über die Ostsee. „Ich habe eine ganz besondere Beziehung zum Wasser. Sobald ich es
rieche, spüre und sehe, merke ich, was für eine Energie da ist, auch wenn die See ganz ruhig ist. So kann ich früh am Morgen schon Kraft tanken, Gedanken klären und vor allem tief atmen.“ Bei ihrem schon fast rituellen Gang ans Meer sucht Claudia Maradof immer eine ganz bestimmte Stelle auf. Man trifft sie dort, wo die Eckern- förder Nixe ihr Gesicht in den nord- deutschen Himmel reckt. Im Licht des Sonnenaufgangs macht sie auch regelmäßig Fotos von „ihrem“ Meeres- wesen. „Ich finde die Nixe als Skulptur einfach so schön. Sie ist energetisch und wunderbar weiblich gestaltet, wie sie sich mit der Ostsee im Rücken in den Himmel reckt. Ich entdecke im-
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Claudia Maradofs Mann Peter teilt ihre Leidenschaft nicht ganz so in- tensiv, aber der geborene Wiener, der sich auch heute noch eher als Groß- stadtmensch fühlt, konnte sich auf das Experiment Eckernförde einlassen. Wenn es zu eng wird in den Gassen der Altstadt, ist Hamburg schließlich nicht weit, und in der gemeinsamen Wohnung hängen großformatige Fotografien vom ehemaligen Apparte- menthaus des Ehepaars in New York. Unter anderem mit einem Blick über den Hudson River. Da lässt sich es dann auch mal wegträumen aus der Kleinteiligkeit.
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Immobilien können ein solides Funda- ment sein – mit dem Potenzial, lang- fristig Wert zu erhalten. Sie bieten je- doch keine tägliche Liquidität und nur eine begrenzte globale Streuung. Eine professionelle Vermögensverwaltung ergänzt dieses Standbein um interna- tional diversifizierte Firmenwerte mit deutlich höherer Liquidität. In unserem Weltmandat bei Metzler Private Ban- king investieren wir in Nordamerika und Europa in Aktien, Anleihen und Liquidität. So treffen relative Stabilität und Wachstumspotenziale aufeinander. Als reiner Vermögensverwalter beraten wir Sie konsequent unabhängig, ohne Vorgaben einer Mutterbank, externer Aktionäre oder hauseigenem Produkt-
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Valentin Zbandut Stellvertretender Direktor Private Banking Hamburg Büro +49 40 341 0769-21 Mobil +49 172 8540237 Valentin.Zbandut@metzler.com
ALS LEIDENSCHAFTLICHER KOCH HAT PETER MARADOF SICH EINE WOHNKÜCHE GEWÜNSCHT, DIE NICHT NUR PLATZ, SONDERN AUCH RAUM FÜR GESELLIGKEIT BIETET.
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„Wir hatten einen ganz tollen Architekten mit vielen guten Ideen, aber es ließ sich nicht alles realisieren, da uns sehr enge Grenzen gesetzt wurden ...“
dof dazu. „Und wenn wir mal Gäste ha- ben, haben wir andere Übernachtungs- möglichkeiten im Nachbargebäude.“ Gut gelungen ist dem Ehepaar bei ih- rem Aus- und Umbau die Verbindung von altem Fabrik- und Handwerksch- arme und moderner Einrichtung. Vom Erdgeschoss bis in den ersten Stock liegt das alte, vom »
de und einen Vakuumierer. Und das Ganze auf möglichst wenig Platz. Die gesamte Wohnung hat nämlich nicht mehr als 75 Quadratmeter. Schlaf- und Badezimmer sind entspre- chend klein ausgefallen. „Da wollen wir ja auch nur schlafen und duschen und nicht tanzen“, sagt Claudia Mara-
zentralen Raum der Wohnung. Dieser Raum ist zugleich Wohnraum und Küche, was vor allem Peter Maradofs Wunsch war, denn der Wiener liebt nicht nur die Geselligkeit, er ist auch leidenschaftlicher Koch. Einen großen Kühlschrank brauchte es daher, dazu eine Kühlung für die Weine, einen Dampfgarer, eine Warmhalteschubla-
DAS FREILIEGENDE MAUERWERK ERINNERT AN DIE URSPRÜNGLICHE NUTZUNG DES GEBÄUDES ALS RÄUCHEREI.
