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Mein Haus &Grund Eigentum. Schutz. Gemeinschaft. Schleswig-Holstein

PROJEKT EIGENHEIM 5 Vor-Ort-Reportagen Themenschwerpunkte: Kaufen – (um)bauen – sanieren Die große Checkliste Was Bauherren und Kauf- und Bauwillige beachten müssen

Bauen der Zukunft Sandra Böttcher und Christian Schmieder imGespräch

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MEIN HAUS & GRUND

Editorial

Die schönsten

Liebe Leserinnen und Leser,

über 80 Prozent der Schleswig-Holsteiner träumen von den eigenen vier Wänden. Der Wunsch, ein eigenes Heim zu haben, ist ungebrochen – trotz der steigenden Immobilienpreise, oder vielleicht gerade deswegen? Wer weiß, wohin diese Entwicklung geht. Doch wie sieht das Eigenheim jetzt und in der Zukunft aus? Die meisten von uns werden sich unter einem Eigenheim nach wie vor ein Häuschen mit einem bisschen Grün drumherum vorstellen. Doch Grundstücke, auf denen man ein freistehendes Einfamilienhaus errichten kann, sind Mangelware. Aufgrund des Generationenwechsels kommen viele dieser Immobilien auf den Markt. Dann stellt sich die Frage: Abriss und Neubau oder Modernisierung. Auf den Markt kommen derzeit vor allem Eigentumswohnungen. Wie sehen diese aus? Was kann ich dabei als künftiger Eigentümer mitgestalten? Und wenn ich auf einem freien Grundstück bauen kann, wähle ich einen Bauträger oder beauftrage ich einen Architekten? Wir sehen, das Eigenheim ist aktuell ein Projekt. So sind wir auf den Titel der aktuellen Ausgabe unseres Magazins „Mein Haus & Grund“ gekommen. Wir begleiten Menschen, die sich den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen und diejenigen, die diese Träume realisieren.

Bei alledem ist guter Rat eigentlich teuer. Nicht bei Haus & Grund. Wir stehen Ihnen zur Seite – mit Beratung, um ihren Traum sorgenfrei Wirklichkeit werden zu lassen. Viel Spaß bei der Lektüre!

Herzlichst

Hans-Henning Kujath Verbandsdirektor

Alexander Blažek Vorsitzender

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INHALT

INHALT

Inhalte des Magazins

Menschen

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50 Zehn Fragen an Lieza Beeck Interieur-Bloggerin

Editorial

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Landesverband SH Für Ihre Zufriedenheit – unser Team der Geschäftsstelle in Kiel

Ratgeber

20 Zahl der Ausgabe

32 Checkliste Hausbau

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52 Rechtstipp –

Titelthema: PROJEKT EIGENHEIM

Gewährleistungsrechte beim Kauf von Grundstücken oder Immobilien

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54 Versicherungstipp –

Einstieg Projekt Eigenheim

Die eigenen vier Wände

10 Loftig und energieeffizient wohnen Offener Grundriss und luftige Höhe

56 Verbrauchertipp –

Clever modernisieren mit einem Sanierungsfahrplan

15 Weltenbummlerin findet ihr Zuhause Jede Reise hat ein Ende

60 Chef.Koch.Tipp.

22 Der Traum vom Neubau

Kulinarik an der Ostseespitze

Wie das eigene Häuschen am Stadtrand Realität werden kann

65 Genusstipp –

Demeter: Bio mit dem gewissen Extra

27 Wer nachhaltig plant, baut für die Zukunft Ein Haus für alle Lebenslagen

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34 Unser kleines »Weberhäuschen« Quartiersgeschichte weitergeschrieben

Verschiedenes

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64 Mitglieder werben

40 Baukultur durch Prozessqualität

Warum es sich für Sie lohnt

Wertbeständige Wohnungen in Massivbauweise

66 Impressum

Standpunkt

44 Hat das Eigenheim in Zukunft eine Chance? Wohnen und Leben: Architekten im Experten-Gespräch

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MEIN HAUS & GRUND

Wir sind für Sie da Ihre Geschäftsstelle in Schleswig-Holstein

Geschäftsstellenleitung »Ein zufriedenes Mitglied ist die beste Geschäftsstrategie, die es gibt.« Dieses Motto lebt die Geschäftsstellenleitung auch für das Team des Landesverbandes: Kommunikation auf Augenhöhe – respektvoll und offen.

Unsere Immobilie? Dafür haben wir jemanden!

Alexander Blažek Vorsitzender

Hans-Henning Kujath Verbandsdirektor

Als Mitglied von Haus & Grund kommen Sie in den Genuss vieler Vorteile! Jetzt Mitglied werden: www.hausundgrund.de

Backoffice Ob persönlich oder telefonisch – bei uns sollen Sie sich wohlfühlen! Unser fröhliches Backoffice hilft Ihnen gerne weiter – schnell und kompetent.

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Birga Hamann Backoffice

Dana Wilm Rechtsanwalts- & Notarfachangestellte

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Bleiben Sie up to date und folgen Sie unseren Social Media Kanälen: @hausundgrund.sh @Haus&Grund Schleswig Holstein

Christiane Kühl Veranstaltungs- & Marketingmanagerin

Carolina Ratjen Grafikerin

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Eva Sandra Pluta und Martin Boris Becker, Haus & Grund-Mitglied seit 2020

Verbandsjuristen Ist der Kaufvertrag für die Immobilie oder mein Grundstück rechtlich in Ordnung? Was muss und darf in einem Mietvertrag stehen und wie fülle ich diesen richtig aus? Unsere kompetenten Rechtsberater/innen stehen unseren Mitgliedern bei Fragen rund um die Immobilie zur Seite – individuell & kostenfrei.

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Haben Sie Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail! Telefon: 0431– 66 36 110 | Fax: 0431– 66 36 188 E-Mail: info@haus-und-grund-sh.de

Prüfung von Kauf- und Handwerkerverträgen.

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TITELTHEMA

PROJEKT EIGENHEIM

Wohnraum in Deutschland ist knapp, egal ob preiswerte Mietwohnungen oder bezahlbare Eigenheime – sie sind immer schwerer zu finden. Wie man den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen kann, zeigen die Beispiele in dieser Ausgabe von »Mein Haus & Grund«. Kaufen, bauen, umbauen, sanieren – viele Wege führen zum Glück. Lassen Sie sich inspirieren und Ihrer Fantasie freien Lauf.

TITELTHEMA | BARMSTEDT 11

Barmstedt mit seinen rund 10.000 Einwohnern liegt am Rande des Hamburger Speckgürtels. Die Schlossinsel und der dazugehörige Rantzauer See, die Parkanlage und der Wald machen aus der Kleinstadt einen attraktiven Erholungsort in der Nähe Elmshorn. Ideal gelegen für Berufspendler, fanden auch Wilma und Andreas Friede, die sich 2017 entschieden, den 30 Jahre im Familienbesitz befindlichen Resthof in Herzhorn zu verkaufen und wegen der besseren Verkehrsanbindung und der schönen Lage in die Schusterstadt zu ziehen. Dort wohnten die gebürtige Münsterländerin und der waschechte Schleswig-Holsteiner, die sich 2009 kennenlernten und 2014 heirateten, vier Jahre in einem Reihenhaus zur Miete. Zwischen 2018 und 2019 schließlich fanden sie ein geeignetes Baugrundstück mit einer Fläche von 711 qm im neu erschlossenen Baugebiet Erlengrund in der „Geschwister-Scholl-Straße“. Dort entstand im Sommer 2020 in Zusammenarbeit mit dem inhaber­ geführten Architektur + Ingenieurbüro Butzlaff Tewes ein großzügiges Ein­ familienhaus mit offenem Wohn-Ess- Bereich und Küche auf zwei Ebenen, das modernsten Ansprüchen genügt.

Loftig und energieeffizient wohnen

Ein Eigenheim für die Zukunft – Drohnenaufnahme im Baugebiet Erlengrund in der „Geschwister-Scholl-Straße“

Die fünf wichtigsten Versicherungen für Bauherren sind eine private Bauhelfer-Unfallversicherung, eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, eine Wohngebäude versicherung, in der die Feuer-Rohbau-Versicherung eingeschlossen ist, eine Bauleistungs­ versicherung und eine Haftpflichtver­ sicherung für unbebaute Grundstücke. Guter Rat muss in dem Zusammenhang nicht teuer sein, dachten sich die Friedes. So wurden sie noch vor Beginn der Planungsphase Mitglied des Ortsvereins Haus & Grund Barmstedt, dessen Einzugsbereich die Schuster­ stadt sowie die Gemeinden der Ämter Hörnerkirchen und Rantzau umfasst. Von der Haus & Grund-Rechtsberatung zeigte sich das Ehepaar Friede von Anfang an begeistert. Für alle Fragen und Unsicherheiten rund um die eigene Immobilie stehen Rechts­ anwältinnen und Rechtsanwälte, die sich mit den Feinheiten der aktuellen Rechtssprechung auskennen, beratend zur Seite. Auch die Versicher­ ungen laufen seitdem über Haus & Grund. Der Barmstedter Ortsverein ist mit der engagierten Vorsitzenden Heike Schack gut aufgestellt. Mit rund 1.000 Mitgliedern ist es einer der

größten Vereine in Schleswig-Holstein. Um sich auf ihr Bauprojekt vorzube­ reiten, begaben sich die Friedes auf die Suche nach Inspirationen im Internet. Sie luden sich die Software eines Online-Grundrissplaners auf ihren Computer herunter und probierten herum. Am Ende war es der dritte Entwurf, der sich an der zufällig entdeckten Grundrissstruktur eines Fertighauses aus Holz orientierte und beim Bau als Inspiration und Vorlage diente. Die Räume wurden weitest­ gehend nach den aus Herzhorn mitgebrachten Möbelstücken und Badmöbeln gezeichnet.

Wichtige Versicherungen für Bauherren

Der richtige Stein – viel mehr als nur Fassade

Vor jedem Bauvorhaben steht der Entschluss zum Hausbau. Dabei müssen Bauwillige nicht nur die schwierige Frage klären, ob sie sich wirklich auf den Bau eines Hauses einlassen wollen. Auch müssen sie die Finanzierung ihrer Immobilie sicherstellen und an einen individuellen Versicherungsschutz für private Bauherren denken. Schließlich kann während der Bauphase einiges schiefgehen. Und ohne Schutz können Schäden die Bauherren und Baudamen finanziell ruinieren.

Den richtigen Fassadenstein für ihr Traumhaus fanden die Friedes bei einem großen europäischen Ziegel- hersteller. Die Wahl des passenden Verblenders stellt immer eine wichtige Entscheidung dar, die man nicht jeden Tag trifft, denn eine Fassade soll sich nicht nur durch ihre Qualität, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit auszeichnen, sondern auch nach Jahrzehnten noch gefallen. >>

Bei der Ausgestaltung von »funktionalen Räumen« geht es um durchdachtes und kreatives Design von Grund auf. Mit viel Holz und schönen Kaminöfen lassen sich Akzente setzen. Offener Grundriss und luftige Höhe

TITELTHEMA | BARMSTEDT 12

Außerdem ist die Schall- und Wärme- dämmung ausgesprochen gut, und obwohl es sich um den Baustoff Holz handelt, widersteht eine moderne Holzdecke dauerhaft Feuer. Die weiche und natürliche Optik der Holzbalken, die in einem gleichmäßigen Rhythmus die Decke zieren, schaffen eine sehr harmonische Gliederung des Raumes. Der natürliche Geruch von Holz verschafft Erholung, und die sanfte Oberfläche trägt zu einer sehr angenehmen Raumakustik bei. Diese war dem audiophil veranlagten Bauherrn ein wichtiges Anliegen, wovon eine eindrucksvolle Stereo­ anlage im Loft-Wohnzimmer zeugt.

Deckenhöhe und der offene Grundriss. Spannend fanden wir zudem die zwei autark voneinander betriebenen und belüfteten Öfen mit nur einem Schornsteinzug. Während der untere Ofen über eine externe Luftzufuhr verfügt, wird bei dem oberen durch den Luftschacht Verbrennungsluft von oben über das Dach angesaugt und nach unten transportiert. Möglich wurde diese Lösung, weil Schornsteinfeger und Kaminbauer während des Projekts eng miteinander zusammenarbeiteten. Auch bei der Installation einer hoch- effektiven Heizungs- und Photovoltaik- anlage inklusive KfW-gefördertem Stromspeicher mit einer Kapazität von 15,4 kWh sahen sich die Friedes kompetent aus ihrer Region beraten.

Als letzte Maßnahme ließ sich das Ehepaar eine intelligente Wallbox installieren, über die es sein Elektro­ auto mit sauberem Strom laden kann. Um erste Erfahrungen mit dem Thema Elektromobilität zu sammeln, entschieden sich die beiden Motorradliebhaber erst einmal für ein E-Auto-Abo. Immer mehr Menschen träumen davon, sich von steigenden Strompreisen und großen Energiekonzernen langfristig zu lösen. Dabei sind Unabhängigkeit sowie der kostengünstige und transparente Bezug von erneuerbaren Energien längst kein Wunschdenken mehr.