VOM GESCHÜTZTEN INNENHOF GEHT ES ÜBER DIE AUSSENTREPPE DIREKT IN DIE WOHNUNG DER MARADOFS.
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Worte begleitet, lässt darauf schließen, dass die Zusammenarbeit mit dem Bauamt in Eckernförde nicht ganz unkompliziert war. „Wir hatten einen ganz tollen Archi- tekten mit vielen guten Ideen, aber es ließ sich nicht alles realisieren, da uns sehr enge Grenzen gesetzt wurden, obwohl wir den Gestaltungsbeirat der Stadt mit unserem Konzept hell- auf begeistern konnten.“ So wurde den Maradofs unter anderem nicht genehmigt, das Dach des Gebäudes zu nutzen. „Dabei wollten wir nicht ein- mal eine komplette Dachterrasse. Wir wollten das Dach nur außenherum begrünen und so umgestalten, dass es ein bisschen aussieht wie ein Schiff und begehbar ist.“ Stattdessen haben sie nun einen Balkon mit einer Wendeltreppe zum Innenhof angebaut mit Zugang vom
seit drei Jahren ganz auf ihre Arbeit als Atemtherapeutin, für die sie eine entsprechende Ausbildung absolviert hat. Dabei hat sie nach wie vor viel mit Menschen aus ihrem ehemaligen Tätigkeitskreis zu tun. „Ein Fokus liegt bei meiner Arbeit auf Unternehmen und Menschen, die Führungserfah- rung haben und in Führungspositio- nen sind, schließlich kenne ich selbst den Druck, dem man in diesen Berei- chen ständig ausgesetzt ist, aber ich arbeite auch viel mit Menschen, die eine klassische Herz- oder Lungener- krankung haben wie Asthma.“ Ihre Praxis liegt im Erdgeschoss der alten Fischräucherei, über eine offene Holztreppe geht es in die darüber- liegende Wohnung. „Wir haben den Ausbau des Gebäudes nur im Zusam- menhang mit einer Gewerbefläche im Erdgeschoss genehmigt bekommen“, erzählt sie und der Blick, der ihrer
In einem weiteren Gebäude lebt eine ihrer Schwestern. Alle zusammen teilen sich einen verträumten kleinen Innenhof mitten in der Altstadt von Eckernförde. Sowohl zum Hafen als auch zum Ostseestrand ist es nur ein Katzensprung. Durch die schmalen Gässchen schlendern Touristen, Autos finden hier keinen Platz. „Seit wir zurück sind, stelle ich fest, dass sich hier in der Nachbarschaft viele tolle Menschen angesiedelt haben, und darunter auch einige, die mit großem Idealismus ihren beruf- lichen Traum verwirklicht haben“, sagt Claudia Maradof zu ihrer neuen alten Heimat. Eine solche berufliche Neuorientierung ist auch bei Clau- dia Maradof mit der Rückkehr nach Eckernförde verbunden gewesen.
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Versicherungstipp
So gesehen haben Claudia und Peter Maradof sich in einer der letzten Fischräuchereien in Eckernförde ein kleines Juwel geschaffen. Der Hafen ist nur ein paar Schritte entfernt. Das Meer kann man zwar nicht sehen, wenn man draußen auf dem Balkon steht, aber man kann es riechen. Für Claudia Maradof sollte ihre Rückkehr an die Ostsee damit perfekt sein.
Räucherhandwerk geschwärzte Mauerwerk offen und erinnert an den ursprünglichen Zweck des Gebäudes. Ein großes mit Holz durchbroche- nes Glaselement trennt Praxis und Wohnung im Obergeschoss, wodurch die gesamte Einheit entsprechend transparent wirkt. Die sparsame Möblierung – auch hier eine gekonnte Verbindung von alt und neu – lässt die nicht allzu weitläufigen Räume dennoch großzügig wirken.