Zwei Feuerstätten mit nur einem Schornsteinzug

Eigene Wege beschritt das Ehepaar auch bei der Wahl der Decke. Für Andreas Friede, der als Malermeister einen eigenen Betrieb führt, kam nur eine Holzdecke, genauer gesagt eine Sichtbalkendecke, in Frage. Holzdecken bilden einen warmen Kontrast zu großflächigem Glas, Beton und Stahl. Dadurch sind sie ein Garant für Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Sie sind staubabweisend, pflegeleicht und regulieren die Feuchte im Raum. Auf diese Weise tragen sie zu einem wohngesunden Raumklima bei.

Wilma & Andreas Friede aus Barmstedt sind der lebende Beweis dafür. <<

Bleibenden Eindruck jedenfalls hinter­ ließen bei uns die atemberaubende

Impressionen des Interieurs: Wilma & Andreas Friede haben ihre Möbelstücke aus Herzhorn nach ihren Vorstellungen arrangiert. Eine vertraute Umgebung, in der sie sich wohlfühlen.

Ein Stil, der sich durchsetzt – die farblich aufeinander abgestimmten Gestaltungselemente zaubern ein einzigartiges Ambiente.

Resultat der Sichtbalkendecke – eine gemütliche Atmosphäre und ein wohngesundes Raumklima

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TITELTHEMA | OTTENDORF

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Husum Andreas-Clausen-Straße 5

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Flensburg Osterallee 207 24944 Flensburg 0461 3199-0 Kiel Friedrichsorter Straße 74 24159 Kiel 0431 39967-0

25813 Husum 04841 8353-0

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TITELTHEMA | OTTENDORF 16

Wie immer, wenn Häuser und Menschen zusammenfinden, sind viele Zufälle am Werk. So auch bei Christina Hankel, deren bisherige Autobiografie eher von Mobilität als von Sesshaftigkeit zeugt. Ihre Wurzeln hat die 47-jährige Personalchefin einer europäischen Unternehmensgruppe in der Pfalz, wo sie in einem 83-Seelen-Dorf auf einem Mehrgenerationen-­ Bauernhof aufwuchs. Nach dem Abitur leistete sie ein Freiwilliges Soziales Jahr, absolvierte eine Ausbildung zur Ergotherapeutin in Kaiserslautern und arbeitete eine Zeit lang in der Akutneurologie und -psychiatrie. Einem Studium der Psychologie mit Schwerpunkt in der Arbeitsorganisation und Wirtschafts- psychologie folgte ein einjähriges Sabbatical in Vancouver.

Im beschaulichen Kiel, mit knapp 247.000 Einwohnern wahrlich keine Metropole. Doch die natur- und wander­ begeisterte Karrierefrau verliebte sich gleich in die Stadt an der Förde und deren Umland. Es müssen ja auch nicht immer gleich die Rocky Mountains sein! Das neue Arbeitsumfeld weckte zudem den Wunsch nach etwas ihr zu dem Zeitpunkt noch Unbekanntem – dem Gefühl des Ankommens. Der Traum vom Eigenheim erfüllte sich in der Folge schneller als gedacht. An den Anruf aus der Immobilienabteilung ihrer Bank kann sie sich noch lebhaft erinnern, sollten ihr von da an schließlich nur noch sieben Tage Zeit für die Kauf- entscheidung und die Finanzierung bleiben. Angesichts des beschränkten Immobilienangebots hieß es, schnell zu handeln. Kein wirkliches Problem für die toughe Psychologin, der eine einzige Besichtigung und ein durchdringender Blick auf die Seele des Hauses reichten, um entschlossen sagen zu können: „Das ist meins!“ Von einem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1972 ist hier die Rede, gelegen in Ottendorf, einer Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde und gleichzei- tig einem Vorort von Kiel. Der Ort hat alles, was ein Dorf braucht: Feuerwehr, Gemeinschaftshaus, Kindergarten, Sportstätten, sogar eine Gastwirtschaft mit griechischer Küche. Was Ottendorf aber besonders auszeichnet, ist Ruhe.

Und das war genau das, wonach Christina Hankel suchte und sich sehnte. Nachdem sie den Zuschlag erhalten hatte, stellte sich der Neueigen­ tümerin die Frage nach der richtigen Reihenfolge beim Sanieren. In einem lokalen Bauunternehmer fand sie den passenden Helfer, der gemeinsam mit der Kundin die baulich-technische Wiederherstellung des Gebäudes mit seinen 128 qm Wohnfläche verwirklichte. Der Handlungsbedarf ließ sich in Otten- dorf bereits mit bloßem Auge erkennen: In einem ersten Schritt wurde der Dach- stuhl des Einfamilienhauses angehoben, um mehr Wohnraum zu schaffen. Die Dachbalken liegen im oberen Geschoss eines Hauses auf einem um- mauerten Rand auf, den der Fachmann als Kniestock bezeichnet. Seine Höhe hat Auswirkungen auf die Größe des möglichen Wohnraums unter dem Dach. Als vollwertige Wohnfläche zählt nach dem Dachausbau nur der Bereich, der eine Höhe von mehr als zwei Metern aufweist. Danach erst wurde das Dach mit einer neuen Eindeckung ver­ sehen. Es folgte der Fenstertausch. Dabei bietet sich in den meisten Fällen die Gelegenheit, die Fenster anders in der Maueröffnung zu platzieren oder gar gänzlich neue Fenster zu schaffen. So konnte beispielsweise mehr Licht und Luft für den Küchen- und Essbereich, in dem außerdem eine Zwischenwand entfernt wurde, gewonnen werden.

Wer in ein Haus zusätzliche neue Fenster einbauen will, sollte immer auf die Himmelsrichtung achten. Durch einen Einbau nach Süden, wie im vorliegen- den Fall zur Terrasse hin, gewinnt der Raum zusätzliche Sonnenwärme. Nur sehr wenig Licht haben oft auch Dachräume, die erst noch zu Wohn­ zwecken ausgebaut werden müssen. Deshalb ließ die Bauherrin auch eine Gaube für mehr Helligkeit einbauen, von der vor allem das opulente Schlaf- zimmer unter der Dachschräge profitiert.

die Energiefachberatung aus dem eigenen Unternehmen zurückgreifen. Bei dieser Frage half ihr zudem ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) nach den Vorgaben des Bundesminis­ teriums für Wirtschaft und Energie (BMWI). Der Staat gibt 80 Prozent der Kosten für die Erstellung des iSFP hinzu und verbessert die Förderquote für eine neue Heizung mit einem iSFP-­ Bonus in Höhe von weiteren fünf Prozentpunkten. Das erleichterte die Entscheidung und vergrößerte den finanziellen Spielraum für eine moderne und zeitgemäße Lösung: eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Der Monoblock, für den sich die Eigentümerin entschied, weist mit nur 35 dB(A) einen Geräuschpegel auf, >>

Norddeutsches Tiefland statt Rocky Mountains

Als Trainee und spätere Führungskraft bei der Deutschen Bahn führte Christina Hankel ein Großstadtleben zwischen Frankfurt am Main und Berlin. Mit allem was dazugehört: Tempo statt Langeweile, Inspiration an jeder Ecke, aber auch Stress und Lärm. Dann kam das Angebot, eine Gesamtverantwortung im Personalbereich zu übernehmen.

Sanierungsfahrplan für die Heizkosteneffizienz

Wärmepumpen sind als Heizungsanlagen auf dem Vormarsch.

Bei den Themen Raumluft, Gesundheit und Heizkosteneffizienz konnte sie auf

TITELTHEMA | OTTENDORF 18

der unter der Lautstärke von Regen liegt. Das ist im Zweifelsfall nicht nur sehr wohltuend für die Betreiberin, sondern auch für die Nachbarn. Die speziell geformten Ventilatorblätter der Wärmepumpe sind der Ergonomie von Eulenflügeln nachempfunden und sorgen in Kombination mit der geringen Drehzahl für einen leisen Betrieb. Das erlaubt den Einsatz in eng bebauten Wohngebieten. Die wahren Aushängeschilder des Hauses sind jedoch die beiden Vollbäder – eines im Erd-, das andere im Dachgeschoss. Etwas anderes hatten wir von jemandem, der sich täglich mit viel Engagement als Führungskraft für einen Anbieter für Badeinrichtungen, einsetzt, zugegebenermaßen auch nicht erwartet. Wobei Christina Hankel auch ohne den Bezug zur Arbeit großen Gefallen an dem von ihr persönlich entworfenen Wohn- Schlaf-Bereich findet. Als Feierabend­ ritual nach einem anstrengenden Arbeitstag schwört sie darauf, ein entspannendes Schaumbad zu nehmen, eine Yoga-Einheit zu absolvie- ren und sich dann schlafen zu legen. Tatsächlich erweist sich das Bad unter dem Dach als echter Hingucker, denn dort dominiert der Industrie-Stil.

Wer es durchgestylt und clean mag, für den ist dieser Stil nicht die richtige Wahl, kommt dieser doch eher unper- fekt daher. Wir finden die unverputzte Wand, in die Designelemente mit Rost- Patina eingearbeitet sind, jedenfalls sehr sehenswert. Dazu passt die schwarze Design-Glas-Schiebetür, mit der sich Bad und Schlafzimmer voneinander trennen lassen. Christina Hankel hat viel Mut bewiesen. Mutig deshalb, weil bei dem gewählten Einrichtungsstil alles in Summe etwas rauer aussieht und aus Materialien wie Stahl und Beton besteht. Für die Bauherrin war weniger mehr. Kurz bevor wir gehen, fällt uns im oberen Flurbereich eine weitere individuell gestaltete Wand ins Auge. Sie weist eine Fototapete auf, die eine Schwarz- und Gold-Weltkarte im Retro-Stil zeigt. Ein beliebter Trend in der Raumgestaltung in den 70er Jahren, der heutzutage ein großes Revival erlebt. Ein Pendant hat die leidenschaftliche Weltenbummlerin Christina Hankel in ihrem Büro hängen. Darauf markiert sie mit kleinen Steinchen sämtliche Reiseziele und Orte, die sie besucht hat und die ihr viel bedeuten. Der Schlussstein für Ottendorf fehlt noch. <<

Wenn das Wohlfühlen im eigenen Zuhause so offen zutage tritt, dann herrscht völliger Einklang zwischen Körper und Geist. Hier haucht die Besitzerin den Räumen ihre Seele ein.

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In diesem Haus liegt der Fokus unverkennbar auf den Bädern. Regelrechte Wohlfühloasen, die zum Verweilen, Relaxen und Genießen förmlich einladen.

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ZAHL DER AUSGABE 20

Die Zahl der Ausgabe

80,6% aller Wohnungen + 2/3 der Mietwohnungen sind Eigentum von Privatpersonen.

Ob Bauen im Bestand oder bezahlbares Wohnen, ohne private Eigentümer geht es nicht. Sie sind der Schlüssel zumWohnungsbestand in Deutschland. Der Wohnungsmarkt in Schleswig-Holstein besteht aus ca. 1,5 Mio. Wohnungen. 70.307 Haus & Grund-Mitglieder besitzen rund 324.ooo davon.

TITELTHEMA | FLINTBEK 22

14 Tagen verkauft. Nachdem die Häuser gebaut worden sind, folgt jetzt die verkehrsmäßige Erschließung. Die Fertigstellung ist für den Sommer geplant. Die Erfolgsgeschichte des Baugebietes ist eng mit den Namen der Investoren Nicolaus Rogge und Thomas Wiggering verbunden. Mit ihrer Firma WIRO Grundbesitz GmbH haben sich die Geschäftsmänner auf den Kauf, die Freilegung und die Erschließung von Bauland zur weiteren Entwicklung spezialisiert. Wenn dieses Bauland erschlossen worden ist, kümmern sie sich auf Wunsch der Kommune auch um die Vermarktung der Grundstücke. Und zwar Grundstücke ohne Bindung an einen vorgegebenen Bauträger, um Bauherren größtmögliche Freiräume beim Bau ihres Traumhauses zu ermög­ lichen und durch die entstehende bauliche Vielfalt zu einer gesunden Baukultur beizutragen. Das unterscheidet Wiggering und Rogge sicherlich von anderen Erschlie- ßungsträgern. Die beiden kommen nicht nur aus der Region, sondern sie tun auch etwas in der Region für die Region. Ihre Motivation ist gutes Planen und Bauen im Interesse des Gemeinwesens. Deshalb arbeiten sie fast ausnahmslos mit lokal verankerten Unternehmen zusammen, die ein langfristiges Interesse an einer attrak- tiven, lebenswerten, wirtschaftlich florierenden und damit im Wettbewerb erfolgreichen Kommune haben.