INFORMATION
Wie zahlreiche andere Hafenstädte an der Ostsee auch, war Eckernförde über Jahrhunderte von der Fischerei und der Fischverarbeitung geprägt. Seit etwa Mitte des 18. Jahrhunderts gab es rund 60 Räuchereistandorte in der Stadt, noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren hier 37 Betriebe angesiedelt. Wer sich für die Geschichte der Räu- chereien interessiert, erfährt mehr im Museum Alte Fischräucherei Eckernförde Gudewerdtstraße 71 www.alte-fischraeucherei.de
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Photovoltaik- & Mini-PV-Anlage
Klug platzierte Photovoltaik-Anlagen produzieren so viel Strom, dass nicht nur der eigene Bedarf gedeckt wird, son- dern der Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Und viele Sonnenstunden in den Sommer- monaten kommen den Inhabern von Solaranlagen ganz besonders zugute. Zur Reduktion der Einspeisung kann es jedoch nicht nur durch Schlechtwetter-Phasen mit weni- ger Sonnenstunden, sondern auch durch Schäden an der Anlage durch Feuer, Sturm, Hagel oder Tierbissen kommen. „Gebäudeeigentümer sollten die Anlagen gegen drohendende Schäden versichern, um den Wert der Anlagen und möglichst auch den Ausfall der Einspeisevergütung abzusichern“, rät Matthias Koch, Stabsabteilungsleiter bei der Provinzial Nord Brandkasse. DEN VERSICHERER INFORMIEREN Photovoltaik-Anlagen können bei Sturm oder Gewitter Schaden nehmen: Äste stürzen auf Dächer, Halterungen werden beschädigt, Blitzeinschläge führen zur Funktionsun- fähigkeit der Anlage. Die Wohngebäudeversicherung sichert Eigentümer bei Schäden an ihrem Gebäude durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab – der Schutz gilt in der Regel auch für Photovoltaikanlagen. „Die Photovoltaikanlage kann auch nachträglich eingeschlossen werden, wenn zum Beispiel ein bestehendes Haus mit einer Photovoltaik nach- gerüstet wird - dies ist in der Praxis häufig der Fall“, berichtet Koch und appelliert: „Grundsätzlich gilt: Informieren Sie Ihren Gebäudeversicherer frühzeitig über die Installation einer Photovoltaikanlage. Schließlich ist die Installation eine Wertsteigerung Ihres Hauses und sie muss im bestehenden Gebäudeversicherungsvertrag dokumentiert werden.“ »
Claudia Maradof
„Schon meine Eltern waren Mitglieder bei Haus & Grund. Daher war es für mich ganz selbstverständlich, ebenfalls in den Verein einzutreten. Zumal ich mit dem aus drei Häusern bestehenden Immobilien-Ensemble in der Eckernförder Alt- stadt, das ich inzwischen von meinen Eltern übernommen habe, auch zur Vermie- terin geworden bin. Als Mitglied von Haus & Grund erfahre ich als Vermieterin nicht nur rechtliche Unterstützung, sondern auch kann auch auf rechtssichere Mietverträge zugreifen und auf Wunsch Unterstützung beispielsweise bei der Betriebskostenabrechnung bekommen.“
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Heiko Wischer Externe Konzernkommunikation Provinzial Nord Brandkasse
Photovoltaik-Anlagen erfreuen sich bei Gebäude- eigentümern, die regenerative Energien nutzen wollen, seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Die kleine Alternative zu Photovoltaik-Anlagen (PV- Anlagen) sind steckerfertige Photovoltaik-Anla- gen, auch Mini-PV-Anlagen oder „Balkonkraftwer- ke“ genannt – auf dem Balkon, Schuppen- oder Carportdach. Für einen sicheren Betrieb und im Hinblick auf den nötigen Versicherungsschutz gilt es sowohl bei PV-Anlagen als auch bei Mini-PV- Anlagen einiges zu beachten. Die Provinzial gibt einen Überblick.