kennengelernt, sind in Kiel-Wik zusammengezogen und nach einer weiteren Zwischenstation in Meimers- dorf schließlich in die alte Heimat, mit der sie sich sehr verbunden fühlen, zurückgekehrt. Vier Jahre lang standen sie auf einer Bauwarteliste. Bei der Vergabe von Grundstücken wird eine solche Warteliste vom Anfang bis zum Ende abgearbeitet, wobei die Bewerbungen in der Regel nach dem Eingangsdatum plaziert werden. Wer bauen will, muss derzeit leider viel Geduld mitbringen. Bauplätze sind rar. Doch das Warten hat sich gelohnt und große Freude bei den Bauanwärtern ausgelöst. Insbesondere bei der vierjährigen Tochter Neele, deren Großeltern nun allesamt in fußläufiger Entfernung wohnen. Die neuen und alten Einwohner von Flintbek waren so freundlich, uns Einblick in ihr Zuhause zu gewähren. Den Bau- herren war es wichtig, die Außenanlage weitestgehend fertigzustellen, damit Neele auf einer Grünfläche herumtollen kann. Für den Bau ihres Hauses, das über zwei Stockwerke mit insgesamt 146 qm Wohnfläche und einen Dachboden mit 75 qm Abstellfläche verfügt, >>

Für Wiggering war es daher selbst­ verständlich, sich in seiner Freizeit bei Haus & Grund im Vorstand für das private Grundeigentum zu engagieren. Vorsitzender ist dort Hans-Henning Kujath, der Verbands­ direktor des Landesverbandes Haus & Grund Schleswig-Holstein. Dieser ist nicht nur ein Freund von Wiggering und Rogge, sondern berät beide auch rechtlich rund um deren vielfältige Projekte. Derartige Projektentwicklung, die auf langfristige Werthaltigkeit und stadt- räumliche Kontinuität setzt, steigert das Image jeder Stadt. Darüber hinaus legen die Projektentwickler Wert darauf, guten Kontakt zu den Grundstücks­ erwerbern zu unterhalten.

Viele Deutsche träumen von einem Eigenheim im Neubaugebiet. Die Nachfrage ist enorm, das Angebot allerdings rar. Wer zuerst kommt, bekommt das Bauland. Auch das Ehepaar Zakrzewski hat ein Grundstück ergattert und sein Traumhaus bauen lassen. Von seinen Erlebnissen hat das Ehepaar uns berichtet. Wie das eigene Häuschen am Stadtrand Realität werden kann Der Traum vom Neubau

Als Familie nach Flintbek zurückgekehrt

Wie im Falle der Eheleute Anne und Benjamin Zakrzewski, deren Traum vom Eigenheim sich dank der WIRO erfüllt hat. Beide sind in Flintbek groß geworden, haben sich nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann über die Bordesholmer Sparkasse

Keine zwei Jahre hat es bis zum Endausbau zur Fertigstellung des Neubaugebietes 51 zwischen dem Bokseer Weg und Saalbeck in der Gemeinde Flintbek im Kreis Rendsburg gedauert.

Das ist angesichts zweier Lockdowns eine bemerkenswert kurze Entstehungs­ zeit für ein Areal dieser Größenordnung. Immerhin umfasst das rund fünf Hektar große Wohngebiet sechs Mehrfamilien- häuser mit 48 Wohnungen, 19 Reihen­

häuser, acht Doppelhäuser und 37 Einfamilienhäuser. Da Flintbek durch die unmittelbare Nähe zu Kiel geprägt ist und als Wohnstandort zunehmend

Nicolaus Rogge und Thomas Wiggering vor der Einfahrt zum Baugebiet

an Beliebtheit gewinnt, waren alle Grundstücke bereits nach

TITELTHEMA | FLINTBEK 24

beauftragte die Familie einen regionalen Baupartner für schlüsselfertige Häuser. Dort suchten sich die Zakrzewskis eine attraktive Hausform mit individueller Gestaltungsfreiheit aus. So entschieden sie sich für ein groß­ zügiges Badezimmer mit einer T-Wand. Dieser Grundriss empfiehlt sich, um ungenutzte Flächen in der Mitte des Bades zu vermeiden, den Raum in verschiedene Bereiche zu unterglie- dern und wie im vorliegenden Fall eine freistehende Badewanne zu verwen- den. Zusätzlich wurde der Raum für den nachträglichen Einbau einer Sauna geschaffen. Darauf wird jetzt gespart. Vermutlich wird es eine Art mobiles Saunasystem, das sich per Knopfdruck in nur 20 Sekunden nahezu lautlos ent- und nach dem Saunagang wieder einfaltet. Theoretisch kann ein derart in sich geschlossenes System überall

Im Übrigen können Privatpersonen als Eigentümer oder Mieter einer selbstgenutzten Immobilie in Schleswig-Holstein Fördermittel für Investitionen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen beantragen. Im laufenden Jahr steht dafür eine Summe von 1 Million Euro zur Ver­ fügung. Die Anträge müssen über die Investitionsbank des Landes gestellt werden. Haus & Grund empfiehlt vor der Antragstellung eine profes- sionelle Beratung beim regionalen Fachunternehmen für mechanische Sicherheitseinrichtungen oder Über- fall- und Einbruchmeldeanlagen. Die Rechtsberater des Landesverbandes informieren hierzu gerne. Fest steht, Anne und Benjamin Zakrzewski haben bei ihrer Hausplanung insbesondere bei der Technik voraus- gedacht. Neben dem Einbau effizienter

aufgestellt werden. Im geschlossenen Zustand ist die Sauna gerade erst einmal so tief wie ein herkömmlicher Küchenschrank: knapp 60 Zentimeter. Geöffnet kommt die Sauna auf die dreifache Größe. Entschleunigung, Entspannung und Wohlbefinden geht also auch auf kleinstem Raum. Wer wie die Bauherren eine derart moderne Lösung für die Sauna plant, interessiert sich auch sonst für neueste technologische Trends. Deshalb hatte das Paar von Anfang an auch ein Bud- get für Elektroniktechnik eingeplant.

und komfortabler Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung haben sie zusätzlich die Vorbereitungen für die Installation einer Photovoltaikanlage mit Energiespeicher beziehungsweise Ladestation treffen lassen. Auch beim Internet haben sie nicht gespart. Das neue Baugebiet wurde mit einem Glasfasernetz ausgestattet, an das sie sich sofort haben anschließen lassen. Je nach regionalem Ausbaustand ist die Installation sogar kostenlos. Die Zakrzewskis, soviel steht fest, haben ihr perfektes Zuhause gefunden. Das Paar strahlte mit der Sonne um die Wette. Auf die Frage hin, ob sie es wieder so machen würden, gaben die beiden eine klare Antwort: „Ja.“ <<

Smarte Technologien für ein modernes Zuhause

Es engagierte eine Firma für Hausauto- mation, die Smart-Home-Komponenten für Sicherheit und Komfort verkabelte und programmierte.

Das Paar setzte bei dem Bau seines Eigenheimes auf einen Rundumservice – von der Erstellung des Bauantrages bis zur Übergabe der massiven Stadtvilla.

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TITELTHEMA | LABOE 27

Wer nachhaltig plant, baut für die Zukunft

Maßgabe war, mit Baustoffen aus weit­ gehend klimaneutraler Herstellung zu bauen. Außerdem sollte das Gebäude effizient und lange genutzt werden können. Ein Haus für alle Lebenslagen

TITELTHEMA | LABOE 28

Laboe kennt man durch das Marine-Ehrenmal und das

Betrieb für den Architektenentwurf des umweltfreundlichen Bauvorhabens.

Eigenschaften, die wesentlich zur Werterhaltung eines Gebäudes beitragen. Gerade in den nord- und westeuropäischen Ländern haben Handform-Backsteine eine jahrhun­ dertealte Tradition in der Architektur. Die Fassaden dortiger Neubauten werden nach wie vor mit Sichtback­ steinen erstellt. Viele alte Bauwerke aus diesem Material zeigen, wie haltbar und beständig es ist. Hergestellt wird der Stein aus altem Meereslehm. Die Auswahl von Naturmaterialen bedeutete zudem den Verzicht auf jegliche Kleb- und Dichtstoffe beziehungsweise die Verwendung von Alternativprodukten, beispiels­ weise Hanf für die Dämmung der Fensteranschlussfugen. Natürliche Materialien sind schadstoffarm und können außerdem Schadstoffe absorbieren, minimieren die Staub­ belastung und regulieren hervorragend den Feuchtigkeitshaushalt. Die Bewohner profitieren durch höheren Wohnkomfort.

Ein lauer Sommerabend in Laboe brachte schließlich den Durchbruch. In einem Online-Portal für Immobilien- anbieter entdeckten die Scholzes ein komplett verwildertes Grundstück mit Altbestand darauf. Es lag bereits vier Jahre brach. Dass unsere Immobilien­ interessenten mit ihrem Gebot den Zuschlag bei der Versteigerung erhielten, war eine Frage perfekten Timings und des nötigen Glücks. Nun brauchte es nach dem Abriss des Altbaus – eines alten Siedlerhauses – eine Vision, um dem 830 qm großen, mit 16 m Breite und 50 m Länge aber auch reichlich schmalen Stück Land neues Leben einzuhauchen. Einen Architekten in der Familie zu haben, kann dabei hilfreich sein.

Umweltfreundlich heizen mit Geothermie

Museums-U-Boot. Heute besuchen wir allerdings nicht diese beiden Touristenattraktionen, sondern

Eine Zimmerei, denn gesundes Woh- nen und bestmögliches Wohlbefinden im eigenen Zuhause war die oberste Zielvorgabe. Dementsprechend baute der Betrieb das Traggerüst des neuen Hauses aus einem der besten und flexi- belsten Werkstoffe, die es gibt: Holz. Die Bauherren wollten bei der Fassade nicht nur Holz, sondern auch das Baumaterial des Nordens einsetzen: Klinker! Die Steine für den Neubau kamen im Übrigen gratis.

Den Bauherren war es wichtig, mög- lichst wenig Energie zu verbrauchen und mit erneuerbaren Energien zu heizen. Hierbei fiel die Wahl auf eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die über Erdsonden und Erdkollektoren Wärme aus dem Erdreich gewinnt. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihre Umweltfreund- lichkeit aus, sondern auch dadurch, dass sie die Kosten für die Warmwasser­ erzeugung und die Heizenergie deutlich senken. Stromkosten in Höhe von 70 Euro pro Monat für Heizung und Warmwasser im Jahresmittel sprechen bei der Größe des Hauses eine deutliche Sprache. Den Bauherren kam es zudem auch auf die Gemütlichkeit an, die ein Kamin ausstrahlt. Die llodernden Feuerscheite erzeugen nicht nur eine wohlige Stimmung, sondern erhitzen gleichzeitig Wasser für die Heizung oder das Bad. >>

Claudia und Jürgen Scholz, die auf der Sonnenseite der Kieler Förde leben.

Das Ehepaar hat sich nach seinen individuellen Wünschen ein Ein­ familienhaus in Holzrahmenbauweise entwerfen und bauen lassen. Es legt großen Wert auf Klimaschutz und eine autarke Energieversorgung. Das wollten wir uns näher anschauen. Uns begleiten Gerald Wittenberg und Erik Preuß. Wittenberg ist bei der lokalen Zimmerei Arp beschäftigt und hat das Haus geplant. Für Preuß ist das Bauvorhaben ein absolutes Vorbild für die Holzbauweise. Auch sein Interesse ist beruflich bedingt. Er leitet das schleswig-holsteinische Holzbauzentrum. Das mit einer Grundfläche von 193 qm und einer Nutzfläche von 417 qm großzügig bemessene Familiendomizil stellt ein Wohnkonzept für die Zukunft dar, worauf die Besitzer zurecht stolz sein dürfen.

Steine wurden bei Verlosung gewonnen

Von den Vorteilen einer Baubegleitung

Rund 10.000 Stück gewann Claudia Scholz bei einer Verlosung auf der Bauchfachmesse NordBau in Neumünster. Ihre Wahl fiel hierbei auf einen Holländer-Handformstein. Das ist ein offenporiger Vollbackstein mit

Etliche Entwürfe wurden gezeichnet, verschiedene Anbieter angefragt. Ressourcenschonend, lebenswert und gleichzeitig attraktiv zu bauen, stellte jedoch die eine oder andere Baufirma vor große Herausforderungen. Erst die Konsultation eines Bausachverständigen brachte die Lösung. Dieser kann beim Hausbau vor unangenehmen Überra- schungen und zusätzlichen Kosten bewahren. Dabei kann ein Bausach­ verständiger nicht nur während der Bauphase oder nach Fertigstellung der Immobilie Baumängel und Bauschäden ermitteln. Er bietet auch eine große fachliche Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Bauvorgangs. Er arbeitet immer eigenverantwortlich, auf eigene Rechnung und ohne Bindung an bestimmte Firmen, Liefer­ anten oder Bauunternehmen. Eine solche unabhängige Baubegleitung kann sich rechnen, insbesondere wenn es um den Bau eines Niedrigenergie- hauses geht. Durch sein Know-how im Bereich der Energieeffizienz fand der Bausachver- ständige der Scholzes den passenden

Ein lauer Sommerabend brachte die Wende

Vor dem Abriss

Anfangs sah es eher danach aus, dass Claudia und Jürgen Scholz mit ihren Kindern Bo Vilhelm, Carl-Jonte, Greta-Carlotta und Jan-Ole in ihrem ersten Haus in Neuwittenbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde sesshaft werden würden. Doch das Schicksal wollte es anders, zumal die ungünstige verkehrstechnische Anbindung des Kindergartens und der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, die die Kinder damals besuchten, ihren Teil zur Veränderung des Wohn­ ortes beitrug.