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Eine Mini-Photovoltaik-Anlage darf in Eigenleistung nur über eine Energiesteckvorrichtung angeschlossen werden. Auch ist auf die Standsicherheit auf dem Balkon und eine ordnungsgemäße Befestigung zu achten, die Module sollten nur dort angebracht werden, wo kein brennbares Material in der Nähe ist. „Wir empfehlen Mietern auf jeden Fall vor der Montage mit ihrem Vermieter zu klären, an welcher Stelle eine Mini-PV-Anlage sicher angebracht werden kann“, so Christoph Dohr. „Auch raten wir vor dem Kauf und für die Montage eine Elektrofachkraft einzuschalten und später zu einer fachgerechten Wartung.“ WELCHE VERSICHERUNGEN SIND FÜR MINI-PV-ANLAGEN RELEVANT? Versicherungsschutz über Hausratversicherung: Für Mini-PV-Anlagen bis 600 Watt besteht im Rahmen der Hausratversicherung der Provinzial Versicherungsschutz für die Gefahren Feuer und Leitungswasser. Versicherungsschutz über Wohngebäudeversicherung: Ist die Mini-PV-Anlage fachgerecht fest mit dem Gebäude verbunden und soll der Versicherungsschutz, der über die Hausratversicherung besteht, erweitert werden, kann diese auch über die Wohngebäudeversicherung der Provinzial abgesichert werden. Dieses kann in Abstimmung mit dem Vermieter ebenso für eine vom Mieter angeschaffte Anlage erfolgen.
Auch empfiehlt es sich in den einzelnen Verträgen zu über- prüfen, ob auch die Ladestationen für Elektrofahrzeuge über den Gebäudeversicherungsvertrag mit abgedeckt sind. KOMPLETTSYSTEM ZUM EINSTECKEN Die so genannten „steckerfertigen“ Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 600 Watt ähneln technisch den her- kömmlichen Photovoltaikanlagen, die in der Regel auf dem Dach installiert werden. Die Mini-PV-Anlagen sind jedoch weniger komplex und verfügen über eine deutlich geringere Leistung. Das Interesse an diesen kompakten Anlagen steigt rapide. „Umso wichtiger ist es, hier nicht leichtsinnig vorzu- gehen“, sagt Christoph Dohr, Hauptabteilungsleiter Scha- denprävention & Risikomanagement der Provinzial. So ist bei den Steckverbindern darauf zu achten, dass nur Geräte des gleichen Herstellers miteinander verbunden werden. Die Provinzial empfiehlt aus Sicherheitsgründen, beim Kauf auf geprüfte Komplettsysteme zurückzugreifen. „Wer Anlagen aus Einzelkomponenten selbst zusammenstellt, wird zum Hersteller der Anlage, ist für deren Sicherheit verantwortlich und haftbar bei Folgeschäden“, führt Dohr weiter aus.
Starke Partner. Die Provinzial und Haus & Grund.
Versicherungsschutz über Privat-Haftpflicht- versicherung:
Schäden, die einem Dritten durch die Mini-PV-Anlage ent- stehen (z.B. durch das Herunterfallen) sind über die Privat- Haftpflichtversicherung abgesichert. Welcher Versicherungsumfang genau der richtige ist, lässt sich am besten in einer individuellen Beratung klären. Die Provinzial arbeitet seit vielen Jahrzehnten eng mit der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund zusammen. Für eine ausführliche Beratung steht das dichte Netz der Provinzial Agenturen in Schleswig-Holstein zur Verfügung.
PHOTOVOLTAIK-ANLAGEN UND MINI-PV-ANLAGEN ERFREU- EN SICH SEIT JAHREN ZUNEHMENDER BELIEBTHEIT: FÜR DEN SICHEREN BETRIEB UND DEN NÖTIGEN VERSICHERUNGS- SCHUTZ GILT ES EINIGES ZU BEACHTEN.
Baltic Bay KRAFTORT in der
RUHE AUF DEM WASSER
Sandra Kühl hat sich einen Traum erfüllt. Und zwar vom Leben nicht nur am, sondern auf dem Wasser. Sie hat sich ein Hausboot gekauft, das während der Sommermonate in Laboe an der Hafenausfahrt des Jachthafens Baltic Bay liegt. Rundherum nur Himmel, Wasser, Möwen und die ein- und ausfahrenden Boote. »
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