Claudia und Jürgen Scholz (r.) mit Gerald Wittenberg und Erik Preuß (li.)

Ob Fassade, Balken, Decken, Böden oder Treppen – gesundes Wohnen funktioniert mit dem natürlichen und flexiblem Werkstoff Holz. Durch seine Vielseitigkeit und Beschaffenheit entstehen wertvolle Lebensräume.

TITELTHEMA | LABOE 30

Neben ihren Jobs als Zahnärztin und Mutter betätigt sich die passionierte Schwedenliebhaberin als Restauratorin alter Möbel. Diese erwirbt sie in den Urlauben in der Nähe des in Småland gelegenen Ferienhauses oder ersteht sie im Internet. Deren Aufarbeitung in handwerklicher Tradition dient ihr als Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben. Die Ergebnisse dieses Hobbys lassen sich im ganzen Haus begutachten. Hier wird skandinavisch gewohnt, aber eben nicht gewollt, sondern gekonnt. Schnörkel oder zu viel „Klimbim“ bleiben ausgespart. Funk­ tionalität und Geradlinigkeit dominieren, an der einen oder anderen Stelle wird gezielt ein Akzent gesetzt. Die einen nennen es „die goldene Mitte“, die anderen den perfekten Scandi Style. Die Formen dieser Einrichtung sind schlicht, das Design ist geradlinig und klar. So erscheint uns das ganze Haus, insbesondere bei Betreten der 12 mal 12 m großen an das Pultdach angrenzenden Dachterrasse aus sibiri- scher Lärche. Wenn es einen Lieblings- platz der ganzen Familie gibt, so haben wir ihn gefunden. Von hier aus lässt sich weit blicken und sogar das Glitzern auf dem Wasser der Kieler Förde erkennen. Bevor wir die sympathische Familie verlassen, zupft uns Claudia Scholz am Ärmel.

Man möge doch bitte nicht gehen, bevor sie den Antrag für eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund Kiel unterschrieben habe. Schließlich habe sie von dem Beratungs- und Service­ angebot – angefangen bei der Bau- und Energieberatung über die Mieter- Bonitätsauskunft bis zur kostenfreien Rechtsberatung – nur Gutes gehört. Sie ist nämlich bei Facebook mit Alexander Blažek, dem Vorsitzenden von Haus & Grund Schleswig-Holstein, befreundet und hat von ihm erfahren, welche Vorteile die Mitgliedschaft bei dem Grundeigentümerverband hat. Deswegen sei dies für sie ein logischer Schritt.

ein Rollstuhl vonnöten sind. Für den Fall, der hoffentlich nie eintritt, wurde ebenfalls vorgesorgt. Alle notwendigen Räume wie Küche, Bad, Wohn- und ein Schlafzimmer befinden sich im Erdgeschoss. In den Obergeschossen sind die Zimmer für die vier Kinder. Des Weiteren kann eine derzeit separat zugängliche Einliegerwohnung jederzeit wieder an das Haupthaus angeschlossen werden. Theoretisch ließe sich die Wohnung durch ein darüberliegendes Zimmer des Haupt- hauses, bei dem bewusst auf die Anbringung eines Balkons verzichtet wurde, erweitern. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, einen Aufzug mit einem Glas-Alu-Schacht

außen nachträglich an das Haus anzubauen. Insgesamt haben wir es hier mit einem komplett durchdachten Wohnkonzept, genauer gesagt einer modular veränderbaren Aufteilung für die unterschiedlichen Lebensphasen zu tun.

Zukunftsgerecht auch fürs Alter bauen

Was für ein perfekter Abschluss für einen perfekten Tag. <<

An die Zukunft dachten Claudia und Jürgen Scholz beim Bauen auch, als sie die Vorbereitungen für die spätere Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Doppelcarport trafen. Die Ladestation für E-Autos ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits eingerichtet. Nicht weniger vorausschauend planten die Bauherren mit Blick auf das Alter. Da das Haus zweigeschossig ist, werden die Treppen möglicherweise nicht mehr so leicht zu schaffen sein. Stufen können zum Hindernis werden, wenn irgendwann Gehhilfen oder gar

»Goldene Mitte« oder »Scandi Style«

Dass in diesem ungewöhnlichen Wohnhaus aber nicht alles über den Kopf, sondern auch ganz stark mit dem Herzen gesteuert wird, dafür sorgt die Hausherrin höchstpersönlich. Der Einrichtungsstil trägt ihre Handschrift.

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RATGEBER | HAUSBAU 32

Checkliste Hausbau Was Bauherren beachten müssen

>> Nachbesserungen: Die Abnahme kann verweigert werden, wenn der Bau wesentliche Mängel aufweist. Der Bauträger muss dann nachbessern. >> Unterlagen: Bauherren sollten ebenfalls prüfen, ob ihnen alle technischen Unterlagen vorliegen. >> Verjährungsfrist: Innerhalb der Verjährungsfrist von fünf Jahren (Verträge nach VOB: vier Jahre) müssen Baufirmen Mängel nachbessern, die nach der Abnahme aufgetreten sind. Rund ein Jahr vor Ablauf dieser Frist sollten Bauherren das Haus mit einem Sachverständigen auf mögliche Mängel hin untersuchen, um diese noch fristgerecht geltend machen zu können.

>> Bezahlung: Es ist empfehlenswert, die Zahlung nach Baufortschritt zu vereinbaren. Dabei sollten die Raten ungefähr dem Wert der jeweils erbrachten Leistungen entsprechen. >> Fertigstellung: Verzögert sich der Hausbau, kann das für Bauherren teuer werden. Es ist daher sinnvoll, eine Vertragsstrafe für den Fall zu vereinbaren, dass die Fertig- stellung nicht fristgerecht erfolgt. >> Fertigstellungsgarantie: Diese garantiert, dass das Bauprojekt auch dann abgeschlossen wird, wenn die Baufirma zahlungsunfähig ist.

abzuschließen. Bei der Beauftragung eines Bauunternehmens haftet nur dieses als Vertragspartner des Bauherrn. Schließlich plant der Architekt das Haus individuell nach den Vorstellungen des Bauherren, während man beim Bauunternehmer quasi „von der Stange“ kauft. >> Art des Bauvertrags: Das 2018 reformierte Bauvertragsrecht sieht drei mögliche Vertragsarten vor (Vertrag nach BGB, VOB-Vertrag oder Verbraucherbauvertrag), aus denen sich unterschiedliche Rechte und Pflichten für Bauherren und Baufirmen ergeben. Der Widerruf eines Bau­ vertrags ist nur bei einem Verbrau- cherbauvertrag möglich. In diesem Fall können beide Vertragsparteien innerhalb von 14 Tagen ab Unterschrift widerrufen. >> Inhalte prüfen: Der Bauvertrag sollte klar alle Bauleis- tungen, Zuständigkeiten und Fristen des Bauvorhabens regeln. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ihn vorab von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. >> Baubeschreibung: Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Bauvertrags und sollte möglichst genau und detailliert verfasst sein, damit Bauherren die Ausführungen kontrol­ lieren können. Die Baubeschreibung gibt zum Beispiel Aufschluss, ob das im Vertrag beschriebene schlüsselfertige

Baukontrolle und Bauabnahme

Sie sind entschlossen zu bauen? Die Finanzierung steht mehr oder weniger und ein Grundstück haben Sie eventuell auch schon im Blick? Dann heißt es: loslegen! Doch beim Hausbau lauern etliche Fallstricke. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

im Angebot verraten. Unerschlossene Grundstücke mögen auf den ersten Blick günstiger erscheinen. Doch eine Erschließung, also Anschluss an die Kanalisation, Energie- und Wasserver- sorgung oder das Legen von Telefon- und Kabelanschluss, kann erhebliche Summen kosten können. Auch kann sich eine Erschließung ziemlich lange hinziehen und somit den Hausbau verzögern. >> Beschaffenheit des Grundstücks: Genau unter die Lupe nehmen sollten Bauherren auch die Beschaffenheit des Grundstücks und des Baugrunds. Hanglagen müssen anders bebaut werden als ebene Flächen. Ist der Grundwasserstand beispielsweise enorm hoch, braucht das Haus unter Umständen eine aufwändige Kellerabdichtung. >> Bodengutachten: Stellen Sie sicher, dass es bei bereits früher erschlossenen Arealen keine Altlasten gibt, die hohe Sanierungskos- ten aufbürden. Ein Altlastenkataster der Kommune kann hier Aufschluss geben. Im Zweifelsfall empfiehlt sich die Erstel- lung eines Bodengutachtens.

Auftragsvergabe und Bauplanung

Beratung durch Haus & Grund

Auch die laufende Baukontrolle vom Rohbau bis zum Innenausbau sollte überprüft werden – möglichst durch einen unabhängigen Sachverständigen. Bei der finalen Bauabnahme heißt es: nicht vorschnell abnehmen, sondern gründlich auf Mängel prüfen. >> Regelmäßige Baukontrolle: Eine unabhängige Baukontrolle über alle Planungs- und Bauphasen hinweg, schützt vor einer unsachgemäßen Aus- führung. Nur so haben Bauherren die Gewähr, dass Mängel nicht nur gefun- den, sondern auch beseitigt und nicht unter den Teppich gekehrt werden. >> Bauabnahme: Vor dem Einzug ins eigene Haus steht die Bauabnahme. Das ist der wichtigste Rechtsakt nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Dies sollte jedoch nicht voreilig geschehen. Da am offiziellen Termin meist keine Zeit ist, das gesamte Haus zu prüfen, sollte der unabhängige Sachverständige die Immobilie vor der Bauabnahme noch einmal einer gründli- chen Baukontrolle zu unterziehen.

Schlüsselfertig oder mit eigenem Architekten bauen? Die meisten

Unter www.hausundgrund.de/ efh-handwerkgenau finden Sie einen kostenlosen Bauvertrag, den Haus & Grund zusammen mit dem Zentral­ verband Deutsches Baugewerbe (ZDB) entwickelt hat. Damit Sie bei der Beauftragung an alles denken, erhalten Sie dazu die „Checkliste Leistungs­ beschreibung“, die Haus & Grund zusammen mit der Initiative „Kosten- günstig qualitätsbewusst bauen“ beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erarbeitet hat. Zusammen mit der ausführlichen Ausfüllanleitung für den Bauvertrag

Bauherren entscheiden sich heute für ein schlüsselfertiges Objekt. Das heißt, sie planen und bauen nicht mit dem eigenen freien Architekten, sondern dele­ gieren den Hausbau an eine Baufirma, die ihn schlüsselfertig errichtet. Dabei hat die Beauftragung eines Architekten durchaus Vorteile. Dieser steht sozusagen „im Lager“ des Bauherrn und vertritt dessen Interessen gegenüber einem Bauunternehmer oder den Handwerks- betrieben mit den einzelnen Gewerken. Für Fehler des Architekten haftet eine Haftpflichtversicherung, die vor­ geschrieben ist. Bei den Kosten kann sich positiv auswirken, dass der Architekt die Gewerke ausschreibt. Bei Baumängeln kann der Bauherr den Architekten und die beauftragten Handwerksunternehmen in Regress nehmen. Empfehlenswert ist es aber, eine Bauherrenhaftpflichtversicherung und eine Bauleistungsversicherung

Grundstückskauf

Ist das Grundstück gefunden, müssen angehende Bauherren gründlich re- cherchieren, bevor sie den Kaufvertrag unterschreiben. Denn nicht auf jedem Grundstück kann man auch sein Traumhaus verwirklichen.

Haus tatsächlich bezugsfertig ist, denn „schlüsselfertig“ ist kein gesetzlich definierter Begriff.

>> Bebauungsplan einsehen: Dieser gibt – wenn vorhanden –

>> Mehrkosten vermeiden: Um Mehrkosten zu vermeiden, sollten alle Sonderwünsche im Vertrag berück- sichtigt und ein Festpreis vereinbart werden. Zudem sollte auf versteckte Ausschlüsse bestimmter Kosten geachtet werden – beispielsweise bei Hausanschlüssen oder Genehmi- gungskosten.

haben Sie alles, um gut in den Einfamilienhausbau zu starten.

Aufschluss darüber, wie das Grund- stück bebaut werden darf: zum Beispiel welche Dachformen oder wie viele Stockwerke gebaut werden dürfen. >> Erschließungskosten: Ob ein Grundstück schon erschlossen ist oder nicht, wird in aller Regel schon

Sollten Sie Fragen zum Bauvertrag haben oder einen Sachverständigen für die Bauphase benötigen, können Sie sich jederzeit an Ihren örtlichen Haus & Grund-Verein wenden.

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